was soll denn das nun wieder heissen, liebe aok?

das habe ich letztens in ba-wü gesehen:

wie darf ich das denn jetzt verstehen? philosophisch? provozierend? nachdenklich für den leser?

was habe ich denn jetzt nicht? eine hotline? brauche ich die? da gibts doch einen arzt, den ich anrufen kann? eigentlich auch am abend und am wochenende. da gibt es nämlich einen bereitschaftsdienst.
vielleicht habe ich auch keine gesundheit. auch eine idee. da wird es dann wirklich philosophisch. ich habe keine gesundheit, also bin ich krank, also greif ich zum telefon, um meine gesundheit wiederzufinden? aha.
vielleicht habe ich auch keine eltern? ach doch, dass da links wird wohl meine mami sein. darum geht es wohl nicht.
vielleicht gehts ums handy? ist das überhaupt ein echtes telefon? so quietschgelb wirds am ende nur ein spielzeugtelefon sein. ja, genau. was ich nicht habe: ein echtes telefon, das wird es sein.
oder habe ich keine krankenkasse? bin gar nicht versichert? ja, genau. deshalb rufe ich bei der aok an, um mich zu versichern. gute idee? naja. vielleicht nicht gerade bei der aok. zumindest nicht als kind. aok, alles ohne kinder.

ach… moment. die sprechblase geht von dem kind aus. also hat das kind und die mutter (also sie, im sinne von wir) etwas, was du (also die aok?) nicht hat. oder bin ich das du? also mir fehlt etwas, was die beiden haben? hä?
keine ahnung.
vielleicht hat die aok aber die, also die ahnung. darauf könnte ich mich einigen – was ihr habt, und wir alle nicht? keine ahnung… das wirds sein. klingt aber ein wenig beleidigend.

17 Kommentare zu „was soll denn das nun wieder heissen, liebe aok?

  1. oh man, kommt gleich nach der blöden erfindung (kam die nicht sogar ebenfalls von der aok?) dieser nummer bei der krankenkasse, die sich darum bemühen, einen ganz schnellen termin bei fachärzten auszumachen…

    ich hatte mal so einen futzi in der leitung „ich habe da einen patienten für sie, sehr dringend! er hat seit 3 jahren schon rückenschmerzen und nein, natürlich hat er noch keine mrt-aufnahmen…“ ja, nee…is klar, aber gaaanz dringend…

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  2. Es gibt IMHO nur wenige Dinge, die peinlicher sind als Krankenkassen-Werbung.
    Vielleicht Werbung für einen Urologen… aber ansonsten eigentlich fast nix…

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  3. danke kinderdok, mein Abend ist gerettet 🙂
    btw. diese Werbung ist inzwischen fast so überflüssig wie die seinerzeit von der City BKK für kostenfreie Familienversicherung. WENN es noch Kassen ohne Ärztehotline gibt, dann gibt es ja aber inzwischen die 116 117…

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  4. vielleicht eine aufforderung, erstmal die hotline anzurufen, statt sich ins wartezimmer zu setzen und andere anzustecken? (wir haben was, was du (noch) nicht hast) selbst das wäre ja dämlich. seltsam, seltsam…

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  5. Ok, zugegeben, die Werbung ist Banane.
    Ich (männlich) war aber angenehm überrascht, das die AOK den Partnerbetrag für den Geburtsvorbereitungskurs erstattet, obwohl ich selber in der PKV bin 🙂

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  6. Ich habe was, was du nicht hast! Das ist ganz sicher eine gewandelte Form von „ich sehe was, was du nicht siehst!“

    So wäre es einfacher gewesen: dran vorbei gehen und denken: STIMMT!

    Ist ja nur ein kleines Kinderspiel …

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  7. Nix für ungut, aber so ganz kann ich die Lästereien nicht nachvollziehen.

    Meine erste Intuition war, die AOK hat eine Rufnummer für Fragen zu Kinderkrankheiten/-gesundheit. Also wenn ich (mein Kind betreffend) ein Gesundheitsproblem/-frage habe, dieses aber nicht für so wichtig einschätze, dass ich stante pede zur Notaufnahme düse, sondern eben erstmal jemanden (hoffentlich kompetentes) anrufen kann. Und das sogar kostenlos.

    Und so wird das auf der beworbenen Website auch dargestellt. In meinen Augen eine feine Sache.

    Die Aussage des Werbeplakates soll wohl lauten: DU (also ich, der/die ich das lese) hast bei deiner Krankenkasse (eine andere als die AOK) so etwas (diese Hotline) nicht.
    Über die Plakatgestaltung kann man sicherlich streiten, aber es gibt so viel beschi… Plakate, allen voran momentan die Parteien denen wir ja unser gesamtes Wohlergehen (per Gesetzgebung) anvertrauen sollen, da sollte man die Hauptinfos extrahieren und den Rest übersehen.

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  8. sehr gelungener post! echt witzig damit auseinandergesetzt!

    doch mir schwant, genau damit hat die werbung am ende ihren höheren zweck erfüllt. ich hätte sie nämlich gar nicht wahrgenommen.

    lg 🙂

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  9. Die AOK mal wieder. Da gibt es echt immer wieder viel zu lachen (leider manchmal).
    Und , mal wieder AOK, Werbung, Werbung, Werbung!

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  10. Mir kam als erstes „Geld“ in den Sinn. Das hat die AOK, ich allerdings nicht. Spätestens nach einer aufwändigen Zahnbehandlung, bei der die Krankenkasse nur einen Alibianteil übernimmt 😉 .

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