hochbegabt

ich: „und, kannst du schon fahrradfahren?“
bobele: „ja, sicher.“
ich: „hast du denn schon ein eigenes fahrrad?“
bobele: „logisch. ich konnte schon fahrradfahren, da hatte ich noch gar kein fahrrad.“
ich: „okeee, hast du da beim nachbarn geübt?“
bobele: „quatsch, auf´m dreirad.“

11 Antworten auf „hochbegabt“

  1. dabei fällt mir nur der Dreiteiler ein:
    „.. ich kann mit einer Hand fahren ..“
    „.. ich kann ohne Hände fahren ..“
    „..iff tann ohne tsääne fahren ..“
    😀

  2. Naja, wenn man sich anschaut, dass manche Kinder mit Stützrädern Radfahren lernen, ist da auch kein grosser Unterschied zum Dreirad. Meineriner, mein Mann und meine Kinder haben alle das Radfahren ohne Stützräder gelernt. Und leben alle noch.

  3. Naja … meine 2,5-jährige war etwas damit überfordert, gleichzeitig treten und die Balance halten zu lernen. Vor allem weil man bei diesen minikleinen Kleinkinderfahrrädern einen ganz schönen Vortrieb entwickeln muss, damit die stabil bleiben. Deswegen haben wir dann doch Stützräder drangeschraubt.

    1. In dem Alter ist ein Laufrad für den Start m.E. auch viel empfehlenswerter als ein Fahrrad mit Stützrädern. So bekommen die Kinder gleich ein ungetrübtes Gefühl dafür, wieviel Schwung sie brauchen, damit so ein Rad nicht kippt. Gleichzeitig ist ein Laufrad sicherer, weil man mit den Füßen ungehindert durch Pedale direkt auf den Boden kann, wenn das Rad denn doch mal kippt.
      Den Übergang vom Lauf- zum (stützradlosen) Fahrrad haben wir bei den Kindern im Alter von ca. 3,5 Jahren vollzogen, als die Lütten immer häufiger beim Fahren für viele Meter die Füße aufs Mittelbrett stellten. Da wußten wir dann, daß das Gefühl für Schwung und Gleichgewicht ausreichte. Die Umstellung ging dann jeweils innerhalb von einer halben Stunde völlig problemlos.

      Der Junge unserer Freunde jedoch hat mit sechs Jahren noch ein halbes Jahr lang Zeter und Mordio geschrien, wenn er ohne Stützräder fahren sollte. Da die Dinger ihn ja immer schön „gerettet“ hatten, hatte er noch gar kein eigenes echtes Gefühl für das Gleichgewicht beim Fahren entwickelt.

      1. Sie wollte halt unbedingt Fahrradfahren. Das Laufrad hat sie schon lange, aber sie mag es nicht so richtig. Ohne Stützräder wäre ihr der Spaß am Fahrradfahren wahrscheinlich bald vergangen. Sie ist nicht so ein Kind, das, wenn es 5 mal hinfällt und sich wehtut, die Sache sofort ein 6. und 7. mal probiert. Für mich stand erstmal im Vordergrund, dass sie nicht die Lust dran verliert.

    2. „Vor allem weil man bei diesen minikleinen Kleinkinderfahrrädern einen ganz schönen Vortrieb entwickeln muss, damit die stabil bleiben. Deswegen haben wir dann doch Stützräder drangeschraubt.“

      Was dann auch nicht falsch ist. Bei aller berechtigten Kritik an Stützrädern gibt es Fälle, in denen gute Gründe dafür sprechen und diese Gründe kann nur die jeweilige Familie wirklich beurteilen.

      Unser Kind kann auf dem Laufrad die Balance schon ganz ordentlch halten, aber auf dem Tretrad noch nicht, weil dort das Treten noch die volle Konzentration fordert und das Rad (14″) auch noch etwas groß ist. Deshalb haben wir hier die Stützräder – obwohl wir sie eigentlich ablehnen – hingenommen, um dem Kind nicht gleich den Spaß am neuen Rad zu nehmen.

      Im nächsten Frühling ist sie ins Rad reingewachsen, dann kommen die Stützräder ab. Bis dahin muss man natürlich aufpassen, dass die typischen Gefahren von Stützrädern (an der Hochbordkante etc.) möglichst vermieden werden.

      Zu den ganzen – vermeintlichen – Horrorgeschichten von Kindern, die mit soundsoviel immer noch nicht ohne Stützräder fahren konnten/wollten, gibt es ebensoviele Gegenbeispiele guter Entwicklung trotz der Stützräder. Ich kenne Leute, die fahren A-Klasse-Rennen und können mit jedem beliebigen Fahrrad STEHEN, ohne umzufallen, sogar mit einem Bahnrad in der Kurve. Radfahren haben die alle gelernt, als Stützräder noch üblich waren und kein angeblicher Indikator für Eltern, die ihre Kinder umbringen wollen.

  4. Also meine Schwiegermutter war auch mal Hochbegabt ( nach ihrer eigenen Aussage) das hat sich aber leider verwachsen (ebenfalls nach ihrer eigenen Aussage)! In welchen Bereichen sie aber so begabt war, erschließt sich mir bei heute nicht ;o)

    Viele Grüße,
    Kerstin

    (die hier seit einiger Zeit immer gern wieder vobei schaut!)

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