oh nein, bitte nicht

da bewahrst du deine kinder vor pokemon und panini-bildchen, vor pop-getränken und tokio hotel, vor super-rtl und nikelodeon … und dann das:

 

jaaa. jetzt erzählt mir nur alle was von phthalaten und sonstwelchen böseböseböse sachen, die verhindern werden, dass ich jemals großvater werde. ich hab´s ja auch nicht haben wollen. bei uns heißen die einfach nur schnullipups.

53 Antworten auf „oh nein, bitte nicht“

  1. Ahja, mein Sohn sprach davon. Jo, is doch OK. Manche Erwachsene sammeln Briefmarken oder wollen ein Auto wo die Stoßstange in Wagenfarbe lackiert sind. Mütter machen sich Plastikfingernägel dran.
    Dann lieber diese Armbänder.

  2. Übel, auch bei den Kommentaren habe ich gerade einen ganz heftigen Flashback, Plasteschnuller, dann gabs da noch Trolle, Aufkleber boah ey, sowas wird wohl nie verschwinden, oder?

  3. Die Plastikschnuller kenn ich auch noch (ich hatte alle Farben und Größen daheim, mittlerweile nur noch 1 am alten Schlüsselbund). Ich liebte über Jahre meine Stickersammlung (Glitzer-, Leucht-, und Stoffsticker waren besonders beliebt)… irgendwo müsst ich eigentlich noch sowas herumfliegen haben. Diese zerschnittenen Nylonstrumpfhosen kenn ich auch noch – sehr praktisch für lange Haare… ich hab damals geschummelt und eine schwarze Strumpfhose zerschnitten.
    Jaja, der Sammelwahn… bin gespannt mit was für Sammelschrott mein Kind eines Tages aus dem Kindi oder der Schule kommt.
    Eines stimmt aber definitiv: Man lernt tauschen, sich durchsetzen, wertschätzen.

  4. Oh ja, die kenne ich 🙂 Meiner jüngeren Tochter haben die durchaus geholfen das Tauschen zu lernen. Die erste Packung die sie von ihrem Papa geschenkt bekommen hat, hat sie sich innerhalb von einer Woche abbetteln lassen. Bei der zweiten Packung hat sie dann gelernt nein zu sagen wenn das „Tauschen“ zu sehr einseitig war.

  5. Ach, die sind hier schon länger in! (Und mein Kind ist in der 7.; betreibt das aber nicht sooo extrem!)
    Aber bei Nanü nanä gibts die auch für kleineres Geld; äääh 15 Stück für zweifuffzich irgentwo in der Preisklasse! Und ja: die tauscht man und dann werden die auf dem Tisch aufgereiht und verglichen, das auch gern stundenlang!

  6. Ich habe mir 1979-82 in unseren jeweils 6-wöchigen Italienurlauben regelmäßig für 100 Lire gruselige Gummitiere aus Automaten gezogen. Wieviele Phtalate da wohl drin waren …
    Mein 2-Jähriger hat definitiv einen Baggersammelwahn. Nervt mich inzwischen auch etwas, aber was soll man dagegen machen?

  7. Pfff, was Kinderbeklopptheiten angeht, gehören diese Gummibänder doch zu der erträglicheren Sorte. Und die Objekte der Begierde von Erwachsenen sind auch nicht unbedingt sinnvoll oder ästhetisch — aber meistens deutlich teurer.

    Wirklich interessant ist allerdings: Was stellen die Dinger dar?

    1. Spalte: ??, ???, Dino, Pferdchen, Bratpfanne?!
    2. Spalte: Trompete, ?, Flaschengeist?, Achtelnote (gespiegelt)
    3. Spalte: Schaufel, irgendein Tier?, Spiderman/Metaller, Schweiz?!
    4. Spalte: BH/Taucherbrille/??, Vogel, Hund?, ?
    5. Spalte: Maus?, Dino,…

    Offensichtlich bin ich schon viel zu erwachsen… ;-(

    1. Ich probiere es auch mal mit der Deutung 😉

      Ganz linke Spalte von oben nach unten:
      Tier mit langem Schwanz…Katze? Eidechse, darunter: ???, Dino, Pferd, Seifenblasenpustdings
      Zweite Spalte von links:
      Trompete, ???, Geist, Note
      Mittlere Spalte:
      Schaufel, Tier (Hund?), Hand mit zwei Fingern nach oben, anderer Dino
      Zweite Spalte von rechts:
      gehört farblich zur Dinoreihe, Fledermaus/Vogel, Hund, Luftpumpe
      Rechte Spalte:
      zu oft getragen und unkenntlich, Dino mit langem Hals

      1. „Hand mit zwei Fingern nach oben“

        Entweder es handelt sich um das allseits bekannte Metalzeichen (wuhuuuuuuuu!!!) oder um ein kleines niedliches Häschen… lol

      2. Ach übrigens – die Note in der letzten Zeile (2. von links) liegt falschrum.
        Das ist eine Achtel (erkennbar am Fähnchen), und das Fähnchen muss immer nach rechts zeigen.

        *klugscheißmodus aus*

  8. Puh…um die sind wir bisher auch drumrum gekommen. Töchterlein zeiht einem hingegen mit Littlest Pet Shop Wackelköpfen das Geld aus der Tasche. Muss man nicht verstehen, aber hey, wir fanden als Kind auch Zeug toll wo ich mir heute lieber den Kopf gegen die Tischkante hauen würde. Wir hatten Anfang der 90er neonbunte Armbänder aus Strumpfhosen dies im Automaten gab, oder ich erinnere am bunthaarige Plastiktrolle oder eben erwähnte Plastschnuller. Aber immerhin alles 100000000mal besser als TokioHotel oder Lady Gaga,oder??? Wenn das kommt, kann man sic nur erschiessen 😉

    1. sich erschiessen? sie, Tochter, erschiessen? sie, Tokio Hotel/Lady Gaga, erschiessen?

      Die Trolle und die Schnuller waren mir damals schon unheimlich, auch wenn ich voll zur Zielgruppe gehörte. Dafür habe ich eine Sammlung Porzellanentchen und zwei gefüllte Stickeralben (Tieraufkleber mit plüschiger Oberseite! Phosphoreszierende Gespenster! Muss ich wiedermal ausgraben ;-).).

    2. Was hab ich die Trolle geliebt. 🙂

      Mein Kind kennt diese Gummidinger zwar, aber der Sammelwahn ist wohl noch nicht ganz angekommen.

      Außer einer kurzen Diddl-Block-Blatt-Sammelphase und einer kurzen Panini-Princess-Bildechen-Sammelphase sind wir bisher verschon geblieben.
      Gut sie sammelt dafür Bücher, vielleicht will sie mal Bibliothekarin werden? *g*

  9. Ich bin den ganzen Sommer mit so EINEM Ding am Arm herungelaufen 😉
    Mein Paten Kind hat mir das gelbe Kamel geschenkt…

    Ach so, ich bin schon 4x 11 Jahre alt…

  10. Wah! Für so nen schei* soll man Geld ausgeben? Hab grad bei Amazon gesehen: 20 Stück für nur 10 Euro. Wow.

    Wenn mein Kind jemals sowas haben will, dann bitte sehr, soll es.
    Allerdings erlaube ich mir dann, auch meine Dienstleistungen und Produkte in Rechnung zu stellen: 1 mal Bio-Mittagessen für 150 Öcken (Glas Wasser kostet Extra!), 1 mal zum Sport fahren 50 Öcken (Benzin natürlich nicht inbegriffen!), 1 mal Socken stopfen 20 Öcken (klar: Wollfaden wird separat abgerechnet…)

    Ach ja, wirklich IN und HIP ist mein Kind nur, wenn es möglichst ALLE meine Dienstleistungen sammelt…

  11. Muss denn alles, mit dem Kinder ihren Spaß haben pädagogisch wertvoll, gesundheitsfördernd und kostengünstig sein? Ich für meinen Teil bin sehr froh, dass meine Eltern mir als Kind darin meine Freiheiten gelassen haben, auch wenn sie manches nicht nachvollziehen konnten. Einige Jahre später, nunmehr erwachsen, erinnere ich mich noch sehr gerne an all die schönen Dinge, für die ich damals mein Geld ausgegeben habe…

  12. Ich wäre im Spielkram-Entwurf nie erfolgreich, weil ich immer Dinge auf den Markt bringen würde, die mir selbst gefallen. Wenn ich so ein Gummi hier im Haus finden würde, würde ich damit mal fix meine Toast-Tüte zubinden.

    Wo ist z. B. rosa GLITZER-LEGO, häh?? Goldene Zinnen, Schlossbrücken aus Silber?? Dann würden auch Mädchen auch Lego spielen!

    Gruß von einem Kind der 70er mit Glitzer- und Leuchtdefizitsyndrom (GLDS) 😉

  13. Zum Glück komme ich mit sowas nicht mehr in Kontakt :O
    Hehe, zu Phthalaten und Säuglingsprodukten habe ich meine Diplomarbeit geschrieben.

  14. Willkommen in der Realität:-)

    Wobei die Dinger bei uns noch nicht angekommen sind, wir schwimmen noch auf der Filly-Welle. Auf der aber wirklich hart. Da wird gesammelt und getauscht und gespielt. Da kann man den Kindern x-mal was von einem genialen Marketingkonzept erzählen. Aber auch das wird vorübergehen.

    Es ist nur eine Phase, es ist nur eine Phase, es ist nur eine Phase…

  15. Ich oute mich als betroffenens Elternteil. Ja, dafür geben die Kinder ihr Taschengeld aus. Sie tauschen die Teile. Sind eigentlich nur formschönere Schnippsgummis – halt als Tiere oder sonstige Objekte. Sind und Zweck? Mehr zu haben als die beste Freundin. 25 – 30 am Arm? Kein Ding.

    In den Pausen werden die getauscht: Gibst Du mir Deinen Hund, geb ich Dir meine Katze ….

    Sinnfrei, sozusagen.

  16. ich sehe das leider tagtaeglich auf Arbeit. Die Dinger werden gern zu Hauf als Armbaender getragen, nur um sie während der Stunde ständig abzunehmen und zu spielen….

  17. ich hab das zeug schon mal bei meinem patenkind gesehen. verstanden hab ichs allerdings auch nicht ganz. das sind wohl armbänder, die so eine gewisse form haben, die man aber als armband nicht erkennt. man kann die dinger dann tauschen und jeder freut sich über seine neue form… oder auch nicht. keine ahnung, ob das dem richtigen äh… zweck dieser teile entspricht, wenn nicht verbessere man mich.

  18. äähm.. ich oute mich auch mal als nichtwissende.. Watndat? Und wofür nimmt man es? *grübel* wahrscheinlich ist es wieder sowas, was keine Erwachsener versteht, so wie Pokemon, Teletubbies, Yugi-oh……….

  19. Ich frage mich schon länger was das ist und wozu das gut sein soll. Kannst Du das bitte mal erklären? (scheinst ja jetzt Experte auf diesem Gebiet zu sein 😉 )

    1. Ich bin im Fernsehen aufgeklärt worden 😀

      Die Dinger sind Armbänder in allen Formen und Farben wie Kinderdok so schön zeigt. Am Arm erkennt man die Form freilich nicht so wirklich aber eben wenn man sie abmacht. Die werden in den Schulen getauscht wie früher die Paninibildchen 🙂

  20. Die Dinger sind zZ der Hit schlechthin. Alle Mädchen in der Klasse meiner Tochter, incl. dieser, fahren auf die Dinger ab. 🙁

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