darf ich kurz fragen

„… ob ich den brennenden zigarettenstummel, den sie grad aus ihrem autofenster geschnippst haben, zurück auf ihre rückbank schnippsen darf?“ (rechts von mir an der ampel)
„… wieso die vier kinder auf ihrer rückbank nicht angeschnallt sind, sie aber schon?“ (links von mir an der ampel)
… wieso immer ich neben solchen leute an der ampel stehe? (zu mir selbst)
selektive warnehmung? angestauter ärger? oder ist die quote der egoistischen unverantwortlichen menschen doch so hoch? besser gelassenheit und vergebung?

19 Antworten auf „darf ich kurz fragen“

  1. Die Geschichte mit dem Kindergarten kenne ich auch – und vor allem ist das ein unglaubliches Erlebnis, wenn die Kinder dann an der Türe eingefangen – ins Auto gesetzt und dann ohne Rücksicht auf Verluste – losgedüst – wird – weil offensichtlich zu Hause ein neuer Stress wartet… Die armen Kinder – Glücklicherweise ist meines Wissens noch keiner vor dem Kindergarten von einer Mutter die sich in der „Pool Position“ befunden hat – überfahren worden.
    Rücksichtslosigkeit lässt grüßen

  2. Ich empfehle mal vor einen KIGA zu stehen, zur Abholzeit. Man oh man, da wirds mir immer anders.
    KIGA-Kinder am Steuer, auf dem Schoß von Papa, Opa oder was weiß ich von wem, Fenster runterkurbeln und den Rucksack „im Wind flattern lassen“. (k.A. wer auf dem Kindersitz sitzt).
    Abgesehen davon die Tatsache: wir wohnen auf dem Dorf, da wir 2 Kindergärten haben denke ich keiner fährt länger als max. 5 Min. nach hause.
    Ich wunder mich immer: warum die Parkplätze vor dem KIGA derart übervoll sind.
    sprachlos…

  3. Ich stehe auch Grundsätzlich an der Ampel neben Leuten die Rauchen und hinten ihre Kinder drin haben, das kann ich absolut nicht leiden.
    Das die Kinder nicht angeschnallt sind, fällt mir zum Glück nie auf, ich hoffe einfach mal, das es daran liegt das alle sicher vergurtet wurden.

    Ich, inzwischen 23, habe allerdings, wenn ich mich mal bereiterkläre meine Mutter zu chauffieren das Problem, das diese Frau es nicht einsieht sich selbst auf der Rückbank anzuschnallen.
    Inzwischen kontrolliere ich sie schon und fahre erst los, wenn ihr Gurt angelegt ist.
    Sitzt sie vorne, ist es kein Problem und ich selbst war hinten auch immer angeschnallt..

  4. Das mit der Kippenentsorgung kann ich noch verzeihen – aber das mit den nicht angeschnallten Kindern nicht.
    Bin selbst Mutter von zwei erwachsenen Kindern.

    Trotz allem – macht es nachdenklich, denn…. wenn wir alle jeden Tag mit offenen Augen durch die Stadt gehen würden – wir wären ob der Realität am Abend fix und alle.

    Es begegnen uns massenhaft rüpelhafte, unerzogene Menschen. Und es sind nicht nur Jugendliche. Habe vor kurzem bei einer Veranstaltung gesehen, wie sich zwei Rentner in die Haare (Glatze) bekommen haben, weil jeder denselben Stehplatz an der Bühne für sich beanspruchte. Der Zirkus ging über eine Stunde lang, dass die Ordner kommen mussten und den Streit schlichten mussten.

  5. Schön auch Radfahrer, die nur ihren Kindern einen Helm aufsetzen – oder umgekehrt…
    Nette Annekdoten dazu:
    1) Fragt ein Kind den Papa (beide mit Helm auf dem Rad unterwegs) warum denn die anderen keinen Tragen. Antwort Papa: Es gibt halt Leute, die ihren Kopf nicht mehr brauchen, die brauchen dann auch keinen Helm.
    2) Fragt ein Kind seinen Papa (beide ohne Helm auf dem Rad unterwegs), warum der andere da denn einen Helm trage. Antwort von Papa: Diejenigen, die Helm tragen, fahren auch so rüpelhaft, dass sie einen brauchen.
    Ich selbst bin da meist sprachlos :-\

  6. Und dann war da noch der Mann, der mir entgegenkam mit einem Säugling auf dem Schoß hinter dem Lenkrad, wo ich echt überlegt habe, ihm hinterherzufahren, anzuhalten und ihn zu fragen ob er noch weiß wie schwer der Mond ist.

    Ich hab diese Wahrnehmung auch. Gibt es doch so viele Idioten? Aber vielleicht ist vergeben genau das falsche, vielleicht muss man wirklich den Mund aufmachen. Aber was, wenn man dann eine draufkriegt? Blöde Entscheidungsfindung.

    1. Ob *ich* eine draufkriege ist mir da in der Regel relativ wurscht. Die Klappe halte ich nur dann, wenn ich den Eindruck habe dass ich es dadurch nur schlimmer mache (also z.B. den Trottel auf dem Rad noch ablenke, so dass er erst Recht das Kind in 2 m Entfernung plattmacht).

      Schlimmeres als ein freches Maul, das mir angehängt wurde, ist mir bisher noch nicht passiert – und *das* kann ich ab (frei nach dem Motto, wer austeilt muss auch einstecken können) 🙂

  7. a) Nein, dürfen Sie nicht, den hab ich gerade aus dem Fenster geworfen, damit Mutti oder mein Partner nicht merken, das ich im Nichtraucherauto rauche. Oder der Aschenbecher ist voll.
    b) Ich habe gerade die Prämie für die Unfallversicherung der Kinder überwiesen. Der Sachverständige wird mir schon glauben, das die Brut sich heimlich selbst abgeschnallt hat und die Kindersitze aus dem Fenster geworfen hatte ohne das ich das gemerkt habe.
    c) Irgendwer muss sowas ja mitbekommen. Dann lieber Sie als ich, denn ich wäre wahrscheinlich aus dem Auto gesprungen und hätte ganz die Hormonbombe die ich z.Zt. bin wenigstens das Elternteil mit den unangeschnallten Kindern unangespitzt in den Boden gerammt.

  8. Ach, das geht ja fast noch. Ich habe neulich gesehen wie ein Ehepaar mit Migrationshintergrund (sorry, vielleicht ist es bei mir selektive Wahrnehmung, aber immer wenn ich solche Leute sehe sind es eben welche mit Migrationshintergrund) bei IKEA munter die Rückbank komplett umklappte, die neuen Möbel in Paketen ins Auto stapelte und oben drauf die Babyschale MIT Baby drin stellt. Da wurde mir erst anders. 🙁

  9. Da ist ja der Beitrag – hab ihn schon vermisst 🙂

    (Im Übrigen: klar ist das selektive Wahrnehmung. Ich frag mich auch immer, warum gerade an den Tagen wo ich es eilig hab lauter Trottel unterwegs sind…)

  10. Leider ist das nicht so. Ich schüttele da auch immer wieder den Kopf. Gut sind auch die Leute, die Kindersitze haben, ihre Kinder darin aber nicht anschnallen. Sich selbst aber schon.

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