Sehr nett

Die liebe Nessy war so freundlich und hat mein Buch gelesen und bewertet. Bei ihrer Popularität ist es eine Ehre, Teil ihrer regelmäßigen Monatsbuchbetrachtungen zu sein. Dass es „in“ ist, aus einem Blog ein Buch zu machen, bleibt nicht ohne Selbstironie.
Jetzt werde ich den Rest des Abends damit verbringen, zu philosophieren, ob „nett“ nun das neue „Schrott“ ist, oder jemand wie die liebe Nessy tatsächlich Worte so sorgfältig wählt, wie man es von ihrem tollen Blog gewohnt ist.

14 Einträge zu „Sehr nett

  • mhh, ganz ehrlich: nett finde ich nicht wirklich prima. fuer mich waer das ne 4+, aber nicht mehr. nett ist so schrecklich laaaangweilig….. ok, maximal ne 3-. aber vielleicht hat die rezensentin da ein anderes sprachempfinden als ich….

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  • Nett ist doch die kl. Schwester von schei…e. Aber ich glaube, dein Buch ist da gut weggekommen. Ich würde gerne mal ein Buch finden, welches die nette Nessy richtig gut findet.

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  • Nett ist wirklich nett. Keine 4+. Ich finde es schade, dass das Wort „nett“ so in Verruf geraten ist, denn es beschreibt sehr schön: hübsche Geschichten, gute Unterhaltung, man kann es prima runterlesen. Alles gut. Zu empfehlen.

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    • aber selbst wenn man es nicht mit ner 4+ assoziiert, nett ist so beliebig, die fleischverkaeuferin im edeka kann nett sein, der film war ganz nett, die plolitesse war sogar richtig nett, xyz hatte nette kinder… aber irgendwie ist nett so: nothing to write home about maessig. wir haben im deutschen so schoene, treffende, masslose, bildliche, treffende, konkretisierende adjektive, da ist nett nun ja, eben irgendwie nett….

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  • Nett ist doch ok. Geht ja nicht um große Literatur oder eine herausragende sprachliche Textgestaltung. Ein nettes Buch, das sich gut runterliest, hat doch was Gefälliges. Es ist ja nun nicht hoch anspruchsvoll, wäre absurd, so zu tun, als wäre es das. Aber es spricht auch nichts gegen Bücher, die man halt gern in der U-Bahn liest. Der Kinderdoc ist Arzt, kein Schriftsteller, da erwarte ich dann auch keine Weltliteratur.

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  • Lieber Herr Kinderdok, eiiiiigentlich wollte ich Dein Buch ja schon aus rein prinzipiellen Gründen nicht lesen… 😉 Aber der Urlaub nahte, die Bibliothek hatte nichts anderes greifbar, was mich interessiert hätte. Also „durfte“ es mit und ich muss meine doch vorher etwas kritische Haltung dazu doch revidieren und dass, obwohl ich doch als Kinderlose ohne Geschwister stellenweise echt schlecht weggekommen bin ;-). Es hat viel Spaß gemacht, das Buch zu lesen, ich habe gelacht und geweint beim Lesen. Fazit: Ich hatte es nach zwei Abenden durch und kann es auch Kinderlosen bedenkenlos empfehlen.

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    • Oooh danke. Habe ich wirklich was zu Kinderlosen gesagt? Das täte mir leid. Wenn Du magst, schreib was Nettes beim großen Versandhaus, da hat das arme Buch noch ein paar Streicheleinheiten nötig

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      • Ja, an der Stelle, an der es um die Einstellung Deiner MFA ging. 😉
        Aber macht auch nix, als meine Ohren gestern abend um halb neun in einem Restaurant von einem 4-jährigen Carl-Ole malträtiert wurden, habe ich mich gefragt, ob man als Kinderloser tatsächlich einfach nicht genügend Verständnis aufbringen kann.
        Ich schau die Tage mal beim großen Versandhaus. 😉

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