zeit für hebammen

liebe hebammen dieses landes, dieser welt, liebe hebammen, mit denen ich mittel- oder unmittelbar zu tun habe!
danke für eure arbeit, für euer vertrauen in das leben, in die zukunft unserer zukunft, für eure kontakte zu den müttern, den vätern, der liebevollen zuwendung den neugeborenen, ja, auch ein wenig auch für eure kontakte zu uns kinderärzten. ihr habt einen tollen beruf, behaltet euch euren hebammeninstinkt und lasst ihn euch durch zuviel esoterischen krimskrams nicht zerdröseln. glaubt an eure eigene kraft, den müttern beizustehen, auf euer wissen, das besser ist als all der kokolores, der über euch hineinbricht, wie bei vielen berufen, die mit dem menschen, körper und gesundheit zu tun hat.
zeit-interview mit einer der dienstältesten hebammen berlins. vielen dank, liebe zeit, für diese einsichten und klarsichten auf homöopathie, wasser- und hausgeburten und dem natürlichen beim ersten schritt ins leben.

11 Antworten auf „zeit für hebammen“

  1. Lieber Kinderdoc,

    ich habe vier Kinder und ganz ehrlich: wenn der Schmerz so mächtig wird, das man denkt der Tod ist nahe ;o))) dann will ich keine Kügelchen, keine Salzlampe und auch keine entspannende Tiefenmusik.

    Manchmal ging mir das ganze esoterische Chichi meiner Hebamme ganz fürchterlich auf den Keks.

    Und auch Muttermilch hilft nicht gegen jegliches Zimperlein.

    Trotzdem möchte ich eine Hebamme nicht missen, es war sehr schön,dass sie an meiner Seite war und ich nicht allein. Die Ärzte waren ja nie da wenn man sie braucht :o))))

    Gruß
    Christine

  2. Ich hab’ das Interview auch gelesen und fand es sehr gut! Eine ehrliche, solide Frau und keine dogmatische Globuli-Klugscheißerin, die keine anderen Meinungen zulässt. So eine Hebamme kann man sich nur wünschen (wenn man denn unbedingt spontan entbinden möchte 😉 ).

  3. Darf ich das unterschreiben? Zumindest die Seiten 1-3 … 😉
    Hebamme zu sein ist heute gar nicht so einfach. Oder ich sag mal so, ziemlich frustrierend. Eben weil die Frauen heute so sind wie sie sind. Und weil es genug Frauen gibt, die den ganzen esotherischen Krempel in der Schwangerschaft wollen. Alle zwei Wochen Ultraschall (kaum eine Frau ist in der Lage in sich hinein zu spüren … komme ich zur Vorsorge und frage: wie geht es ihrem Kind? … bekomme ich zu hören: das weiß ich gar nicht, ich habe erst nächste Woche Ultraschall) und zwischen den Ultraschalls ganz viel OOOhhMMM. Und wenn ich das nicht anbiete, weil ich eben einfach nur Hebamme bin (und kein Yogalehrer oder was auch immer grad gewünscht wird), dann geht frau zu einer anderen Hebamme, die sich dem allen unterwirft und dutzendeweis Angebote hat. Na gut, das ist zum Glück nicht bei allen so. 😉
    … Jedenfalls gebe ich Frau Kaller in vielen Punkten Recht.

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