ärztliche kaffeeregeln

1. kaffee ist immer kalt.
2. im kühlschrank steht nie milch, daraus ergibt sich:
3. kaffee wird immer schwarz getrunken.
4. beim schnorren partizipierungskonsum: je geringer der ausbildungsgrad der krankenschwestern arzthelferin, desto dünner stärker ist der kaffee.
5. bei eigenbrühung: filtertüten sind stets alle.
6. mentholtaschentücher taugen nicht zum kaffeebrühen.
7. je dringender der koffeinentzug, desto eher der riss in der filtertüte.
8. bei hightec-maschinsche: es gibt keine optimale einstellung für die bohnengrösse und die wassermenge.
9. die füllmenge der kaffeetasse steht im nein, benedicta, nicht reziproken, sondern gleichen verhältnis zur wahrscheinlichkeit eines akuten gesprächs mit der helferin / patienteneltern.
10. kaffee ist immer kalt.

22 Antworten auf „ärztliche kaffeeregeln“

  1. Pad-Kaffeemaschine in Griffweite auf dem Schreibtisch.
    Ich liebe meinen Job und bin der Kollegin, deren Ehemann mir regelmäßig große Mengen Kaffeepads aus den Niederlanden importiert, angemessen dankbar.

  2. wenn kaffee immer kalt ist und kalter kaffee schön macht – WARUM hab ich dann keinen george clooney als kollegen sondern nur perchten der vorsaison?

  3. Besonders Nummer 6 hat mir sehr gefallen – und Erinnerungen an den vielleicht schlechtesten, selbstgebrühten Kaffee meines Lebens wachgerufen:-)

    Bin ich froh, ein Homeoffice mit FrenchPress zu haben…leider kann man dann aber auch niemanden für einen mal eventuell schlechten Kaffee verantwortlich machen – es hat eben alles seine Vor- und Nachteile…

  4. „Partizipierungskonsum“ — herrlich! Das Wort wird sofort in meine Vokabularliste übernommen!

    Aus meiner Zeit als Zeitungsschreiber kenne ich die Regel „Nie ist Kaffee da, wenn man ihn braucht“. Das geht so:
    Man geht in die Redaktionsküche.
    Man stellt fest, die Kanne ist leer.
    Man setzt neuen Kaffee auf.
    Man geht zurück an seinen Schreibtisch, um zu warten, bis der Kaffee durch ist.
    Das Telefon klingelt.
    Der Gesprächspartner ist dran, auf den man schon seit Stunden sehnlichst wartet.
    Das Gespräch dauert eine dreiviertel Stunde.
    Man geht in die Redaktionsküche…

    Und Milch im Kühlschrank? Wo denkst du hin!

    Die Sache mit den Mentholtaschentüchern kommt mir auch bekannt vor. Um solche Fehlgriffe zu vermeiden, nimmt man am besten gleich Klopapier. (Kein Witz, das funktioniert am besten!)

  5. das mit dem kalten Kaffee ist wohl allgemein auf der Arbeit so. Immer wenn ich mir einen einschenke, kommt man danach aus irgendwelchen Gründen nicht dazu. Das war damals in der Arztrpaxis so, im Klinkum sowieso und selbst in der Bäckerei ist es so. Den ganzen Tag nichts los, Kaffe gezogen, 20 Kunden 😉
    Aber die Geschichte mit dem Mentholtaschentuch, die hätte ich auch gern näher erläutert 😉

  6. Reziprok?
    Das wäre dann „Je voller die Tasse, desto geringer die Wahrscheinlichkeit für ein dringendes Gespräch“.

    Dagegen wäre ja nix einzuwenden…
    (an meinem Arbeitsplatz ist das Verhältnis Kaffee : „Chef will was“ direkt proportional: je voller die Tasse, desto dringender der Chef.)

  7. *gggg*
    Warum solls euch besser gehen wie uns? 😀 Kaum hat man sich Kaffee eingeschenkt, irgendwo noch ne Milch ausgegraben, den Löffel in die Zuckerdose getunkt – dingdong, Kunde steht im Laden, mit einem Problem, dass sich über 2 Stunden zieht….Also fühl dich getröstet, es sind Kaffeeregeln, die nicht nur für Ärzte gelten 😉

    achja, meine Oma sagte immer, kalter Kaffee macht schön… o_O Dann müssten wir alle ja die Miss und Mister Universum-Wahl spielend gewinnen, oder? *ggg*

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