13 Antworten auf „offtopic“

    1. wenn zb herr grass oder herr solschenizyn für mutmasslich ein entscheidendes buch den nobelpreis bekommen haben, dann ist „der menschliche makel“ in jedem fall einer wert

    2. @MinMin: Geht mir genauso. Nach meinem Geschmack zu viele Alt-Männer-Hormone.
      @kinderdok: Zum einen sind Friedens- und Literaturnobelpreise immer auch politisch (Solschenizyn war definitiv ein Politikum), und zum anderen sind Geschmäcker verschieden, sonst wärs ja auch langweilig 🙂

      1. … so alt bin ich doch gar nicht ;-P – ich denke, dass stockholm auf dauer nicht über die moderne amerikanische literatur (17 jahre nach toni morrison) hinwegsehen kann – ph roth, c mccarthy, r ford, pynchon, demnächst frantzen, eugenides. updike und wallace haben sie ja schon verpasst.
        aber da gibts aus anderen ländern noch genug andere beispiele. vielleicht ist mein blick auch zu sehr westlich ausgerichtet.
        verdient hätten es sicher auch zig andere.
        wer kennt schon björnstjerne björnsen?

  1. Nachdem Herr Roth den Nobelpreis schon im verlinkten Artikel in bester Homer-Simpson-Manier „Ich will euren Preis nicht. Wir sind eh die Allerbesten! USA! USA! USA!!!“ kommentiert, würde ich mir für’s nächste Jahr einen anderen Favoriten suchen…

    1. Ui, ich hab das Zitat jetzt erst gelesen: „Wir haben die mächtigste Literatur der Welt“. Aua.
      @ kinderdok: Ich lese relativ wenige neue Amerikaner, deshalb ist mein Blick dort vermutlich auch etwas eingeschränkt.

  2. Altmännerhormone. Köstlich und sehr treffend. So sehr ich die moderne amerikanische Literatur mag (Frantzen, Foer), so langweilig finde ich Roth.

    1. Ich finde Roth zwar nicht ganz furchtbar, aber das mit den Altmännerhormonen hab ich mir in „The Human Stain“ auch gedacht. Die junge französische Professorin, die sich unsterblich in einen Greis verliebt … das hätten sie wohl alle gern :)). Am meisten hat mich allerdings dieser furchtbar manirierte Schreibstil aufgeregt.

      Mit den jungen Amerikanern kann ich auch nicht soviel anfangen. Wenn ich einem Amerikaner den Literaturnobelpreis geben müsste, dann John Le Carre. Der Mann ist großartig, als Genreschriftsteller allerdings übelst unterschätzt.

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