Willkommen im #Twankenhaus

Es begann mit einem Hashtag auf Twitter – die Vorstellung, in einem Krankenhaus zu arbeiten, in dem es faire Arbeitszeiten gibt, faire Chefs, Zeit für den Patienten und Gleichberechtigung zwischen Geschlechtern und den verschiedenen Arbeitsgruppen.

Der Hashtag wurde aufgegriffen und immer wieder bemüht, wenn es eine neue Story aus dem Medizinbetrieb zu berichten galt. HeilmittelerbringerInnen schlossen sich an, KrankenpflegerInnen, noch mehr ÄrztInnen. Der Austausch wurde intensiver, schließlich gab es das erste Treffen im RL in Hamburg. Man sagt, es war fröhlich ausgelassen (ich konnte leider nicht dabeisein), aber vor allem war es konstruktiv:

Die Gründung des virtuellen #Twankenhaus wurde beschlossen. Der erste konsequente Schritt war ein eigener Twitteraccount, dem binnen drei Tagen über 3000 Personen folgten, inzwischen sind es 4700.

So organisierten sich via Slack im letzten Monat knapp fünfzig Twitterer und diskutierten in Channels wie Gesundheitsbildung, Vereinbarkeit, Arbeitsbedingungen und zu allgemeinen Zielen und der Öffentlichkeitsarbeit. Über alle Beweggründe und Ideen des Twankenhauses hier zu berichten, würde die wegweisende Zusammenfassung von Schwesterfraudoktor schmälern – es lohnt die Lektüre dort.

Eine Vereinsbildung steht unmittelbar bevor.

Derzeit läuft die erste Themenwoche auf Twitter: #Vereinbarkeit und #Twankenhaus4change sind die leitenden Hashtags, wir diskutieren mit allen Interessierten über das gute Zusammenspiel von Familie und Arbeit, Freizeit und Arbeit, die viel zitierte Work-Life-Balance. Mit Selfies und dem passenden Schild möchte das #Twankenhaus zeigen, dass die Solidarität in der Vereinbarkeit durch alle Berufsgruppen geht.

Seid eingeladen, daran teilzunehmen – als MitspielerInnen im Gesundheitssystem oder als PatientInnen oder sonst wie Interessierte.

#Vereinbarkeit auf Twitter

#Twankenhaus4change auf Twitter

@Twankenhaus

Und wer sich nicht neben Pinterest, Instagram, WhatsApp und Trello mit noch einer Social-Media-Plattform namens Twitter beschäftigten will, sei hiermit eingeladen, der Website des Twankenhauses zu folgen: www.twankenhaus.de

(c) Logo beim Twankenhaus

Twitterumfrage

Ich frug letztens auf Twitter, welche Themen auf dem Blog wohl noch polarisieren würden. Geprägt natürlich von den letzten Kontroversen rund ums Schlafen und der Jungenerziehung.

Es kamen natürlich ein paar Vorschläge. Wer von den geneigten Blog-Lesern nicht am Twittern teilnimmt – hier die gesamte Konversation zum Nachlesen.

https://twitter.com/filderkraut/status/741303453478162436

https://twitter.com/filderkraut/status/741304311553089536

https://twitter.com/zwanzigtausend/status/741306734841626624

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Ui, ein langer Post. Aber: So schnell werden wohl die brisanten Themen rund um Kinder nicht ausgehen. Da kann ich mich beruhigt zurücklehnen. Danke allen Tweetern fürs mitmachen.
Noch weitere Ideen – hier Euer Senf:

#Kongress Tweet Splitter

Wiedergekehrt aus dem Ländle nach daheim – mit vielen neuen Eindrücken und netten Gesprächen, besten Dank an das tolle Team in Stuttgart, sowohl der SGKJ als auch des BVKJ. Es war eine nette Tagung.

Übers Twittern (o.T.)

(leider länger als 140 Zeichen, daher hier im Blog)

Twitter ist ja so eine Sache für sich. Ich habe mir da dann mal so irgendwann (und noch ein paar Füllwörter später) einen Account eingerichtet – und ihn nicht benutzt. Dann habe ich still mitgelesen. Und mich gewundert. Man kann auch sagen be-eumelt. Dann auch ab und zu gelacht und mich gefreut und neue Eindrücke und Links ins Netz gefunden.
Und dann mit einem Mal die Faszination der Kurzmitteilung entdeckt. Das Komprimieren auf das Wichtigste, das Verbreiten einer Nachricht binnen Sekunden an Hunderte von Followern – sei es den neuesten Blogeintrag, das neueste Instagram oder Vine-Foto, sei es die eigene Befindlichkeit.
Um dann zu entdecken, wie mühsam es ist, sich jeden halben oder vollen Tag – häufiger schaffe ich es einfach nicht – durch x tweets zu wühlen, die alle nur von der aktuellen Speise- oder Getränkeliste oder gar der eigenen körperlichen Befindlichkeit („ich bin ja heute so wuschig“ – hä?) berichten.

Aktuell bin ich wieder in der Phase des stillen Mitlesers angekommen, gekoppelt mit dem Entfollowen überflüssigen Inhaltes. Was einem in der Scene scheinbar sofort als Affront um die Ohren gehauen wird – was soll´s, ich lese es ja nicht mehr.

Ich finde ein paar alte Bekannte wieder – jedenfalls diverse Blogger. Ich darf still mitlesen, was mehr oder weniger Prominente so getwittert bekommen – denn welcher A- oder B-Promi schreibt da schon selbst? Und genieße den Input diverser Nachrichtenmagazine. So ist es mir erstmals passiert, dass Twitter mir eine internationale Nachricht schneller berichtet hat, als irgendein Radio, Fernsehen oder eine Zeitung (… es war Maggie Thatchers Abgang).

Brauche ich Twitter? Nein. Finde ich es spannend? Ja. Nervt es? Irgendwie auch. Umschmeichelt es das Ego? Leider ja. Kann es sehr praktisch sein? Auf jeden Fall. So schnell kann man gar nicht sonst im Netz Tipps bekommen (ich suchte unlängst nach einem netten Hotel in Berlin – binnen drei Stunden hatte ich zehn Vorschläge). Macht es abhängig? Irgendwie schon. Verstehe ich inzwischen die Twitterjunkies besser? Auch das.

Twitterhygiene? Konsequent Müll-Twitterer entfolgen. Twitter-Poeten beibehalten. Und den Bildschirm soweit aufscrollen, dass nur die letzten fünfzig Twitter-Einträge zu lesen sind. Und einen anderen Bot (nennt man das so? Ich will schließlich dazugehören 😉 ) benutzen als das Ur-Twitter. Um Listen anzulegen.

Bleiben noch die #ff, aus denen wir heute eine #fw machen: @regendelfin, @anneschuessler, @hyperjinx, @e13Kiki, @peterglaser, @frolleinronja und hermionebuddenbohmnessytollaboxgminggmangg-undwernochsoalles.

tschö, @kinderdok

Lieblings-Zweitverwerter-Twitter-Seite:
http://140sekunden.de/