was schnelles

kinderdok ist neu in der stadt und braucht dringend geld. auf der suche führt mich mein weg in die stadtinformation (!), wo mich zwei ältere damen freudig anstrahlen ob meines auskunftsanliegens.

ich: „hallo guten morgen, entschuldigung, wo finde ich denn hier einen ec-automaten?“
dame in der stadtinformation (völlig konsternierter blick): „na, bei der bank.“

achsooooo… *stirnklatsch*

27 Antworten auf „was schnelles“

      1. richtig, Soe, England stärkt immerhin die deutsche Wirtschaft
        .. indem dort die Montagsautos abgenommen werden, die mit dem Steuer auf der falschen Seite 😉

  1. Hallo, Doc!
    Hab ich da was überlesen, ist in der Praxis Urlaub angesagt oder warum die Funkstille? Es wird doch nichts passiert sein?! Falls Urlaub, viel Vergnügen!
    Falls krank, gute Besserung! Falls einfach mal keine Lust, auch gut! Aber wissen muss ich es doch, bitte! LG claudia o.!

  2. Irgendwie erinnert mich das an meinen letzten Anruf beim Bezirksgericht…
    „[…] ich möchte gerne die gemeinsame Obsorge beantragen, welche Dokumente muss ich mitbringen?“
    „Alle!“
    „Aha, und das wären welche genau…?“
    „Ja, alle eben!“

    Seufz.

    1. „… so kramt‘ ich was ich hab
      an Papiern und Dokumenten
      aus dem alten Schuhkarton:
      Röntgenbild, Freischwimmerzeugnis,
      Parkausweis und Wäschebon.“
      (von Reinhard Mey)

  3. He Doc, haste denn kein Navi?

    In solch ein Information gehe ich rein und fragt nach einem Stadtplan. Dann freuen sich die Leute, dass sie mal weiterhelfen konnten. Und da diese Stadtpläne kostenlos sind und meist von örtlichen Energieunternehmen oder Banken gesponsort werden, haben die immer ihre Filialen oder eben EC-Automaten aufgedruckt.
    Als Verfechter des klassischen Papier-Navis mache ich das in jeder Stadt, in der ich zu Besuch bin.

  4. Vor vielen Jahren erlebt:
    Ich frage den Busfahrer an welcher Station ich aussteigen muss, wenn ich zum XY-Sportplatz will. Antwort: An der vorletzten.

    Anmerkung: Ist lange her. Damlas gab es noch nicht diese Streckenpläne im Bus.

    Ein netter Mitfahrer hat sich dann angeboten mir zu sagen, wann ich aussteigen muss und hat es dann auch getan.

  5. @Henriette Du machst einen Wanderritt zu Fuß, das ist doch klar. Die neue pferdeschonende Reitweise 😀 Gepäck gibt es auch keines, denn den Pferden kann man das ja nicht zumuten und du bist auch ein naturverbundener Mensch, dem ein Fluß zum wöchtentlichen Bade ausreicht 🙂 (Und ansonsten gibt es ja EC-Karten – und das Geld gibt es ja bei der Bank, wie wir nun wissen 😉 )

  6. vor drei tagen: ich habe fuehre drei pferde, um sie vom stall auf die weide zu bringen. kommt mir ein wanderer entgegen: sind sie aus der gegend?

    nein, natuerlich nicht, ich komme aus amerika und durchquere die welt mit 3 pferden an der hand ohne gepaeck…
    schoenes wochenende

  7. War garantiert ein kleines Städtchen. Wenn die Auskunft schon lautet „na bei DER Bank“- mehr als eine gibts da wohl nicht, und die kennt ja JEDER…
    Die dort in der Stadtinformation sitzenden (ich sag nicht: die dort arbeitenden) Leute scheinen ganz selbstverständlich davon auszugehen, dass dort nie jemand reinkommt der sich in der Stadt nicht auskennt. Die Frage ist nur: Wozu dient dieses Büro dann?

  8. Da muss ich spontan daran denken, wie ich mal mit dem Auto durch ein fremdes Städtchen kurvte, schließlich das Fenster hinunterkurbelte und auf die Frage nach dem Weg zum Bahnhof zur Antwort bekam: “ Aber… Sie haben doch ein Auto…“

  9. Ich hab mal ein fremdes Kind gefragt: „So, du bist also fünf Jahre? Und wann wirst du sechs?“
    „AN MEIN GEBURTSTAG!!“

    (Gott, was war ich doch DÄMLICH!)

  10. Solche „intelligenten“ Aussagen liebe ich. Mein Lieblingsbeispiel: ein Ortsfremde fragt Ortskundige, wo denn der TÜV ist. ‚Beim Q*uelleparkhaus‘ – ‚Und wo ist das Q*uelleparkhaus?‘ – ‚Na, beim TÜV‘ Hilft doch unwahrscheinlich weiter, so eine Aussage. Ich (auch eine Auswärtige, hatte mich seinerzeit aber schon etwas ausgekannt) habe ihr dann eine Wegbeschreibung gegeben, mit der sie etwas anfangen konnte.

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