programmhinweis

… für alle interessierten:

Faszination Wissen: Impfen oder darüber schimpfen – Ein lebensgefährlicher Streit — Bayrisches Fernsehen, 3. Programm, heute um 21.15 Uhr. Da sind wir mal gespannt.

mehrfachimpfung

13 Antworten auf „programmhinweis“

  1. Ich wusste gar nicht, dass es jetzt auch eine Windpocken-Impfung. Der Generation paar blieben eine Menge Creme und Puder erspart inklusive ein paar hässlicher Narben. Das mit der „Dauerimunisierung“ habe ich aber auch nicht so ganz verstanden. „Vergisst“ der Körper das er Antikörper gebildet hat?

    1. Ja, sowas kann vorkommen. Deshalb wird auch bei jeder Schwangerschaft der Röteln-Antikörper-Titer bestimmt. Egal, ob die Frau geimpft ist oder die Krankheit sogar schon durch hat. Ein lebenslanger Schutz ist bei vielen Krankheiten bzw. Impfungen höchstwahrscheinlich, aber eben nie garantiert.

      1. Nein. Der Antikörper-Titer wird nicht bestimmt, wenn man die Krankheit durchgemacht hat. Jedenfalls nicht bei meinen Schwangerschaften, und die haben alle in diesem Jahrhundert stattgefunden.

        1. Bei meinen beiden Schwangerschaften aber durchaus. Obwohl ich die Röteln mit zwei Jahren hatte _und_ mit ca. 14 Jahren geimpft wurde. Dennoch wurde der Titer am Anfang jeder Schwangerschaft wieder gecheckt. Und siehe da: Mit Mitte 30 war der gar nicht mehr so hoch…

          1. 2003 und 2006. Definitiv nichts bestimmt. („Sind Sie geimpft?“ „Nein, hatte alles Kinderkrankheiten selbst.“ „Na, dann ist das ja ok.“)

          2. Ich hab die Röteln als kleines Mädchen geahbt, hab mich beim Absetzen der Pille 2007 beim Frauenarzt durchimpfen lassen, da hat er den Titer überprüft und die Impfung für nicht nötig befunden. Bei zwei Schwangerschaften 2007 und 2009 ist er trotzdem jedesmal standardmäßig überprüft worden.

          3. Das klingt für mich von Seiten des Arztes extrem fahrlässig, nur weil jemand sagt, er hätte die Röteln gehabt, hatte er sie noch lange nicht. Das meine ich jetzt auch nicht wie House „Everybody lies“ sondern, weil man sowas auch nicht immer weiß. Wirklich nachweisen, dass es eine Rötelninfektion war – und nicht irgendetwas anderes das einfach so aussieht – kann man nur indem man den Titer bestimmt. Bei der reinen Anamnese sind viel zu viele Unsicherheiten drin (z.B.: Meine Mutter behauptet ich hatte Windpocken, mein Vater ist überzeugt, dass ich sie nicht hatte, einer von beiden muss sich irren).

          4. @’ne Mama: Weia… Der hat aber ziemlich klar gegen seine Vorschriften verstoßen. Eben _weil_ der Titer bekanntermaßen über die Jahre sinken kann, darf man sich _nie_ darauf verlassen, daß eine Rötelnimpfung oder eine Infektion Anno Tobak noch immer ausreicht. Ein guter Frauenarzt müßte das eigentlich wissen und dem Rechnung tragen.

  2. War nicht schlecht, die Sendung. Nur die Argumentation, wenn man nicht regelmäßig mit Windpockenviren in Berührung käme, wäre die Gefahr eines Gürtelrosen-Ausbruchs höher, kann ich so nicht ganz nachvollziehen. Ab der Generation, bei der die Impfung eingeführt wurde, ist das Problem ja dann auch hinfällig. Durch die Übergangszeit von den ungeimpften Generationen zu den geimpften muß man halt durch, aber ein Grund zum Weiterhin-Nicht-Impfen ist das doch beileibe nicht. Oder habe ich den Mann falsch verstanden?

  3. diese Interpretation des Wortes „Mehrfachimpfung“ hat was, man könnte es nur noch verbessern, wenn man die zu Impfenden auf ein Fliessband oder einen Rundtakttisch stellen würde
    .. und an Stelle eines menschlichen Ausführenden einen Roboter – beim Bestücken von Spektrometern o.ä. geht das doch auch 😉

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