wir machen das hier häufiger

„huch. vorsicht! ohje, der arme! uiuiui. na, sie gehen aber mit den kindern um! ohje, du armes kind. da wird dir doch ganz übel! sehen sie, jetzt weint er! auweia!“

ausrufe eines vaters angesichts der untersuchung seines viermonatigen bobele während der u4-untersuchung. doch, ja, da muss man das kind auch einmal auf den bauch drehen, auch einmal nach oben halten, zur seite drehen, in der schwebelage halten usw. – immerhin habe ich ihm schon die kopfhängelage erspart. keine sorge, wir machen das hier häufiger.

dafür hat der papa danach noch zeit gehabt, eine viertelstunde lang ´s bobele wieder anzuziehen.

18 Antworten auf „wir machen das hier häufiger“

    1. endlich einer, der auf diesen satz reagiert. denn während ich das bobele normal in die hände nahm, hat der papa agiert, als habe er mit rohen eiern zu tun. da brauchts dann schon eine viertelstunde.

  1. Was mich wundert ist, das Menschen sich, sobald sie Kinder haben, zu Kindern zurückentwickeln. Das merkt man besonders hier an den Kommentaren. Wenn Kinder so schreiben würden wäre es ok. Aber Erwachsene die plüschiges Zeug schreiben finde ich einfach nervig.
    Die meissten Kinder, die ich kennen gelernt habe übrigens auch.

  2. *ggg* Der arme Papa… aber mal ehrlich – das sieht schon ein bißle arg heftig aus, wenn der Kinderdoc das minikleine Buzzele da dreht, wendet, auf den Kopf stellt usw…. Bei der Großen hab ich bestimmt auch ein bißle erschrocken geguckt… aber man gewöhnt sich dran und der Doc weiß mit Sicherheit was er da tut und warum. Schlimmer war das Röntgen vom Kleinen.. so festgeschnallt in eine Röhre und aufgehängt… nicht lustig, wirklich…

  3. Warum informieren sich die Eltern nicht vorher über die nötigen Reflexuntersuchungen? Dann weiß man, was passiert und dass das nicht schlimm ist!
    Aber vielleicht darf sich das Kind auch später nicht ausprobieren und wird immer in Watte gepackt, hoffen wir das dem nicht so ist. So einen Fall haben wir im Bekanntenkreis und das Ergebnis eines ständig in seinem Bewegungsdrang gebremsten Kindes, ist ein ein nur rumsitzendes und guckendes Kind. Toben? Ne, kennt sie nicht.

    1. „Warum informieren“ – also ehrlich. Ich guck‘ z.B. bei „Kinderärzte im Netz“ und finde da: „Mit verschiedenen Tests werden außerdem die Beweglichkeit und das Reaktionsvermögen des Säuglings untersucht.“ Ich fang‘ doch nicht an, zu recherchieren, was der Arzt da im Einzelnen macht…

      1. Selbst wenn man anfängt zu recherchieren halten sich die verfügbaren Informationen relativ in Grenzen. Ich habs gemacht und überwiegend waren die Informationen immer nur sehr … übersichtshalber. Details waren kaum bis gar nicht zu finden.

        Irgendwo gibt es zu einigen Us Ausführungen des Kinderdoc(k). Die waren recht ausführlich.

  4. Und deshlab nehmen wir den Papa gar nicht erst mit zu Vorsorgeuntersuchungen, der hat da einen sehr ausgeprägten Beschützerinstinkt und macht das kind sonst nur nervös. 😉

  5. lol süss. Obwohl ich muss zugeben, dass ich mich da auch tierisch erschrocken habe. (Bei der Untersuchung meiner Tochter, nicht meiner eigenen… obwohl da wahrscheinlich auch)
    Meine Tochter war da eigentlich relativ ruhig bei, dann ging es also noch.

  6. Ui, zum Glück warnt unsere Kinderärztin da vor. „So, jetzt muss ich die Reflexe testen. Das sieht wild aus, geht aber ganz schnell. Manchmal erschrecken sich die Kinder dabei, Sie können es dann gleich trösten.“ Sonst hätte ich ihr das Kind wohl spontan aus der Hand gerissen 😉

  7. *rofl* So herum geht es also auch. Meine bessere Hälfte hat sehnsüchtig auf die Zeit gewartet, in der unser erster Sohn stabil genug sein würde, in die Luft geworfen und aufgefangen zu werden etc. Seine Schwiegermutter kann gar nicht hinschauen, wenn die beiden toben …

  8. unsere kinderärztin hat neulich auch SEHR darauf geachtet, dass tochter1 (3j) nicht sieht, wie sie die lagereaktionen bei tochter2 durchführt – wegen der nachahmungsgefahr daheim … 😉

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