sexualaufklärung

„herr dokter, wie macht man das denn eigentlich mit der aufklärung bei kindern? der jeremy-jay hat heute immer wieder an seinem schnäpperle rumgespielt. ich habe ihm erstmal ein paar auf die finger gegeben, damit er das lässt. aber dabei kann ich es ja auch nicht belassen.“
nein, weiß gott nicht.
der junge ist drei.

31 Gedanken zu “sexualaufklärung

  1. Welche Sachen kommen als nächstes ?? Wann es aus ihrer Sicht ok ist Sex zu haben … um wieder aufs Thema zu kommen … mit drei ist das wirklich übertrieben. Ist echt unterhaltsam, wie komisch doch manchmal die Menschen sind … machen sie weiter so !

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  2. Ganz klar: Schnäpperle ab. Also teilweise. Beschneidung halt. Denn Schmerz ist heilsam und wenns in 10 Jahren so richtig losgeht mit gefährlichen Krankheiten wie Onanie und so, ist dagegen auch schonmal Vorsorge getroffen.

    Neben diesen etwas handfesteren Methoden darf die psychologische Komponente nicht fehlen. Kinder in diesem Alter brauchen unentwegte Belehrung darüber, was für eine unnatürliche und ekelhafte Art der Selbstbefleckung diese widerliche Angewohnheit darstellt. Nur so erlernen sie ein gesundes Schamgefühl, das, sofern die Eltern unermütlich bleiben, auch im fortgeschrittenen Erwachsenenalter noch Bestand hat.

    Das sind Basics, die alle Eltern beherrschen sollten, ohne ihren Kinderarzt um Rat fragen zu müssen. Tze!

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  3. Bei soetwas frage ich mich dann immer: wie haben die Leute überhaupt Kinder gekriegt. Also außer bei SM Anhängern führt Schläge für’s am Schnäpperle spielen ja nicht gerade zur Fortpflanzung. Sind das Leute die dann hin und wieder im Dunkeln verschämt „sündigen“ oder wie machen die das?

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    1. Tolle Idee!! Letztlich war es ja auch nur die Hilflosigkeit, die die gute Frau/den guten Mann umgetrieben hat! Vielleicht nicht bei jedem, aber zumindest bei denen die nachfragen ist es doch ein toller Service 🙂
      Viele sind sich einfach nicht über die Bedeutung dieser „Selbsterkundung“ im Klaren…

      P.S.: Sehr toller Blog, les schon eine Weile mit und freu mich über jeden neuen Eintrag. Weiter so 🙂

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  4. „Erstmal ein paar auf die Finger geben“ ist natürlich nicht angesagt, aber wenn man drei Jungen hat, die in regelmäßigen Abständen Taschenbillard spielen, ist das schon nicht mehr so lustig, besonders, wenn es in der Öffentlichkeit stattfindet. Alles schon erlebt. Selbsterkundung – richtig und wichtig, aber auch die Kleinen müssen lernen, dass dieses Herumspielen manche Leute gar nicht gut finden, es weder beim Mittag- oder Abendessen angesagt ist und sich vielleicht doch auf die eigenen vier Wände bezieht (sprich: Dass der Rest der Familie nicht unbedingt beteiligt ist) . Ich finde es gut, dass die Frau gefragt hat. Auch wenn ihre Vorgehensweise bisher doch sehr fragwürdig ist….

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  5. Ach je. 😦 Ich gerate auch gleich ganz in Rage!

    Welcher Elternteil war es denn? Ich meine, es ist in jedem Fall unglaublich, aber irgendwie fände ich es noch schlimmer, wenn das der Vater gesagt hat (bei der Mutter ist es allerdings auch schlimm genug; ich kann es auch kaum glauben, wenn ich von (besorgten, da fragliche Entzündung/Phimose/Jucken) Müttern von Kleinkindern(!!) höre, sie hätten seit XY Jahren nicht mehr auf den Penis ihres Sohnes geschaut, weil, das ja mit der Hygiene bzw. dem Penis an sich ja Vatersache sei).

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      1. Na, ich bin sicher, da läßt sich etwas arrangieren, ohne daß „Sie“ den Penis ihres Mannes anfassen oder ansehen (aber „da“ guckt „man“ doch nicht hin?!) „muß“. Das Ganze ist schon traurig, da hast Du Recht.
        Vielleicht hat der Elternteil aus Kinderdocs Geschichte ja auch nur nicht darüber nachgedacht und war durch sanfte Hinweise und z.b. die weiter oben verlinkte Broschüre leicht zu bekehren/aufzuklären… Je nachdem wie viel oder wenig man sich über Körperempfindung, -erkundung und Sexualität Gedanken gemacht hat, wird man eben irgendwann doch mal kalt erwischt und überrascht.

        Mein persönlicher erster Brett-vorm-Kopf-Moment war letzte Woche das beim Windelwechseln verkündete „Penis sauber, daran riechen!“ Da mußte ich auch erst stutzen… für den Kleinen war das nur die logische Folge vom gelegentlichen Schnuppern an gewaschenen Händen, Füßen, Haar, etc. (Habe übrigens rein aus Verdutztheit dankend abgelehnt und nur bemerkt, daß er auf jeden Fall sehr sauber aussehen würde. Dabei bin ich selten perplex, hah. Ich weiß auch immer noch nicht, wie er darauf gekommen ist, denn vorher wurde gar nicht gebadet oder geduscht… ich glaube, ich wurde veräppelt.)

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  6. Mir fällt dazu immer wieder der Beitrag von Michael Mittermeier ein. Seine Mutter sagte ihm als Jugendlichem, dass man vom Masturbieren blind wird und bei der nächsten Sichtung eines Blinden war der erste Gedankengang: „Yes, der hat’s durchgezogen“ oder so ähnlich!
    Auf die Finger und damit auch irgendwie auf’s Schnäpperle (so würde ich als Freiburgerin das auch schreiben) zu hauen, geht gar nicht!

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  7. *grins* Wie, der Kleine hat das Teil erst mit drei Jahren an sich entdeckt! Spätzünder! 😉

    Sorry, aber Kinder in dem Alter entdecken nunmal den eigenen Körper. Klar sollte ein Kind lernen, dass an sich Rumspielen in der Öffentlichkeit auf wenig Begeisterung stösst. Aber einen Klaps auf die Finger dafür, dass er den eigenen Körper entdeckt?!

    Wobei ich als penis-loses Wesen auch schon den Kinderarzt darauf angesprochen habe, wann sich denn die Vorhaut löst, weil ich eben nicht wusste, wann und wie ich da bei meinem Sohn mit dem sauber machen anfangen muss. 🙂 Ganz sooo unkompliziert fand ich das jetzt auch nicht.

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  8. Mit 3 ist die Vorgehensweise, dem Kind eins auf die Finger zu geben und ihm klar zu machen, dass die Hände beim Schlafen über die Decke gehören. 10 Jahre später muss man ihm dann deutlich machen, dass selbstbefriedigung blind und buckelig macht und überhaupt „nach 1000 Schuß ist Schluß“

    Mit 3-4 habe ich meiner Tochter erklärt, dass sie sich gerne da unten anfassen darf, solange das nicht in der Öffentlichkeit geschieht. Am besten macht man das im Bett, da hat man seine Ruhe dazu.

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  9. Naja liebe Mit-Kommentatorinnen – die erste Reaktion ist daneben, klar. Aber die zweite Reaktion wohl doch absolut lobenswert!!! Dass mal jemand, der/die beim ersten mal draufhaut, danach doch mal beim Kinderartz nachfragt, ist doch echt super und (leider) sicher nicht die Regel.

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  10. Okay die Sexualaufklärung mit 3 Jahren zu beginnen, wäre dann wahrscheinlich doch zu früh. 10 Jahre später halte ich aber für zu spät. Man muss ja nicht sofort alles preisgeben, allerdings sollte man bei eventuellen Fragen ehrlich antworten.

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