Darwin via Twitter

Aus irgendsoeiner Facebookdiskussion, kam bei mir rein via Twitter dank @andijah. Sprachlos. Der passende Hashtag war #Darwin.

Edit: Ich sehe grad, das ist ursprünglich ein Tweet von @goldenesbrett, das sollte nicht unerwähnt bleiben.

55 Kommentare zu „Darwin via Twitter

    1. Genau das dachte ich auch beim Lesen! Oder als könne sich das arme arme Kind per Kontakt mit solchen Kindern eine ungewollte Impfung einfangen! 😀
      Ob es dafür bzw. dagegen wohl auch schon was gibt? Schützende Amulette oder Notfalltropfen? Die Nachfrage wäre bestimmt da…

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    2. Gut, bei der alten Polio=Lebendschluckimpfung war das wohl so, daß man nach der Impfung vorerst Ausscheider war, oder?
      Aber im Ernst, die ganze gepostete Diskussion war doch hoffentlich eine Persiflage… aber auf die Statistik dieser Kita/Schule ohne Impfungen wäre ich schon gespannt. Bitte aber um Aufbau fern von Schwangeren und Neugeborenen…

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      1. Ich finde, dass hier Michael Recht hat.

        Es ist ähnlich wie beim Rauchen. Durchs Nichtrauchen stört man absolut niemanden. In einem Lokal muss man nicht um Erlaubnis fragen, bevor man nicht raucht.

        Durchs Geimpftsein bringt man niemanden in Gefahr. Es sind die Geimpften (bzw. die Nichtraucher), die mit der Freiheit argumentieren dürfen.

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        1. Ich fühle mich, geimpft, auch weiterhin frei.
          Oder anders: Ich lasse mich und meine Kinder impfen, mir würde aber im Traum nicht einfallen, dies von anderen zu verlangen. Never!
          (Ja ich weiß, dass Säuglinge und andere auf die Herdenimmunität angewiesen sein sollen. Trotzdem.)
          Ich bin weißgott froh, in einem Land zu wohnen, in dem ich die UNEINGESCHRÄNKT einzige bin, die darüber bestimmt, wer was in mich hineinpumpt…
          Aufklärung und Vertrauen schaffen sollte möglich und hilfreich sein, wenn man für die gute Seite kämpft! Und nicht Beschimpfung und über die Köpfe hinweghandeln.
          Versteh ich ja, aber hilfreich ist das offensichtlich(!) nicht!! Im Gegenteil.

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      2. Nein, das tue ich nicht. Von mir aus können die Leute gerne für sich selber entscheiden, ob sie an gefährlichen Krankheiten erkranken wollen oder nicht. Aber bitte nicht für andere, die das nicht entscheiden können und die auf rationale Entscheidungen angewiesen sind.

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  1. Ich habe nichts gegen eine impffreie Schule. Man sollte sie sogar fördern.

    Ich kenne so einige Tierarten, die gerne den Wassergraben rings um die Schule bevölkern würden.

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    1. Doch. Doch.

      Leider.

      Durch Impfverweigerung kann man sich sehr stolz fühlen. Man glaubt, es der Pharma-Mafia und nicht zuletzt der „Politik“ zeigen zu können, wer man ist. Und dass man sich nicht unterdrücken lässt.

      Nun… sich gegen etwas zu stellen ist immer der leichte Part. Aufzuzeigen, weshalb man Recht hat, ist etwas schwieriger – und da scheitern die meisten Rebellen im Bürgerkrieg, der schon immer gegen jeweilige „Schulmedizin“ ausgefochten wurde.

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  2. Nicht schlecht die Idee – alle absichtsvoll ungeimpften Kinder in der impffreien Schule hinter den Wassergraben und überall sonst ein sichereres Leben mit Herdenschutz für all diejnigen, die noch zu klein sind oder aus anderen Gründen nicht geimpft werden können. Gefällt mir!

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  3. Ich reg mich darüber nimmer auf. Das schlägt mir immer so auf den Magen. Ich gönne mir in dem Fall hin und wieder eine misanthropische Anwandlung und gebe mich zutiefst darwinistischen Gedanken hin, was hier ja mit dem Hashtag gut passt 🙂 Und dann denke ich an die Menschen die auf ihren Impfschutz verzichten müssen und durch solche Leute gefährdet werden und rege mich doch wieder auf.

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  4. Erster Gedanke: Das Kind hat ein Wahnsinns Glück – wenn der Rest der Kinder nämlich geimpft ist, dann hat es selber auch kaum eine Chance sich da Masern, Mumps, Keuchhusten oder derartiges zu holen. Zumindest *da* nicht. Herdenimmunität sei Dank.
    Ehrlich … wenn es so weiter geht, wird wieder die Zeit kommen, wo wir all die schönen Sachen und ihre Auswirkungen auch in freier Wildbahn wieder sehen werden. Vielleicht kommt dann wieder das Umdenken, was das impfen angeht,

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    1. Und dann kommt es in die „Impffreie Schule“ – da soll es in Deutschland schon manche unter dem Stichwort „Waldorf“ geben -> es bricht eine Masern-Epedemie aus -> diese springt über auf eine „normale“ Schule -> dort erkranken ein Kinder, welches aus medizinischen Gründen nicht gegen Masern geimpft werden konnten -> mindestens eines dieser Kinder verstirbt oder erleided in Folge einen schweren Hirnschaden. Hatten wir alles schon in Deutschland 😦

      Wenn man bei TanteGooogle „masern-epedemie“ eingibt, findet man eine Vielzahl einschlägiger Beispiele, so z.B akuell diese vom 20.11.2013 http://www.ksta.de/erftstadt/masern-epidemie-in-erftstadt-stadt-will-fuer-impfungen-werben,15189182,25081626.html oder vom 28.06.2013 http://www.morgenpost.de/web-wissen/gesundheit/article117531815/Schwere-Masern-Epidemie-in-Berlin-und-Bayern.html

      gemeldete Maserfälle Deutschland 2012: 166
      gemeldete Masernfälle Deutschland 2013 (bis 30. Juni): 1.070

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  5. „dann bekommt es halt einen schnupfen“

    …und für mama fällt halt ein stück hirn vom himmel.

    unglaublich.

    @doc, wie gehst du mit impfgegnern um? legst du den betreffenden eltern nahe, einen arzt zu suchen, der ihre ansichten teilt? interessiert mich wirklich!

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  6. Das wirklich traurige ist, dass – so das ungeimpfte Kind einen Krankheitsschaden erleidet – fragliche Eltern mit aller Macht gegen Ärzte und Staat wettern, weil diese nicht genug „aufgeklärt“ haben usw. Wie bigott man sein kann…

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  7. Eine impffreie Umgebung fürs Kind möchte die Dame? Ist doch gar kein Problem: Einfach mit der Familie in ein armes 3.Welt-Land der Wahl auswandern! Gut, da krabbeln manche Kinder nicht ganz so fröhlich wie hier und manche auch nicht besonders lange, aber immerhin hätte sie eine Sorge weniger…

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  8. Nochmal mein Vorschlag Kinderdok (und alle anderen Kinderärzte): Gegen Leute, die „impffreie Schulen und Kitas“ fordern, helfen nur Ärzte die (außer in Notfällen und begründeten Ausnahmen) „ungeimpftenfreie Wartezimmer“ einführen. Das dürfen sie. Ist ja ein freies Land!

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        1. Und dann hat der antroposophische Heilpraktiker gleich einen kleinen Patienten mehr, den er nicht nur nicht impft, sondern auch gleich von der Mittelohrentzündung bis zum gebrochenen Bein mit Zuckerkugeln behandelt. Klasse.

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        1. Ok, leider ist Ironie nicht jedermanns. Ich behandle jeden Kranken, logisch. Denn ich bin Arzt.

          Aber ja: Unverantwortlichkeit seinen Kindern gegenüber kann man nicht behandeln, daher „leider“.

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        2. DANKE!
          Das rückt mein Weltbild wieder zurecht…
          Ganz ehrlich, bei soviel Häme und Hass hier (in den Kommentaren) habe ich die Ironie glatt überlesen und es für bare Münze genommen.

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        3. Ist hier wirklich so viel Häme und Hass? Ich finde nicht. Mich macht es aber jedesmal sehr traurig, wenn ein Kind, welches aus medizinischen Gründen nicht geimpft werden konnte – z.B. im Fall von Masern, weil es Leukämie, Neomycin-Unverträglichkeit, hochdosierte Kortikoidbehandlung hat(te) etc. – krank wird und eventuell schwere Krankheitsfolgeschäden erleidet (oder stirbt), weil mehrere Kinder im Umfeld, für die eine Impfung (aus medizinischer Sicht) kein Problem gewesen wäre, nicht geimpft wurden, und diese Kinder dann als Erreger-Reservoir fungier(t)en. (Und zum Teil sogar wissentlich von den Eltern hochinfektiös in die Schule geschickt wurden.) Und mich macht es betroffen, wenn in Anti-Impf-Foren solche Eltern anderen empfehlen, ihre ungeimpften kranken und hochinfektiösen Kinder nicht zum Arzt, sondern in die Schule zu bringen, damit andere Kinder auch die „gute, Reife bewirkende Erkrankung durchleben dürfen. Sie bräuchten auch keine Strafe fürchten, wenn sie nur darauf beharren, von der Infektion nichts geahnt zu haben.“ Bei solchen Aufforderungen zur Körperverletzung Dritter bin ich tatsächlich sprachlos und wütend.

          Und: Ja, ich bin sozialistsch „zwangsdurchgeimpft“. Und ich war da nicht immer glücklich mit. Andererseits hat es mir sehr zu denken gegeben, als ich (gar nicht SO kurz nach der Wende) in Schleswig-Holzbein zur Bundeswehr eingezogen wurde, und der dortige Truppenarzt (Zitat) „noch nie einen so vollständigen Impfschutz gesehen habe“. Ich war wohl der erste Neu-Bundesbürger in dieser Kaserne. Und ich habe von ihm (trotzdem) eine TD in den Arm bekommen, weil die letzte (mit 16) nicht in den Impfpass eingetragen war… Und mir gab auch so ein Mittelalter-Freak zu denken, der – in einem Fernseh-Interview gefragt, ob er nicht lieber im wirklichen Mittelalter leben würde – antwortete: „Keine Tetanus-Impfungen? An jedem winzigen Holzsplitter sterben können? Nein, ich lebe gern im Jahr 2000.“

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  9. Jaja die lieben netten Impfgegner. Ich hab mich schon auf viele Diskussionen zum Thema impfen eingelassen und finde es immer wieder toll wenn das Argument kommt: ja aber die Krankheiten gibt es in Deutschland doch praktisch schon gar nicht mehr. Ja warum es die wohl kaum noch gibt hmmm?!

    Ich hab mir damals vieles zu den Krankheiten gegen die man impfen kann gelesen und abgewogen, ob ich das meinem Kind unter Umständen zumuten möchte. Meine Mutter hatte als Kind einige dieser Krankheiten und war teilweise monatelang krank – schön ist wirklich was anderes.

    Letztlich bleibt es jeden selbst überlassen. Aber eine impffreie Schule ist ja auch hilfreich. Von meinem Freund weiß, wenn ich in China z.B. eine Krankheit an der Uni ausbricht wird die Uni einfach abgeriegelt und keiner darf rein oder raus. Hat ja dann seinen Vorteil, wenn es eine ganze Schule betrifft.

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    1. Genau wegen sowas bin ich froh, nicht in China zu leben…
      Wenn das Recht der Gesamtheit über das Recht des Einzelnen gestellt wird (Impfpflicht) bin ich hier weg. Nee, kein Bock auf Fanatismus!

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      1. Die Impfpflicht in China ist wirklich nicht toll. Mein Freund hat es schon ein paar mal miterlebt in der Provinz in der er gearbeitet hat. Dort werden teilweise mehrere Menschen mit der gleichen Spritze geimpft.

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  10. Ich,Jahrgang 65, bin fassungslos!
    Als Kind hatte ich Masern, Mumps, Röteln und Windpocken in echt.
    Nein, nein, nein, das ist wahrlich kein Geschenk gewesen und von 6 Wochen Sommerferien waren 4 mit Masern mit seinen „schönsten“ Begleitumständen belegt. Um das Ganze abzurunden, folgten dann bald die Röteln, sobald ich wieder in der Schule war.
    Die Ohrenschmerzen bei Mumps sind „herzallerliebst“; und der widerliche Juckreiz der Windpocken hat für Narben gesorgt,die nach über 30 Jahren noch sichtbar sind.
    Nach diesen Kinderkrankheiten konnte ich übrigens nicht malen wie Picasso, tanzen wie Nurejew oder irgendwelche andere „reifere“ Fähigkeiten vorweisen. Ich war nur müde und kaputt und sauer auf die Schmerzen.

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  11. Zu dem Kommentar „Impffreie Kitas und Schulen. Das wäre was. Und nebenbei dort Statistik führen bzgl. Krankheitsausbruch und Gesundheitszustand“:
    Das wäre in der Tat durchaus interessant. Hat ein Kind die Masern, haben es ein paar Tage später alle. Es ist ja keiner geimpft, Herdenimmunität ist ja nicht. Dito bei Windpocken, Kinderlähmung und Co.
    Eine derartige Schule wäre nicht in der Lage einen geregelten Schulbetrieb aufrecht zu erhalten, da sie regelmäßig schließen müsste.

    Und so blöd es klingen mag: Dann kann die Ökomutti mal hübsch der kleinen Jacqueline erklären, warum der Kevin aufgrund seiner Masernerkrankung nicht mehr in die Schule kommen wird… Also: Warum der Kevin NIE MEHR in die Schule kommen wird.

    Ich bin mir nicht sicher, ob der Autor die Ironie seines Kommentars versteht.

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    1. Geregelter Schulbetrieb. Wie haben wir das nur in den 80ern überlebt 😉

      Ich find Impfmüdigkeit auch bescheiden, aber lassen wir mal die Kirche im Dorf: nicht jeder Masernfall wird zur Epidemie (glücklicherweise) und wir sind (ich bin) trotz fehlender Windpocken-, Röteln-, Mumps- und Masernimpfung noch vor zwanzig Jahren ganz gut in die Schule gegangen. Gut: die Eltern waren dann auch wachsamer, das Kind blieb zu Hause und keiner wollte gar eine Ansteckungsparty feiern.

      Diese Art Eltern sollten einfach nochmal die Kinderkrankheit mit durchmachen dürfen, das wäre so die beste Erziehung. Mumps II – stärkt Esoterikern das Immunsystem noch viel mehr und ist gut für die Gesichtshaut!

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      1. jo. Damals [tm] gab’s auch noch mehr Masernenzephalitiden, Windpockennarben und Mumpsunfruchtbarkeiten. Von den Rötelnenbryopathien wollen wir nicht reden. Auch ich bin damals [tm] ohne die Impfungen ausgekommen. Habe alle diese Kinderkrankheiten gehabt: Masern war die Hölle, mit Lungenentzündung etc., Windpockennarben habe ich immer noch, Mumps hat zwei Wochen mich kaum essen lassen (wenigstens habe ich zwei Kinder). Trotzdem müssen das meine Kinder nicht durchleben müssen. Das bin ich Ihnen schuldig als Vater.

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      2. Hab jetzt einfach spontan „Masern Schulschließung“ gegoogelt und den ersten Treffer bei Google genommen: http://www.welt.de/regionales/koeln/article117731532/Masern-sorgen-fuer-Schulschliessung-in-Erftstadt.html

        Ich finde es interessant, dass es sich ausgerechnet dabei schon mal um eine Waldorfschule handelt (ich unterstelle jetzt mal, dass Eltern, die ihr Kind auf eine Waldorfschule schicken prozentual häufiger ihre Kinder nicht impfen lassen als Eltern, die ihr Kind auf eine reguläre Schule schicken). 37 Masernkranke in NRW, 10 davon in dieser Schule. Das spricht doch echt für sich.

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  12. Ich muß schon zugeben, daß ich aufgrund dieses aktuellen Impfmißmuts ernsthaft überlege, meinen fast Vierjährigen für sechs Wochen aus der Kita zu nehmen (die haben Großgruppen mit je 50-60 Kindern und auch eine große Krippenetage, ständig gehen dort Läuse, Maul/Klauen und Scharlach um, wer weiß, ob es nicht auch mal Pertussis gibt, gerade wenn im Krankenhaus schon drei Ärzte und PJler krank geworden sind, die kenen Booster bekommen hatten) wenn das Geschwisterchen auf der Welt sein wird. Das werde ich zumindest meinen KiA bei der nächsten U Us des Großen fragen.

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    1. Man kann aber weder gegen Läuse noch gegen Scharlach oder die Hand-Mund-Fußkrankheit impfen. Ob du den Großen deswegen zuhause lässt musst du selbst wissen, ich hatte auch immer ein dumpfes Gefühl wenn ich mit dem kleinen Zweg im Tragegurt in den Kindergarten bin und da hing irgendein Zettel in der Tür was grade so rumgeht. Aber alles kann man auch nicht auf die Impfverweigerer schieben, es existieren nun einmal Krankheiten auf der Welt, und mit einem kleinen Baby kann man sich auch nicht monatelang daheim verstecken.

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      1. Ach so, das habe ich vielleicht mißverständlich ausgedrückt. Zu Hause lassen würde ich ihn nur wegen Keuchhustens, gg. den in den ersten Wochen nicht geimpft werden kann. Das andere ist nur lästig aber keine echte Bedrohung, das würde ICH mir dann aber nebenbei in den ersten Babywochen gleich mit ersparen, bevore ich dann zwei zu versorgen habe (oder hüftlanges Haar mit dem Läusekamm auskämmen darf, na danke!).

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  13. Es gibt nicht nur Schwarz oder Weiß, Impfen oder Nicht-impfen. Dazwischen liegen individuelle Entscheidungen. Mein Kind schrie 4 Stunden nach der 6fach + Pneumokokken, zuckte mit dem Kopf und keinerkann mir erklären, was es war.Ach nur müde (nach 3 Std Mittagsschlaf), nur Schmerzen an der Stichstelle (half aber auch kein Schmerzmittel). Sie bekommt nun nicht mehr alleImpfungen. MMR ist wg Fieberkrämpfen nicht zu befürworten, so unser Kia. Leider verschwinden immer mehr Einzelimpfstoffe vom Markt. Gott lob ist Masern wieder verfügbar. Trotz allem würde ich nie zum Schutz meines Kindes durch Herdenimmunität für eine impfpflicht plädieren. Ich selbst lasse nur Notwendigstes nach Titerbestimmung impfen, denn auch ich war 1: 10000 u nach Pneumokokken-Impfung bewegungsunfähig. Dieser vorfall ist in meinen Akten der behandelnden Ärzte (Notdienstarzt, impfarzt, Hausarzt) mit keinem Sterbenswörtchen aktenkundig, ja sogar falsch (bewusst) dokumentiert. Auch bei meiner tochter. So werden auch leider die statistiken gefälscht. „Da passiert nie was!“ Ja klar, er beißt nicht…

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    1. Wieso sind Sie gegen Pneumokokken geimpft worden?
      Die Reaktionen Ihres Kindes auf die 6x Impfung sind zwar heftig, gelten aber als möglich und es wird auch darüber aufgeklärt.
      Das Risiko auf einen Fieberkrampf nach MMR-Impfung liegt zwischen 1:1000 und 1:10000, während die Häufigkeit grundsätzlich – auch ohne Impfung – einen Fieberkrampf zu bekommen, bei 2-5% aller Kinder liegt… Der Altersgipfel liegt bei ca einem Lebensjahr (wo auch die MMR stattfindet)

      Zum Glück gibt es immer weniger Einzelimpfungen. Man erspart den Kindern Stiche und reduziert die Nebenwirkungen.

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  14. Ich hoffe sehr sehr, dass das eine Satire ist… Wobei, man weiss ja nie. Die Impfgegner-Kuegelchen-Fraktion ist ja gerade in Muetterkreisen sehr auf dem Vormarsch….
    Ich bin sehr froh, dass die Kita meiner Tochter und Bauchmaus nur geimpfte Kinder nimmt.
    Hier ( Niederlande ) wird die Impfung tatsaechlich beim Staat registriert und keiner regt sich drueber auf. Allerdings gibt es hier auch die Unverbesserlichen – lokal gehaeuft ( Bible-Belt) – wo es leider dieses Jahr zu mehreren Todesfaellen bei Teenagern durch Masern kam.

    Varizellen-Impfung gibt es allerdings auch hier (noch) nicht…

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    1. Weiter impfen. Inzwischen ist es Allgemeinlehre, dass der Impferfolg nicht alleine an den Antikörpern messbar ist. Die Studienlage fordert einen Abschluss der Impfserie, wie nach Fachinformation empfohlen. Alles andere ist Risiko.

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  15. Nein, die Zulassungspapiere des Impfstoffs bestätigen einen Schutz in 98% der fälle nach 2 Impfungen. Rki sagt z.B. zu MMR, dass die zweite nur dazu da ist, die Impfversager aus runde 1 zu erwischen, ein Titertest dies bestätigen kann, das aber als Standard zu teuer ist u eine Blutentnahme zu viele Risiken bergen. Quelle: offizielle rki-seite. Wenn der Titer keine aussagekraft hat, wie entstehen dann die Zulassungsstudien? Welches Argument bleibt ihnen denn da noch?

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    1. Das wundert mich jetzt ehrlich gesagt auch. Ich habe extra lange mit meinem Hausarzt und dem Arbeitsmediziner gesprochen, mich beim RKI informiert und dann den Titer statt einer Auffrischungsimpfung genommen, bevor ich mit der Arbeit im Krankenhaus begonnen habe. Allerdings ging es bei mir um die Erwachsenenimpfung, da zu meiner Zeit in der Kindheit noch einmal weniger geimpft wurde als heute. Bei meinem Kind haben wir allerdings nach Stiko durchgeimpft und keien Titer zwischendurch kontrolliert, so weit vertraue ich den empfehlungen, das es einen Grund gibt für die 1/2/3x Impfungen/Booster gibt.

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