berufswunsch

beliebte frage bei jugenduntersuchungen: ich: „und, was machst du später mal so? nach der schule?“ serhat: „ich werde professor. für geschichte.“ ich: „oh, interessant. was findest du da am spannendsten?“ serhat: „alles rund ums mittelalter. so martin luther und das zeugs.“ respekt. das war übrigens der gleiche, der in unserem j1-fragebogen auf die satzergänzung antwortete: *die meisten mädchen…* „… sind hübsch, zickig und fürchteregent in einem.“ berufswunsch weiterlesen

doctorhopping

doch, frau kasulzke, ich darf sehr wohl fragen, warum sie mit ihrer zweijährigen tochter bei jeder vorsorge und impfung bei einem anderen kinderarzt waren. auch wenn sie das vielleicht jetzt stört. und ist es sehr wohl für mich naheliegend, dass auch ich hier nur eine zwischenstation bin. klar gibt es immer gründe, den arzt zu wechseln, aber wenn man in der summe in zwei jahren bereits fünf kinderärzte in der näheren umgebung verschlissen hat, muss sich dann doch wohl fragen, ob entweder ihre ansprüche zu hoch sind oder ihre vertrauensfähigkeit zu gering. doctorhopping weiterlesen

alles umsonst bei der aok

dies folgende ist eigentlich die kopie meines postings vom 26.10.2009 – nun hat die aok auch noch die u11 mit 9/10 lebensjahr und die j2 (mit 16/17) in ihren hausarztvertrag impletiert – d.h. da machen ärzte vorsorgeuntersuchungen – die sie noch nie gemacht haben – welche bisher von der aok als „überflüssig“ abgetan wurden – für umsonst, denn mehr geld erhält der hausarzt dafür auch nicht. es wird mehr arbeit für die gleiche pauschale angeboten – als hausarzt käme ich mir vergackeiert vor. das kann dann nur funktionieren, wenn man möglichst viele patienten in den vertrag einschreibt und durchschleust, damit … alles umsonst bei der aok weiterlesen

u10 gratis für alle

schon mehrmals war hier thema die so genannten hausarztzentrierten verträge, die die politik schon lange den krankenkassen und den niedergelassenen ärzten verordnet hatte – verträge, die die steuerungsfunktion des hausarztes, den so genannten „gate-keeper“, absichern sollen, damit dieser entscheidet, ob der patient und zu welchem facharzt überwiesen wird. dies hatte vor allem im süden der republik zu den grossen hausarztverträgen zwischen der aok und den hausarztverbänden geführt, die als bonbon für die kollegen eine deutlich vereinfachte abrechnung über pauschalen – und ohne kassenärztliche vereinigung – brachte. uns kinder- und jugendärzte stiessen diese verträge stets sauer auf, da sie keine hinreichende … u10 gratis für alle weiterlesen

vorbereitung

das thema ist für mich ein sehr wichtiges, deswegen hatte ichs hier auch schon ein paar mal zum besten gegeben: dass man sein kind zu hause auf den kinderarztbesuch vorbereiten muss. ganz entscheidender zeitpunkt: die u7 mit zwei jahren. die kinder erinnern den dokter meist als den mit den impfungen, in der regel ist der impfplan bis dahin „abgearbeitet“, meist sind die kinder zwischen anderthalb und zwei auch recht gesund, man sieht sie eher selten – und dann kommt die u7. hoch-zeit der trotzphase, hoch-zeit der anspannung in der kindlichen-elterlichen interaktion, erste untersuchung, bei der das kind auch was „zeigen“ … vorbereitung weiterlesen

bayrische kinder sind besser versorgt

nun ist er tatsächlich unter dach und fach, unterschrieben, in trockenen tüchern: der erste vertrag zwischen einer krankenkasse und den kinder- und jugendärzten, der klar festlegt, dass die primärversorgung eines minderjährigen in die hand des spezialisten gehört: eben den kinderarzt. ich hatte schon einmal davon berichtet: die bayrische aok hat nach langen verhandlungen mit dem berufsverband der kinder- und jugendärzte einen hausarztzentrierten vertrag abgeschlossen, der aber in wahrheit pädiatriezentriert ist. der vertrag bietet allen beteiligten vorteile: den patienten eine vertraglich gesichert qualitativ hochwertige versorgung, den ärzten ein leistungsgerechtes honorar und der krankenkasse das image einer familienverfreundlichen versorgung – gerade für … bayrische kinder sind besser versorgt weiterlesen

geschummelt

ich: „was issen das?“ bobele: „ein hammer.“ ich: „und was macht man damit?“ bobele: “ … “ ich: „hast du eine idee?“ bobele: “ … “ macht eine vage klopfbewegung. arzthelferin: „chef, kommen sie kurz, sie müssen hier noch die einweisung abzeichnen.“ ich entschuldige mich, gehe kurz aus dem zimmer, schreibe meinen karl-gustav und gehe wieder ins zimmer zurück. ich: „so, wo waren wir. also der hammer. was macht man damit?“ bobele: „damit kann man nägel in die wand klopfen, um ein bild aufzuhängen.“ ich: lobende worte für´s bobele, strafende blicke für die mutter. so geht´s natürlich auch. geschummelt weiterlesen