Liebe Josephine

… vielen Dank für das tolle Buch. Ich bin sofort am letzten Donnerstag in den Buchladen um die Ecke und habe es gesucht, und ja: auch gefunden. Gleich neben dem Feuerlöscher, wie schön. In direkter Gesellschaft mit Eckhart, und glücklicherweise in der Sparte „Humor“, bei den Sachbüchern hätte es sowieso keiner gefunden. Aber wenn Frau Doktor ein Buch schreibt, muss es wohl primär als Sachbuch (siehe Fischer) laufen.

FotoGanz ehrlich: Dann habe ich´s doch nicht gekauft – sondern einen neuen E-Reader – und das erste Buch, was ich mir da gezogen habe, war das Deine. Cool, oder? Ich hoffe, das geht so für Dich in Ordnung. Jetzt warte ich noch auf die Audiobook Version mit Frau Frier – die hatte ich zum Teil schon im Ohr, als ich Deine Erlebnisse durchlesen habe. Was übrigens nur zwei kurzweilige Abende mit Husten und Schnupfen (nicht Deine Schuld) gedauert  hat.

Ich fand´s super, liebe Josephine! Der Drive Deines Blogs setzt sich gleichmäßig fort und erhält durch Deine Schwangerschaft noch den nötigen spannungserhaltenden Rahmen, um hier mal etwas offiziöser zu rezensieren. Ein Wiedersehen mit Soli, Doktor Napoli und Bambi – ächt, traumhaft. Ich werde hier auch nicht spoilern, wie die ganze Sache ausgeht – aber wer könnte es sich nicht denken, hihi.

Du schaffst den guten Kompromiss zwischen den verschiedenen Zielgruppen: Ärzte, ganz bestimmt, dazu alle, die je im Krankenhaus gearbeitet haben – ausreichend gespickte Insider-Jokes, eine schöne House-of-God-Athmosphäre (ohne dessen, hüstel, Schlüpfrigkeit) und Kollegen, die wir alle so oder so ähnlich und ganz vor allem genau *SO* kennen. Made by InstagramDienstplanbesprechung: Jawoll!! Mein Lieblingsspruch bei uns damals: „Da habe ich schon gebucht…“ Nächste Zielgruppe Mütter, Schwangere, damit auch deren Männer – herrje, beim Um“switchen“ auf die eigenen Erfahrungen in Sachen Entbindung (also… die meiner Frau: No.1 achtzehn Stunden Wehen, dann doch Verzweiflungs-Sectio, No.2 binnen 5 Minuten herausgepurzelt, dass die Kollegin nicht mal zum Viggolegen kam – Zitat der Hebamme: „Lassen Sie mal, Frau Doktor, die Frau kriegt jetzt ihr Kind!“) – wunderbare und auch gruselige Erinnerungen, wie das auch hätte alles laufen können.

Du hast die traurigen Dinge ausgeblendet. Das ist ok. Gyn besteht nicht nur aus Kinderkriegen, und nicht alle Säuglinge schlüpfen putzmunter – das brauche ich ehemaliger „Neo-Team“-Angehöriger Dir als Gyni nicht sagen – aber das ist wirklich in Ordnung. Das Buch soll Spass machen, und das tut es auch.

Leute: Kaufen! Ächt jetzt (noch fünf Jahre und zwei Bücher weiter, und das ist Teil des Duden-Wortschatzes).

Darf ich was vorlesen? „Dann nur noch schnell das Neo-Team, das wie immer kein bisschen Konversationsbedarf hat. Einmal „Not-Sectio“ ins Telefon gebrüllt, schon stehen die Jungs stramm vor der Tür. Ich liebe Kinderärzte!“ Ja. Immer gerne.

 

PS. Unser Mutterpass war eher DinA6, ganz sicher nicht DinA4. „Schlaumeiermodus aus“

22 Gedanken zu “Liebe Josephine

  1. Liebster Kinderdoc (hast Du Dich eigentlich gefunden? Hab Dich eingebaut! Pharmama auch, als besondere Ehrerweisung an meine beiden Top-Weiterleiter… ;))

    Bei „House-of-God-Athmosphäre“ hätte ich vor Glück beinah ein bisschen geheult – und überhaupt ist das die schönste Rezension EVER – die häng mich mir dann über den Schreibtisch, damit ich beim nächsten Motivationstief weiss, was Sache ist.
    Den Mutterpass haben schon diverse Leute vor Dir angemerkt. Ich leite es an die Fischer weiter. Vielleicht braucht man es nochmal… 😉

    Von meiner Seite erstmal DANKE SCHÖN! Ick froi mir – ganz ächt jetzt 🙂
    Deine
    Josephine

    P.S.: Ja – „ich hab schon gebucht“ steht auf meiner Hasskappenliste auch GANZ WEIT oben… *schnaub*

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  2. Habs am Sonntag in einem Rutsch durchgelesen. Bei eisigen Temperaturen auf dem Balkon in der Sonne. Absolut super! Warte auf Teil 2.

    LG Elke.

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  3. Das Buch hab ich gleich nach dem Eintrag im Blog bei Amazon vorbestellt. Lese es aber lieber etappenweise. Könnte mich so oft in die Ecke schmeißen vor lauter lachen.

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  4. Also … als lange Blogleserin war ich nun etwas enttäuscht. Ich habe das Buch in weiger als einem Tag gelesen … hauptsächlich weil ich die meisten Texe schon aus dem Blog kannte. Von dem Blog habe ich auch nur noch den Eindruck, dass er nur wegen Marketing noch existiert … wenige neue Einträge, dann werden sie wieder gelöscht und wenn man genau so anonym wie die Frau Doktor bleiben möchte wird der Kommentar gelöscht ( ich „schwöör“, dass ich nichts unverschämtes geschrieben hatte) bzw. nichT veröffentlicht. Gutes Recht aber ich kann mein Buch nach lesen leider nicht zurückgeben….

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    1. Danke liebe Anonym.
      Ich sehe es fgenausi, fürr mich ist das Buch auch ein Abklatsch, von denen es schon so viele gibt, a la Hera Lind.
      Wer zuviel Zeit hat, kann es schreiben. Sorry.
      Und Blog? Ne, Werbung!

      Ehrlich, Kinderdoc, wenn es nicht eine Blog-Kollegin wäre hättest du es nicht gekauft.

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      1. Ja, ehrlich, wenn ich nicht Blogger, Vater, Arzt, Ehemann und Auch-mal-im-Kreissaal-Gestandener wäre, hätte ich das Buch nicht gekauft. Und? Was möchtest Du hiermit jetzt sagen? Dass Du nicht zur Zielgruppe gehörst? Geschenkt.

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  5. Ich sehe es leider ebenso – ein Aufguss der schon bekannten Blog-Inhalte. Was mir nicht in den Kopf will: zwischen Blogs und Büchern liegen eigentlich Welten. Was in Blogs unterhaltsam und kurzweilig ist, liest sich in Buchform leider tatsächlich wie ein Hera-Lind-Abklatsch und wirkt eher flach. Schade darum.
    Juliane

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  6. Na, wie seid Ihr denn drauf (oder sollte ich sagen „Wie bist du denn drauf“ – man wird den Eindruck nicht los, hier war eine multiple Persönlichkeit am Werke)?
    Wer hat Euch denn gezwungen, das Buch zu kaufen? Oder Frau Linds Bücher?
    Tut mir leid, aber dieses Herumgejammer ist wirklich albern.

    Ich fand das Buch übrigens toll, keineswegs Abklatsch von irgendetwas und es waren wahrhaftig genug andere Geschichten dabei, die im Blog überhaupt nicht vorkommen.

    Viele Grüße, Katharina

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    1. Das sehe ich genauso, das Buch ist natürlich nach (zeitl.)dem Blog entstanden und viele von uns Bloglesern haben nach einem Buch von Josephine gerufen. Ich finde es gut gelungen und es ist vieles Neues darin. Und bei vielen „Insider“ Ausdrücken könnte ich mich wegschmeissen, weil es täglich im Berufsalltag auftaucht.
      Ich liebe den Ausdruck -Multisozialversagen- .
      Danke für das tolle Buch und auch fürs Bloggen auch an Kinderdok

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