Fundstücke

*** Über Spiegel online kam ein schöner Artikel zu Kopfschmerzen im Kindesalter eingeflattert, den ich hier gerne weiterschicken möchte – an alle Lesereltern mit leidenden Kindern. Bitte: Kopfschmerzen bei Kindern – Aufhänger ist ein neues Video des Deutschen Kinderschmerzzentrums:

*** Sind „Trommelfellröhrchen“ ein Problem beim Schwimmen und Tauchen? Neuere Erkenntnisse sagen nein – erfahrene HNO-Ärzte sagen das schon lange. Es braucht schon einiges an Wasserdruck, um durch die Röhrchen Wasser eindringen zu lassen. http://www.evidentlycochrane.net/children-with-grommets-worth-the-bother/

*** Ein etwas älterer Artikel über die Globulisierung des Kreißsaales, also dem Einfluß der Hebammen auf die jungen Eltern, bereits peripartal auf Glaubuli zu setzen, statt sich auf ihre ureigensten Fähigkeiten zu verlassen.

*** Rafik Schami und die Flüchtlinge – ein Interview.

*** Achtung, nichts für Prokrastinierer: Jeder Musikstil in einer Soundwolke – von akustisch bis elektrisch, von traditionell zu hochaktuell – alle mit Second-Cloud und Musikbeispielen und auf der letzten Wiese verlinkt zu Spotify.

*** Harald Martenstein mal ganz anders – vom Leben mit dunklen Momenten.

*** Und für alle Star-Wars-Fans. Vergleiche:

 

11 Kommentare zu „Fundstücke

  1. Anmerkung zur Migräne: ich habe Ibuprofen jahrelang unverdaut wieder ausgekotzt (echt nicht spaßig, die sind ganz schön sperrig) und musste meine Migräneanfälle deshalb faktisch ohne Schmerzmittel aushalten. Das hat leider weder Kinderarzt noch Hausarzt noch Neurologin interessiert, obwohl ich es immer wieder verzweifelt angesprochen habe. Für mich bis heute völlig unverständlich, warum mir nicht einfach jemand ein Antiemetikum verschrieben hat.

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  2. Die Tatsache, dass Hebammen mittlerweile mit Globuli um sich werfen als wären es Kamelle beim Köllner Karneval, war mit einer der vielen Gründe mich gegen eine Vorsorgehebamme, Geburtsvorbereitungskurs und und und zu entscheiden. Die Hebamme im Krankenhaus hat mich sehr gut durch die Geburt begleitet, ohne Schnickschnack.

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  3. Wie ist das eigentlich, wie kommt man als Schwangere in Kontakt zu einer Hebamme, und kann man die aussuchen? Ich hab nämlich absolut keine Lust auf Glaubuli & Co, und mag mir dann nicht bei jedem Besuch was anhören müssen…

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    1. Du guckst ins Telefonbuch und fragst Freundinnen, Kolleginnen etc. Und sage sofort, dass du glaubulis und abrakadabra nicht haben willst. Die empfohlene Hebamme rufst du an und fragst, ob sie noch jemanden aufnimmt und „beschnupperst“ sie 😉
      So hab ich meine für die Zwillinge gefunden, und mit glaubulis kam sie mir nie 😊

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    2. Ganz ganz wichtig: früh mit der Suche beginnen, am Besten gleich wenn die Schwangerschaft festgestellt wird. Es gibt zur Zeit zu wenige Hebammen und die guten sind schnell weg. Es gibt auch einige Hebammensuchen im Internet, dort steht dann meist dabei, ob die Hebamme Homöopathie macht oder nicht. Und im schlimmsten Fall geht’s auch ohne, zumindest, wenn du im Krankenhaus entbinden willst.

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  4. Vielen Dank für das tolle Migräne-Video. Ich habe als Kind selber unter Migräne gelitten, aber viel mehr noch unter Eltern, die das nicht ernst genommen haben und meinten, Kinder brauchen keine Schmerzmittel und einer Tagesmutter, die der Meinung war, ich würde mich anstellen. Das hat dazu geführt, dass ich mir meistens nichts habe anmerken lassen und mit Migräne Schultage und Nachmittage bei meiner Tagesmutter und Freunden durchgestanden habe, obwohl ich kaum mehr als passiv rumsitzen konnte. Hat auch nicht immer geklappt, ab und an bin ich vor Schmerzen in Tränen ausgebrochen. Wünsche ich echt keinem Kind 😉

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  5. Vielen Dank für das Migränevideo — gut gemacht, wenngleich ganz schön komplex (und stellenweise etwas schnell finde ich), dafür sicher auch als kurzinput für Erwachsene cool.

    Leider tummeln sich wie erwartet in den Kommentaren von spiegel online schon wieder die selbsternannten Experten (kommt alles von zu wenig trinken, computer sind schuld, böse farmamafia-werbung für ibuprofen, Vorschläge für abstruse Therapien und Wunderheilungen — Rubrik „meine Meinung steht fest, bitte verwirren sie mich nicht mit Fakten!“).

    Ich hatte — wie ich inzwischen weiss — als Grundschulkind schon Migräne. Aber trotz eigentlich ausgesprochen klassischer Attacken (Übelkeit, Erbrechen, Kopfschmerzen, extreme Licht- und Geruchsempfindlichkeit), der Häufigkeit (ca. 1 mal im Monat) und des sehr stereotypen Verlaufs (Beginn stets in den frühen Morgenstunden, Ende gegen späten Nachmittag/ frühen Abend) wurde das ganze als „Magen-Darm-Infekt“ vom Kinderarzt fehldiagnostiziert. Später wurden die Attacken leichter, diffuser aber auch häufiger und so bin ich noch weitere 20 Jahre von Ärzten belächelt worden, bis ich mir vor einiger Zeit endlich eine Überweisung zum Neurologen erkämpfen konnte).

    Immerhin wurde ich als Kind mit den Beschwerden an sich ernst genommen und gepflegt, aber es wäre doch ganz nett gewesen, hätte das Ganze rechtzeitig den richtigen Namen gehabt (auch weil sich meine Mutter zeitweise ziemliche Sorgen gemacht hat und damit eben auch nicht ernst genommen wurde).

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