Buchrezension: Was wirklich wirkt

[Werbung] Frau Grams hat wieder ein Buch geschrieben. Das musste ich lesen. Natalie Grams ist *die* Leitfigur in der deutschen Szene rund um Kritiker der Heilpraktiker, Schwurbelmedizin, Homöopathie und allem anderen. Ihr Anliegen ist es stets, mit klaren Worten aufzuklären, sich nicht in die religiösen Grabenkämpfe verwickeln zu lassen, sondern in populärwissenschaftlichen Artikeln und Büchern für den/die ganz normalen Konsumenten zu analysieren, damit sich jede/r ein eigenes Urteil erlauben kann. Das hat sie mit ihrem ersten Buch getan, indem sie mit der Homöopathie abrechnete, Frau Grams´grösstes Steckenpferd, ist sie doch selbst eine abtrünnige Homöopathin, im zweiten, indem es ganz allgemein … Buchrezension: Was wirklich wirkt weiterlesen

Jahresrückblick 2018 I – Lesepotpourri Oktober, November, Dezember

Jetzt beginnt die busiest time of the year, das vierte Quartal des alten Jahres und das erste des neuen Jahres, daher sind die Leseergebnisse nicht so üppig ausgefallen wie im Sommer. Hier sind sie: Der Freund der Toten von Jess Kidd (übersetzt von Klaus Timmermann und Ulrike Wasel Ein etwas anderer Krimi. Der Weltenstreuner Mahony reist zurück in das Dorf seiner Kindheit, auf der Suche nach dem Mörder (?) seiner Mutter. Dabei trifft auf die skurrilen und sympathischen und seltsamen Bewohner des Ortes, geht Liebeleien ein und ist doch nur ein Durchreisender. Ein Theaterstück spielt eine Schlüsselrolle, aber es sind … Jahresrückblick 2018 I – Lesepotpourri Oktober, November, Dezember weiterlesen

Lesepotpourri August/September

Liebe Blogleser, diesmal ein Rückblick auf zwei Monate, es hat sich ein wenig angesammelt, das lag auch an den Sommerferien, bei uns war wenig Action angesagt, viel Meer, Sonne und Ferienhaus, und das bedeutet für mich – viel Lektüre. Enjoy. Die Stadt der träumenden Bücher – Walter Moers Erstaunlich, dass ich die „Stadt der Träumenden Bücher“ erst jetzt gelesen habe, obwohl ich eigentlich ein riesiger Moers-Fan bin. Der Blaubär ist in unserer Familie mindestens fünfmal gelesen und vorgelesen worden, Rumo und Ensel fand ich genial. (Interessanter Nebenschauplatz: Ich habe im Urlaub den Rumo wieder angefangen und festgestellt, dass mir Dirk … Lesepotpourri August/September weiterlesen

Lesepotpourri April – Juli

Die Abstände werden größer, in denen ich meine Lektüren der letzten Monate präsentiere. So what, schließlich ist das ein Kinderarztblog und das „me“ im Titel muss eben manchmal zurücktreten. Problematisch ist nur, dass ich manchmal im Rückblick nicht mehr weiß, was ich alles gelesen habe. Mal sehen: Das Genie von Klaus Cäsar Zehrer Das war eine Empfehlung aus Euren Reihen, vielen Dank, ich habe die Lektüre sehr genossen. Es geht um ein Kindergenie, ein Mathematik- und Überhaupt-Genie, William James Sidis, dessen Vater ihn mittels zweifelhafter Erziehungsmethoden zu einem Genie formte. Die Theorie: Jeder Mensch kann zu einem Genie werden, wenn … Lesepotpourri April – Juli weiterlesen

Lesepotpourri Januar – März

Oh, hui, es ist ganz schön was zusammen gekommen in diesen drei Monaten, trotz Grippewellen und unglaublich viel Patienten in der Praxis. Wir hatten nur zwei Wochen geschlossen, vermutlich habe ich da durchgelesen, außerdem liebe ich mein Ritual vor dem Einschlafen, noch zwei oder drei Kapitel des aktuellen Lesestoffes zu verschlingen (während die beste Ehefrau von allen bereits nach zwei Seiten einschläft). Hier meine Bücher dieses Quartals: Der nasse Fisch von Volker Kutscher Die Krimis, oder eigentlich Romane mit Krimi von Volker Kutscher rund um den Berliner Kommissar Gereon Rath erfreuen sich großer Beliebtheit, inzwischen sind sie teilweise als Serie … Lesepotpourri Januar – März weiterlesen

Weihnachtsbuchtipp No.1

Ok, das ist jetzt ein amerikanisches Buch, übersetzt ins deutsche, und auch in seiner Urausgabe bereits von 1980, aber was an So sag ich’s meinem Kind: Wie Kinder Regeln fürs Leben lernen von Adele Faber und Elaine Mazlish so cool ist, sind die vielen vielen skurrilen (weil ungewohnt einfachen) aber einprägsamen Zeichnungen, die den eher trockenen Text zu Erziehungstipps aufwerten. Man blättert schnell einmal hinein, liest sich fest, und bleibt doch vor allem an den Bildern hängen. In diesem Buch gehts zweitrangig um Regeln. Der Untertitel wurde wohl auch nur für die deutsche Leserschaft eingeführt. Im Englischen geht es um … Weihnachtsbuchtipp No.1 weiterlesen

wieder da (o.t.)

Eigentlich ein schwieriges Buch, da balanciere ich immer zwischen Beklemmung und Lachen, zwischen Entrüstung und Bewunderung für das Können, in dieser Diktion ein Buch zu schreiben. Ich höre ständig beim Lesen eine Stimme im Kopf, ich wußte nie, ist es Hitler selbst oder doch eher Christoph Maria Herbst als Hatler, der den Hitler liest, oder der Kessler als Stromberg mit Bärtchen. Wie nett, dass diese Irritation auch ein Thema in dem Buch ist. Hitler wacht im Jahr 2011 in Berlin auf und ist seitdem „wieder da“, wird genauso verstanden, wie er sich gibt und doch gründlich gar nicht. Seine kranken … wieder da (o.t.) weiterlesen