28 Kommentare zu „Bingo!

  1. Drei davon habe ich auch schon verwendet. Aber zumindest nicht alle bei der gleichen Gelegenheit.

    Was sagt man auch sonst, wenn die Klinik (in unserem Fall war`s der Notdienst) angeordnet hat, dass das am Montag nochmal angeschaut werden soll? Man könnte höchstens erst am Dienstag hingehen *grübel*…

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    1. Manche Krankheiten gehen auch nicht schneller weg wenn mehrfach ein Arzt das Kind anschaut. Im Notdienst ist es eher so ein Reflex die Eltern am Folgetag zum Kinderarzt zu schicken. Aber das ist nicht immer einfach zu durchschauen.

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      1. Als Elternteil gehe ich zum am Montag mit dem Kind zum Arzt, wenn mir der Notdienst dies empfiehlt. Einfach weil ich davon ausgehe, dass der Arzt im Notdienst dies nicht aus Jux und Dollerei empfiehlt oder weil er mir die Zeit stehen will oder den niedergelassenen Kollegen ärgern möchte. Wir bekamen diese Empfehlung zweimal vom Notdienst und unser Kinderarzt überwies und beide Male statiönar ins Krankenhaus. In meiner, völlig unrepräsentativen Erfahrungswelt, waren die Empfehlungen jedes Mal sinnvoll.

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        1. Generell sollte eine Arztvorstellung immer dann erfolgen, wenn auch etwas entschieden werden muss: Medikamente verändert werden sollen, weitere Diagnostik, KH-Einweisung. Nur vorstellen „zur Sicherheit“ oder „zur Kontrolle“ bringt nichts und da darf der Doktor auch genervt sein.

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  2. auch wenn wir sehr selten beim Arzt sind (gesunde 4 Kinder) erkenne ich doch tatsächlich den einen oder anderen Satz. Aber was will man machen wenn der eine Zwilling krank, die andere „noch“ gesund ist?…

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  3. Ohje, ich gestehe, den „…wenn ich schonmal da bin“-Satz hat unser Arzt auch schon von mir gehört. Aber nur weil mir manchmal Sachen erst einfallen wenn ich schon drin sitze. Ich und mein Hirn geloben Besserung!

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    1. Bei uns läuft das umgekehrt… Kindergarten hat Kind abholen lassen wegen Ohrenschmerzen. Bei der Kinderärztin ist dann alles in Ordnung.
      Sie: „Aber wenn Sie schonmal da sind und das Kind gesund, wie wärs mit ’ner Grippeschutzimpfung?“
      Die hat sich diesen Winter auch echt gelohnt. Alles um uns ist krank.

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  4. Schon nett. Andererseits, wer, wenn nicht die Erzieherinnen können eine VERMUTUNG (keine Diagnose!) aussprechen wg. Hyperaktivität oder Sprachförderbedarf, verbunden mit der Empfehlung, das abklären zu lassen? Die Tätigkeitsbeschreibung eines Erziehers beinhaltet ausdrücklich spezifische Entwicklungsbeobachtung der Kinder und Beratung der Eltern. Ist also nur logisch, wenn die entsprechenden Sätze beim Arzt von den Eltern gängig sind. Es muss nur klargestellt werden, dass das eben keine Diagnosen sind.

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    1. Dies wird i.d.R. bei den Vorsorgeuntersuchungen gecheckt. Hyperaktivität ist etwas, was erst in der Schulzeit diagnostiziert und therapiert werden kann und soll.
      Hinweise sind richtig und wichtig, keine Frage, wir brauchen diese Information, aber
      a) werden stets Diagnosen schon gestellt und
      b) sofort Therapien empfohlen („Ergotherapeutin xyz macht da was“)
      Diese Bahnung ist ganz schwer zu rehabilitieren.

      „Ich werde wohl besser wissen, ob der Rüdiger Ergo/Logo/Psycho braucht…“ (OT Erzieherin bei dem 4jährigen letzte Woche)

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      1. *chrhm* Ich hoffe, dieses „stets“ kommt nicht so stets wie beklagt… Wenn das so passiert wie von Ihnen beschrieben (OT Erzieherin), ist das natürlich in hohem Maße unprofessionell. Andererseits bin ich mir da nicht so sicher, ob die Eltern beim Arzt nicht auch mal das wiedergeben, was sie verstehen WOLLEN. Ich gebe (Schüler)eltern gerne einen kurzen Schrieb mit („mit der Bitte um Abklärung aufgrund dieser und jener über einen längeren Zeitraum beobachteten Symptomatik“). Wenn die Diagnose dann negativ ausfällt, hat man wenigstens nichts versäumt, oder weiß, dass die Auffälligkeit andere Ursachen haben muss.

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      2. Es ist aber auch so dass die U Untersuchungen schlecht sind. Eine Händigkeitsprüfung geht so beim Kinderarzt: Helferin fragt “ Welche Hand benutzda denn zum mala?“ Aha.
        Auch die Hör und Sehtests sind schlecht und ungenau.
        Und schau dir mal genau die gelben Virsorgeheftchen an: beim Kinderarzt immer o.B. Und plötzlich hast du, seltsamerweise kurz vor der Einschulung, ein komplett auffallendes Maurizle vor dir sitzen. Hmm, also ich traue den Kinderärzten zwar wenn es um medizinische Belange geht, aber Never ever wenn es um pädagogisches geht.
        Dafür seid ihr nicht ausgebildet, ob es dir und deiner Berufsgruppe nun gefällt Idee nicht.

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        1. Meine U-Untersuchungen sind gut. Und die meiner Kollegen hier auch. Keine Ahnung, welche Nullen Du kennst.

          Und klar hast Du recht: Von Pädagogischem haben wir keine Ahnung. Aber Erzieherinnen von Medizinischem genauso wenig. Leider fordern aber die immer *medizinischen Therapien* ein, denn das sind Logopädie und Ergotherapie. 80% der so vorgestellten brauchen aber pädagogische Förderung und keine medizinische, letztere ist nämlich für kranke Kinder da.

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        2. Hrm… ich würde nicht so pauschalisieren. Seh- und Hörteste sind immer und im jeden Alter Abhängig von der Mitarbeit des Patienten. Wenn Kind (oder Erwachsener) keine Lust hat und zu früh anzeigt, dass es etwas hört (und dabei einfach nur munter rät, welches Ohr gerade dran ist…) – oder wahlweise gar nicht – dann kann niemand etwas dagegen tun.
          Okay… höchstens durch Messungen, die schauen, ob die Nerven etwas registrieren – aber einem kleinen Kind Elektroden anpinnen, ewig lange still sitzen bleiben und auf nem Bildschirm starren, auf dem nix anderes zu sehen ist als ein schnödes Schachmuster? Nein, das bringt auch nichts und wäre Planeten auf Flöhe werfen (oder so).

          Das selbe Spiel natürlich auch beim Mal- oder Sprachtest – wenns Kind keine Lust hat ein Haus oder Kreis zu malen oder den Ball nicht erkennen WILL, dann bringt das nichts. Medizinisch oder Pädagogisch hin oder her.

          An der Stelle wünsche ich mir dann aber auch mehr Selbstständigkeit durch die Eltern. Wenn das Kind zu Hause bei Aufforderung fröhlich Kreise oder Menschen malt, Wörter korrekt ausspricht oder ähnliches (nein, nicht beim gezielten üben, sondern tatsächlich im Alltagsspiel 😉 ), dann muss man sich keine Gedanken machen, wenn es das Kind beim Arzt nicht machen will.

          Und das kann man seinem Kinderarzt dann durchaus auch sagen, wenn er da etwas bemängelt… wobei man die Mitarbeit bei solchen Untersuchungen IMMER mit einfließen lässt… und man erkennt ja, wenn Kind sich taub stellt, fröhlich vor sich hin rät oder einfach kein Bock auf den Sch… hat, den die Erwachsenen da gerade machen wollen. 😉

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        3. ???

          Vorsorgen beim Spezialisten für genau die hier behandelte Altersgruppe sind also schlecht. Wahrscheinlich deshalb gehen so viele Eltern auch zum Nicht-Fachmann, also dem allgemeinmedizinisch ausgebildeten Hausarzt. (nichts gegen Hausärzte, ich vertraue meinem mein Leben an)

          Mir kommt gerade echt die Galle hoch…

          Unsere Praxis verfügt über einen Plusoptix (bitte selber googeln). Die Handhabung ist idiotensicher und die Informationen für die Eltern leicht verständlich (Augenarztbesuch empfohlen ja/nein). Dazu in einem Ort ohne Kassen-Augenarzt eine wertvolle Orientierung.
          Neben Flüsterprobe (Fehleranfällig je nach MFA unterschiedlich hoch) und Stimmgabelprüfung (schnell erlernbar) verfügen wir über Tympanometrie und Audiometrie. Es gibt bei diesen gerätegestützten Untersuchungen nur zwei mögliche Ergebnisse: eindeutig oder klappt nicht. Was bitte schön ist daran „schlecht und ungenau“?

          Und was ist daran pädagogisch?

          Hier wird heftig quer durch die Bank gemischt, nur um wieder mal die Eltern zu verunsichern.
          [*Polemik einen Gang runterschalt*]
          Wirklich wichtig ist ein interdisziplinäres Handeln, also Miteinander statt HickHack. Dazu gehört, dass Erzieherinnen, die Logo und Ergo verwechseln, nicht die Eltern verunsichern. Aber auch, dass der Kinder- und Jugendarzt die Berichte der Erzieher und Lehrer in seine Überlegungen mit einbezieht.
          Jeder der angesprochenen Berufsgruppen ist (sollte sein) ein Spezialist auf SEINEM Gebiet. Aber leider ist die Kooperation vielerorts noch lange nicht ausreichend.

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    2. Wie vielen Erzieherinnen wir wohl die Modediagnose ADHS zu verdanken haben? Darüber könnte der Kinderdoc mal nen Artikel schreiben, denn diese Diagnose wird weitaus mehr gestellt, als es Kinder gibt, auf die sie zutrifft. Und das meine ich explizit nicht mit dem „Pharmaindustrie“- Unterton, weil mir diese Begründung zu einseitig ist.

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      1. 🙂 Da kannst du die Eltern gleich mit ins Boot nehmen. Auf der anderen Seite, wenn es sich wirklich um eine DIAGNOSE handelt (also mit Behandlungskonsequenzen) braucht es aber einen willfährigen Kinderarzt, der das so bestätigt und einen Behandlungsplan, seis über Medikation oder sonstwie verschreibt – insofern applaudiere ich Kinderdocs wehrhafter Haltung – ist schon richtig . Allerdings dachte ich dabei gar nicht primär an ADHS, sondern auch an bei U’s übersehene Kurzsichtigkeit, Schwerhörigkeit, Auffälligkeiten in der Motorik oder Sprachentwicklung. Erzieher sind dafür geschult, ein Auge auf sowas zu haben und MÜSSEN das den Eltern weitergeben.

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        1. Ich tue mich sehr schwer damit, den Erziehern die Hoheit darüber zu geben, was diese „Auffälligkeiten“ sind und vor allem, worin sie begründet sein könnten. Denn meistens kommt eben NICHT der Ratschlag, dass man seinem Kind durchaus n bisschen mehr Struktur und Kontinuität bieten dürfte und dass noch lange nicht alles muss, was kann. Klar, ist ja auch ziemlich unangenehm bzgl. der Reaktion, die man als Erzieher dann bekommt, wenn man sich so etwas anmaßt.

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        2. Oh, der Ton macht die Musik… Wenn man bei den Eltern freundlich und ohne Vorwürfe zu machen nachfragt, kommt oft genug heraus, dass sie daheim die gleichen Auffälligkeiten beobachten bzw. die gleichen Probleme mit dem Kind haben. (klappt besonders gut nach Wochenenden und Ferienabschnitten :-)) Das ist doch eine Basis für gemeinsames Handeln – wirklich mit der Betonung auf gemeinsam, denn oft sehen Erzieher die Kinder mittlerweile länger als ihre eigenen Eltern.

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  5. Untersuchungen sind schlecht…Ok Unterricht ist schlecht..Eltern sind mindestens unfähig und so weiter und so fort…mit Pauschalisierungen kommt man ja auch nicht weit
    Bei pädagogischem Personal ist allerdings in den letzten Jahren immer mehr an Spezialbehandlungen dazugekommen. Gerade in der Grundschule: Förderpläne, Gutachten…Nachteileilsausgleich und Binnendifferenzierung bei Legasthenie,Diskalkylie,Lernschwäche,Einschränkungen der geistigen Entwicklung…da ist es doch ganz logisch.dass man sich da mitverantwortlich fühlt,dans das rechtzeitig diagnostiziert wird

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  6. Ich denke, wie bei allem: Kommunikation ist alles! Unsere Kinderärztin sieht meine Kinder (Gott sei Dank!) eher selten. Dennoch bespreche ich mit ihr alles, was ich so beobachte. Ich musste nicht von den Erzieherinnen auf Logo aufmerksam gemacht werden (da herrscht hier auch verbreitet die Meinung „das kommt von allein“), ich war schon vorher beim Arzt, um abzuklären, ob eine Sprachverzögerung vorliegt. Ich denke, wenn man das Kind beim täglichen Tun sieht, dann fällt einem schon auf, ob es sich richtig entwickelt. Bei Zweifeln frage ich meine Fachfrau, lieber früher als später und verlasse mich dabei auf ihre Erfahrung und ihr Urteil.

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