Funny Shorty Globuli

Kugeln

.

Mutter: „Sie hat da so einen Erguß hinter dem Trommelfell, deshalb hört sie dann so schlecht, sagt der HNO-Arzt. Wir sollen nochmal in drei Monaten wiederkommen.“
Ich: „Ja, oft gibt sich das von alleine.“
Mutter: „Nein, nein, nicht von alleine, Medikamente haben wir trotzdem bekommen.“
Ich: „Ja, was denn?“ Abschwellende Nasentropfen, Valsalva-Ballon?
Mutter: „So ganz ganz kleine Tabletten.“
Ich: „Aha.“
Mutter: „Ja, die kann man kaum sehen, die rollen auch weg.“
Ich: „Aha.“
Mutter: „Die soll sie unter die Zunge legen, jeden Tag.“ – Die Dreijährige… „Das ist ganz schön schwierig. Dass sie die nicht einfach runterschluckt.“

Zitat HNO-Kollege im Brief über die Behandlung:
„Zunächst konservative Therapie der Tubenbelüftung. Kontrolle in 3 Monaten.“

(c) Bild bei pixabay/Antranias (unter CC0 Lizenz)

60 Kommentare zu „Funny Shorty Globuli

  1. Erguss hinter dem Trommelfell, der nicht behandelt werden soll? Und die Kleine hört schlecht? Super! Hatte ich in dem Alter auch, ich lernte darauf hin viel zu spät sprechen und war die ersten Jahre die Lachnummer in der Schule, weil ich halt noch sprechen lernen musste. Ich hoffe, dass das dieser Kleinen erspart bleibt…

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    1. @Eiet: VVerunglimpfen bedeutet, dass man Dinge behauptet, die nicht stimmen.
      Sowas kann ich hier definitiv nicht erkennen.
      Das Wort dass Sie vielleicht suchen ist „kritisiert“.

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  2. … und jetzt? Welche Version stimmt hier nicht?
    Wenn die Mutter so unerfahren von Glaubuli spricht, also nicht gleich siegessicher Name und Dosierung aufzählt, würde ich ihrer Version fast mehr Glaube schenken als dem Arztbrief.
    Ein HNO, der unter “konservativer Therapie“ kleine Zuckerkügelchen versteht?

    Einer Mutter mit so wenig Erfahrung in Homöopathie hätte er sogar ein corticoidhaltiges Nasenspray geben können, was vielleicht über den Winter noch etwas stabilisiert…

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        1. Ich habe schon extrem hilfreiche Erfahrungen mit Globulis gemacht. Ich denke, die haben genau, wie die Schulmedizin ihre Daseinsberechtigung

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        2. Nichts anderes sind Globuli: Erfahrungen. Wenn ich die hilfreiche Erfahrung mache, dass ich bei einer Erkältung mit einem warmen Bier am Abend besser schlafe, grenze ich mich damit auch von der Medizin ab. Dass die Kasse das übernimmt, erwarte ich aber nicht.

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        3. Selber gebraucht hebe ich die zum Glück noch nicht. Als Heilpraktikant, kenne ich mich aber mit Homöopathie sehr gut aus.
          Ich würde dir empfehlen, direkt deine Ärztin oder deinem Arzt zu fragen, da diese dich, deine Krankheit(en) und die bisherige Behandlung(en) besser kennen als ich und dir so hoffentlich gut helfen können.

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  3. Bei solchen Themen fällt mir immer wieder das Erlebnis eines Freundes ein. Sein Arzt hatte ihm ein Homöopathikum verordnet. Die Sprechstundenhilfe hatte den exotischen Namen des Präparats mit einem groben Schreibfehler aufs Rezept getippt. Der Freund löste das Rezept ein und kriegte in der Apotheke umgehend ein Fläschlein, dessen Etikett den selben groben Fehler aufwies. Das lässt tief blicken… :p

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    1. Hier ganz aktuell erlebt: HP in Ausbildung erzählt von befreundetem “Patient“, der eine allergische Reaktion auf eine verordnete Salbe zeigt. Könnte aber auch das böse Antibiotikum sein, dass vor Wochen mal verordnet wurde. Aha.

      Vorschlag meinerseits: probier’s mit Antihistamin.

      Eine Woche später…

      So, jetzt würde der Ausschlag eeendlich etwas besser werden, es mussten fünf unterschiedliche Globuli ausprobiert werden, aber jetzt! hat sie das richtige gefunden!

      Mh? Wie war das Antihistamin?

      Nein, so was wollte sie (nach Rücksprache mit dem… Meister) nicht geben, nicht, dass der Ausschlag (das Böse) von außen in den Körper geht und innen verheerende Krankheiten anrichtet. Sie sei ja so froh, dass das Problem nach außen gezeigt wurde und nicht sozusagen verinnerlicht wurde.

      Mh. Die Salbe lasst ihr jetzt aber weg?

      Ja, es gab eine Salbe ohne Wirkstoff xyz, die scheint gut vertragen zu werden.
      Jetzt muss nur noch das Antibiotikum wieder ausgeleitet werden.

      kopfschüttel

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  4. Mir fällt da der naturheilkundlich arbeitende Arzt ein, der sich in unserer Apotheke ab und zu 1 kg Globuli Sacchari bestellt. Das sind unbehandelte Globuli von Caelo, die es sehr günstig gibt.
    Die füllt seine MfA dann in kleine Phiolen ab und schreibt lateinische Namen drauf. Das scheint ein ganz einkömmliches Zusatzgeschäft zu sein.

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    1. Wenn der Arzt seinen Patienten Zuckerkugeln gibt, von denen er selbst weiß, dass sie keinen Wirkstoff enthalten, er aber durch die Beschriftung etwas anderes vorgaukelt, so ist das ganz einfach Betrug und sollte angezeigt werden.

      Andere Frage: Warum führt eure Apotheke sowas überhaupt?

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        1. DocMoc, ich bin ja auch der Meinung, dass diese „potenzierten“ Verdünnungen Humbug sind und die Zuckerpillen keine Wirkstoffe enthalten.
          Es macht für mich aber einen Unterschied, ob ein Arzt/HP selbst von der Wirkung überzeugt ist und deshalb homoöpathische Mittel verschreibt, oder aber ob er im vollen Bewusstsein „Rohlinge“ ordert und verteilt. Im ersten Fall würde ich ihm/ihr nicht unbedingt Böswilligkeit unterstellen. Im zweiten schon.

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      1. Wir führen die nicht, bestellen sie aber natürlich auf Nachfrage. Bei einem Arzt hat man als Apotheke Kontrahierungszwang und muss die Ware abgeben.
        Abgesehen davon: Was spricht dagegen, dass man als Apotheke 1 kg Zucker in Pharmaqualität an einen Endverbraucher abgibt? Das Zeug bekommt man auch im Internet durch diverse Versender (da es sich nicht um ein Arzneimittel handelt, muss man das auch nicht über eine Apotheke bestellen).

        Man könnte jetzt noch erwähnen, dass der Arzt keine Selbstdispensation ausüben darf und sagen: Sowas ist der Grund für dieses Verbot.

        Und wie DocMoc schon schreibt: Welche Globuli enthalten Wirkstoff? Chemisch unterscheiden sich die Placeboglobuli nicht von richtigen Globuli. Man kann den Betrug also nicht nachweisen. –> Sicheres Geschäft 🙂

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  5. Och… mein Tierarzt hat ganz gerne für Kleintiere mit <1kg – falls er pflanzliche Lösungen zur Einnahme als sinnvoll erachtete – mit D1 oder D2 Homöopathie gearbeitet. Aber das sind schließlich auch nur 1:10 bis 1:100 Verdünnungen, die bei diesen Gewichtsklassen durchaus sinnvoll sind…

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      1. Auch wenn sich das einige vielleicht nicht vorstellen können, gibt es doch viele Tierhalter, die für die Gesundheit ihrer Kleintiere einen vielfachen Betrag dessen ausgeben, was diese in der Anschaffung gekostet haben. Und falls das Beschwerdebild mit Phytotherapie gelindert werden kann oder die Heilung unterstützt werden kann, können Verdünnungen 1:10 oder 1:100 durchaus im sinnvollen Rahmen liegen. Aber ich gebe zu, das ist dann ganz sicher „off-Label-Use“ das Homöopathikums, da hier auch nicht versucht wird gleiches mit gleichem zu heilen, sondern nach klassischen Regeln der Phytotherapie behandelt wird. Bei den von dir genannten Pflanzen ist der Dosierungsrahmen für eine phytotherapeutische Behandlung sicherlich viel zu ungenau.

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        1. Falls du ein Beispiel möchtest: Matricaria chamomilla als Extrakt der Blüte ist bei 1mg pro Tag und Maus deutlich hilfreich bei Durchfallerkrankungen. Capasso et al, 2007

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        2. Phytotherapie: oft äußerst wirkungsvoll.
          Dumm irgendwie, dass für viele Laien „rein pflanzlich“ immer noch synonym ist mit „absolut harmlos“. Dass es von „pflanzlich“ bis „tödlich“ oft kein langer Weg ist, wissen sie nicht. Daher meine Erwähnung zweier in der Homöopathie benutzter tödlichen Pflanzen. Es geht aber noch tödlicher: Ricinus communis; Abrus precatorius.

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        3. Jup… die Evolution der Pflanzen hat die ganzen Wirkstoffe ja nicht aus Nächstenliebe entwickelt, sondern meistens ums ich vor irgendwas zu schützen. Z.B. Fraßfeinden.

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        4. Jep. die freundlicheren Pflanzen gehen nicht über Leichen, sondern beißen zurück und geben ihren Fressfeinden die Chance, was zu lernen. Schön für Leute, die gern scharf essen!

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  6. Zur Behandlung von Durchfall bei Mäusen kann ich nichts beitragen. Wenn es mich erwischt, nehme ich abwechselnd Hefekapseln und Bismutsubsalicylat. Das hilft innerhalb eines Tages. Wenn ich allerdings das Haus verlassen muss, nehme ich Loperamid, damit ich für ein paar Stunden Ruhe habe.

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    1. Man muss nicht immer etwas tun und auch nicht alles was geht. Man muss auch aushalten und abwarten können, das ist die Kunst. Das Kind zu füttern ob nun mit Nahrung oder Medikamenten nur damit die Mutter sich wohlfühlt kann nicht der Weg sein.

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      1. Das sehe ich genau so , aber manche Ärzte gehen halt auch den Weg des geringsten Widerstandes. Wenn man Pillen, egal welche, verordnen kann, ist das für einen Arzt auch einfacher als Abwarten zuzuraten („Der konnte nichts für uns tun!“)
        Das gilt auch für erwachsene Patienten. Dinge, die erwachsene Patienten gar nicht gerne hören: „Sie müssen sich mehr bewegen“ „Sie müssen abnehmen“ „Sie sollten auf Alkohol / Zigaretten generell verzichten“. Viel leichter ist es, passende Pillchen für alles zu haben 😀

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        1. Ja aber das sollte man von einem guten Arzt schon erwarten können dass er unangenehme momente auch aushalten kann ohne gleich zum Rezept zu greifen. Es kommt schon viel zu oft vor dass unnötige Antibiotika verschrieben werden, Kinder dauertherapiert werden mit Logopädie…..

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    2. So wie sich das liest haben die Globuli die Mutter eher gestresst (sie erwähnte schließlich, wie schwer es wäre, das Kind dazu zu kriegen, das nicht sofort zu schlucken) also total unnötiger Stress für Mutter und Kind überhaupt erst durch die Globuli entstanden.

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  7. Schade. Ich habe seinen Beitrag auch gelesen; nur scheint er ebenso wie viele andere den Film gar nicht in voller Länge gesehen zu haben (was zugegebenermaßen schwierig ist, da er nur in wenigen Kinos läuft). Rein auf Grundlage eines Trailers zu urteilen finde ich suboptimal. Mein persönlicher Eindruck ist, dass dort Extremfälle gezeigt werden, denen man nicht anders (ambulant kinderärztlich oder -psychologisch) helfen konnte. Ehemalige Patienten berichten, dass es ihnen nach dem Aufenthalt besser erging als vorher. Der Film scheint jedenfalls einen Nerv getroffen zu haben, angesichts der teils massiven Reaktionen darauf.

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    1. Ich werde zusehen, dass ich den Film irgendwo sehen kann. Dann erlaube ich mir ein Urteil. Die Kritik von HRP alleine aufgrund des Trailers ist ja sehr harsch. Leider konnte ich den Trailer dann nicht mehr objektiv ansehen. Beim ersten Anschauen dann dachte ich: „Naja. So extrem wirkt das nun nicht.“
      Erinnert etwas an die Bootcamp-Dokus auf RTL2.

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      1. Das würde mich sehr freuen. Inhaltlich/thematisch passt der Film ganz gut zum Blog, denn in vielen Einträgen hier geht es ja um das Verhalten der Eltern und, daraus folgend, dasjenige der Kinder. Daran knüpft der Film insofern an, als dass die Eltern ihr Verhalten ändern sollen. Das wirkt sich dann natürlich auf die Kinder aus, die entsprechend reagieren, wenn sie nun Grenzen gesetzt bekommen, die auch durchgesetzt werden. Weswegen mich die Reaktionen der Kinder nicht wirklich überrascht haben.

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        1. @Marius
          „Grenzen gesetzt bekommen“ klingt ziemlich harmlos nach liebevoller Konsequenz. De facto sind es aber Methoden wie diese: Sogar Babys und Kleinkinder (!) werden beim „Trennungstrainig“ ohne Übergang in ein Vertrauensverhältnis zu Dritten von ihren Bezugsperson getrennt!

          Lesen Sie dazu doch mal die gewissenhaft recherchierten Ausführungen HRPs
          (https://www.kinder-verstehen.de/mein-werk/blog/elternschule-therapie-in-not/)
          Ich bin ebenfalls sprachlos.

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      2. Ich denke auch, wenn man nur wenig Weiss kann man schlecht urteilen. Warum fühlen sich so viele Eltern angesprochen wo es doch nur um bestimmte Kinder geht, solche die bestimmte Diagnosen haben, wo schon vieles versucht wurde usw. Nebenbei scheinen viele den krankenhausalltag nicht zu kennen, wo gitterbetten und sondieren von Nahrung doch auch vorkommen. Also ein Urteil finde ich schwierig.

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        1. Nunja – Wenn ein Film für Publikum und nicht die Fachwelt produziert wird, ist es nicht erstaunlich, dass sich auch ein breites Publikum angesprochen fühlt. Zumal wenn es um Kinder geht.
          Als Nichtmediziner und nicht Kinder-und Jugendpsychater oä mag mir Fachwissen fehlen. Die durchaus fachliche Kritik, die HRP äußert und belegt, ist dennoch auch für Laien verständlich.

          Ein Gitterbett im Krankenhaus ist mE auch eine ganz andere Konstellation als bewusstes gezieltes „Trennungstraining“ und Alleinlassen in abgedunkelten Räumen. Das dürfte auch kein normaler Klinikalltag sein.

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        2. Ja genau. Dir fehlt Fachwissen und ich denke durchaus das dieses Vorgehen berechtigt sein kann nicht immer und überall aber eben in bestimmten Fällen. Deine Kinder schlafen wohl ohne rausfallschutz und bei hellem Licht?

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        3. Warum so persönlich getroffen und unsachlich, Lotti? Das qualifiziert Ihren Kommentar nicht gerade.

          Fachlich SIND die Methoden sehr umstritten. HRP fehlt definitiv kein Fachwissen.
          Auch wenn ich kein Mediziner bin, muss ich nicht zu allem JA sagen, was ein sog. Experte als sinnvoll ansieht.

          Was die unqualifizierte PseudoFrage angeht: Hey, Es gibt so etwas wie Nachtlichter. 🙂 Verwenden wir gerne für unsere Dunkel/Dämmerlichschläferin. Auf Wunsch lassen wir tatsächlich auch die Zimmertüre auf und Flurlicht an. Tsss. Zwischen Rausfallschutz (den ich in der Tat nicht verwende, da nicht nötig) bzw Gitterbett mit Auslass, das ein Verlassen des Bettes ermöglicht, oder im Falle meines Säuglings dem Gitterbett neben meinem Bett inklusive nächtlicher Interaktion und dem propagierten Trennungstraining bestehen eigentlich nicht zu übersehende deutliche Unterschiede:
          – ein Baby (!) in extrahohem Klinik-Gitterbett
          – in ein leeres Klinikzimmer
          – komplett Verdunklung & verschlossene Tür
          – und va Trennung von Bezugsperson und KEINE MENSCHLICHE INTERAKTION (!) (außer nüchtern medizinischer Kontrolle per Taschenlampe)

          Haben Sie, Lotti, sich schon fachlich mit den Methoden und zB HRPs Kritik auseinandergesetzt?

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        4. Nachtrag:
          Nun habe ich im Eifer des Gefechts tatsächlich etwas verwechselt- hier handelt es sich um ein „Schlaftraining“ per „Cry it out“. HRP setzt sich aus fachlicher Sicht damit kritisch hier auseinander
          https://www.kinder-verstehen.de/mein-werk/blog/die-elternschule-geht-weiter/
          Auf das „Trennungstraining“ geht er in einem weiteren folgenden Beitrag separat ein.
          Seine Artikel sind auch für Laien gut verständlich, seine fachliche Einschätzung deutlich.

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        5. Nochmal: beziehe es nicht auf dich und deine Kinder. Dort geht es um andere Kinder mit schwierigen Diagnosen mit einer langen Geschichte. Und es heisst auch nicht dass es immer so laufen muss. Sondern eben manchmal um Eltern und Kindern zu helfen, die sich selbst nicht mehr helfen können. Es ist eine Möglichkeit, da kannst du noch so viel zitieren. Du musst ja nicht dort hingehen und auch den Film nicht ansehen wenn du eine andere Meinung hast.

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        6. Nochmal für Sie, Lotti: Ich beziehe es nicht auf mich und meine Kinder. Den einzigen Bezug haben witzigerweise Sie hergestellt – in recht herablassender Weise. Ihre Mutmaßungen gehen an der Sache vorbei.
          Und Sie stattdessen einer sachlichen und fachlichen Auseinandersetzung weiter aus dem Weg.

          Auf einen Beitrag des Kinderdoc bin ich sehr gespannt.

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        7. Es scheint ja Leute zu geben die dort Hilfe suchen und bekommen. Unterschiedliche Meinungen wird es wohl immer geben, nicht wahr?

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        8. Doch noch ein Nachtrag: Die Staatsanwaltschaft Essen ermittelt nach Anzeige eines Arztes gegen die Klinik. Vorwurf ist Misshandlung Schutzbefohlener. Dieser Ansicht ist auch der Deutsche Kinderschutzbund.

          (Quelle dpa/dp)

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        9. Nochmal, es wird immer verschiedene Meinungen geben und auch andere Abteilungen die eventuell ähnlich verfahren weil sie vielleicht sogar Argumente haben. Ermittlungen und klagen müssen noch nichts heissen, man wird sehen was dabei heraus kommt.

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