bisschen morgengrauen

keine ahnung, ob das jetzt die morgendliche schlafumnachtung war, oder der schlechte einfluss von vampirgeschichten, die einem im fernsehen, kino und büchern durch die weibliche bevölkerung um die ohren gehauen werden (ehefrau, medizinische fachangestellte, beste freundinnen der ehefrau) – oder die unterbewußte abrechnung mit dem anatomie-präp-testat von vor beinahe zwanzig jahren – oder die verzweiflung, die einen altgedienten kinderdok auch jetzt noch manchmal in der praxis beim blutabnehmen umweht:

als kinderdoks bobele heute morgen ins bett gekrochen kam, um allgemein kundzutun, dass der sonntagmorgen nun beginne, fiel mein erster blick und gedanke auf seine kleine hand und ihre markante vena basilica und … wie toll man da eine viggo legen könnte.

himmel! nennt mich edward!

20 Antworten auf „bisschen morgengrauen“

  1. Och, werter Kinderdok, sie interpretieren das falsch! Sie wollen ja eine Viggo legen, nicht um das Blut abzutanken, sondern um Schlafmittel zuzuführen!
    Was laut elterlicher Genfer Konvention sicher legal wäre, denn welches Elternteil hat sich sowas noch niemals gewünscht, sonntags morgens um 6?

    (Den Namen Edward fand ich immer schön, seit Twilight ist es damit leider vorbei. Was die Bücher angeht, die haben nur einen Nutzen: Sie brennen gut!)

  2. Was bin ich dankbar, dass sich unsere „lieben Kleinen“ einen längeren Schlaf gönnten
    .. „erst“ halb Sieben 🙁
    aber Cerise: Bücher verbrennen, nur weil sie einem nicht passen? (da war doch mal was) 😉

    1. Ach Hajo, das ist doch nur meine persönliche Einstellung! Denn bis jetzt habe ich noch jeden Kamin mit einigen Seiten der Bücher angefeuert. Große Freudenfeuer mit sowas wären eher schlecht, der Funkenflug könnte großen Schaden anrichten…
      Und seit Kindle und Co würde eine Bücherverbrennung ja eh nichts bringen 😉

  3. Und ich denke so oft: „Warum die ganze Mühe? Warum kann man Lateinvokabeln nicht einfach per Bluetooth ins Kind übertragen?“

  4. Ach übrigens, was ich mal erzählen wollte: Die grauenvollen Titel („Biss“… zum Erbrechen, Sie wissen schon) gehen auf’s Konto des deutschen Übersetzers. Die englischen Titel sind eigentlich ganz ok.

    1. wissen wir doch. bisher warens immer nur die bescheuerte filmtitel. jetzt werden auch noch die bücher reißerisch betitelt. in diesem fall ist es aber besonders peinlich.
      bei der millenium-trilogie sind die originaltitel auch genial, im deutschen eher banal.

  5. Hm…ich würde sagen, das ist ne Berufskrankheit… ich bin „nur“ Sanitäter und denke ständig über sowas nach…dabei kann ich keinem ne Nadel legen, geschweige dürfte ich es. Und mein Sohn pennt bis halb elf!!! Auch Sonntags!

  6. *bei Cerise unterschreib*
    und lieber Kinderdoc: Kennen Sie eigentlich (die mir persönlich liebste) Zusammenfassung dieses unsäglichen Edward-Mists???
    Schauen Sie mal bei Frau Katz (lesemiez.blogspot.com) und öffnen sie die entsprechende PDF. Das tut dem Zwerchfell echt gut!

  7. Ich sehe Menschen an und denke darüber nach, wie wohl die Knochen unter dem ganzen Weichzeug aussehen… Anthropologen Krankheit!!! Alles ganz normal und schreit nach Urlaub!

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