6 Antworten auf „herzlichen glückwunsch, frau marcks“

  1. Zugegeben ist schon eine Weile her. Zu meiner Bundeswehrzeit gab es einen Bataillonskommandeur, Oberstleutnant und von altem Adel, der seine Untergebenen auch grundsätzlich in der 3. Person anredete. Wenn man zu ihm bestellt wurde, um sich wahlweise Lob, Beförderung oder Anschiss abzuholen, wurde man nach Gruß und Meldung mit den Worten empfangen „Steh er bequem und setz er sich.“

  2. In manchen Ecken Norddeutschlands ist die Anrede in 3.Pers.Sing üblich… nicht so formell wie das „Sie“ und nicht so vertraut wie das „du“… Muss man sich erst dran gewöhnen. Mittlerweile find ichs echt liebenswert und möchts gar nicht mehr missen.

  3. @ Anonym: +hihi+ Völlig harmlos dagegen ist meine Hausärztin, die alle Stammpatienten duzt. Ein sehr mütterliches „Wie geht es dir?“ ist doch nett. 🙂

  4. ha, ich hab eine Ärztin, die mit mir in der dritten Person Singular spricht. Wir sind allein im Sprechzimmer, es ist wirklich niemand weiter da und sie sagt zu mir: „Nimmt sie denn die Pille?“

    Finde ich sehr gruselig, erinnert mich immer an ‚Schweigen der Lämmer‘

    1. So wie mein Augenarzt, als ich sagte, ich hätte nicht nur die Brille, sondern auch meine Kontaktlinsen dabei: „Ah, sie hat sie dabei!“ Und dann kam: „Setze sie sich hier hin!“

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