Und der Literaturnobelpreis geht an …

Sind wir doch mal ehrlich: Wer nicht gerade Wissenschaftler ist, interessiert sich vor allem für den Friedens- und natürlich den Literaturnobelpreis, denn da können wir mitreden (jedenfalls ansatzweise). Hier ist es schon Tradition, einen Tipp für den heutigen Tag abzugeben – in den Wettbüros schwimmt Frau Svetlana Aleksijevitj ganz oben, gefolgt von meinem ewigen Tipp Murakami, letzterer erhält bereits den sprichwörtlichen Titel „Ewiger Kandidat“. Peter Eglund, der Vorsitzende der Akademie erklärt, dass Anfang des Jahres über 200 Kandidaten für den Nobelpreis für Literatur genannt werden, aus denen dann bis zum Sommer fünf in die short list einköcheln. Am Ende ist … Und der Literaturnobelpreis geht an … weiterlesen

Ich sag mal …

… Ngugi Wa Thiong’o. Den Namen kann ich zwar nicht aussprechen, aber der Mann wird gerade so sehr hoch gehandelt für den Literaturnobelpreis, vielleicht bekommt er ihn wirklich. Schließlich ist seit Jahren kein farbiger Afrikaner mehr gewählt worden, die letzten zwei (Coetzee 2003 und Gordimer 1991) sind aus Südafrika und weiß. Zählt man Ägypten zum afrikanischen Kontinent, gab´s da noch Mahfus 1988 bzw. Soyinka aus Nigeria 1986. Siehe. Aber nach dieser Überlegung wäre ja auch ein US-Amerikaner dran (zuletzt Toni Morrison 1993), vielleicht der immer verdächtige Philip Roth oder doch der olle Dylan. Nun war die Gewinnerin letztes Jahr bereits … Ich sag mal … weiterlesen

Letztes Jahr

… lag ich erstmals richtig – dieses Jahr habe ich wirklich keine Ahnung. Ich hoffe auch auf Haruki Murakami, nicht nur weil ich gerade das Hörbuch zu „1Q84“ im Auto höre, sondern weil er mit diesem Werk alles in den Schatten stellt, was er selbst und manche andere in letzten Jahren geschrieben haben. Aber er ist leider der Favorit bei den Buchmachern, also bekommt er den Preis wohl nicht. Außerdem hatten wir letztes Jahr erst einen Asiaten. Und „1Q84“ ist außerdem aus dem Jahr 2009. Die Amerikaner wären wieder mal dran, klar, mein amerikanischer Tipp: Margaret Atwood. Obwohl Bob Dylan … Letztes Jahr weiterlesen