Zeig mir mal, was ist denn das?

Zur Orientierung der Sprachentwicklung (z.B. mit drei (U7plus) oder vier Jahren (U8)) benutzen viele Kinderarztpraxen einen Bilderbogen, der die wichtigsten Konsonanten der deutschen Sprache erfragt, um mögliche Sprachbildungsstörungen zu erkennen. Er wurde eine zeitlang über eine Pharmafirma vertrieben und eignet sich für einen kurzen Überblick. Wen´s interessiert, ich habe ihn hier eingescannt:

Grimm1

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Eine kleine Bitte habe ich aber: Nicht anfangen und die Wörter zuhause üben. Das soll schließlich eine Überraschung sein für die Kinder. Nicht, dass demnächst alle Eltern kommen und sagen: „Oh super, das haben wir schon beim Kinderdoc gesehen!“ …

47 Einträge zu „Zeig mir mal, was ist denn das?

  • hmm.. bei der U7a war bei der großen deutlich zu hören, dass sie das g mit d ersetzt – demacht, deneht, deschlafen… War bei der U8 auch noch und jetzt kurz vor der U9 wird es laaaangsam besser. Es ist nicht so, dass sie nicht weiß, wie es richtig heißt, auf Nachfrage kann sie es auch richtig (und einen Triceratops und Parasaurolophus haut sie mir auch fehlerfrei um die Ohren!), aber eben nur auf Nachfrage. Meine Kinderärztin hat nix drauf gesagt. Achja, und erste Silben werden völlig überbewertet. Rapunzel ist dann Punzel, Matratze-Tratze usw. usf. Aküfi der besonderen Art *lach*
    Aber auch das wird. Hoffe ich mal. Bei Dinos kann sie es jedenfalls schon. 🙂

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      • Ich würde mir dann mehr Sorgen machen, wenn sie das mit den Dinos nicht können würde 😉 Aber wenn sie mir die schrägsten Namen, die ich 5x lesen muss bis ich es 1x sprechen kann, fast fehlerfrei nachspricht (und dann auch noch die entsprechenden Viechters wiedererkennt) mach ich mir keine großen Gedanken drum 🙂

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  • ist für meine kinder leider nicht geeignet.

    die kennen nämlich nur blumen, bett, drache, löffel (okay – der wird als schaufel benutzt, zumindest was die berge darauf angeht), frosch und hund sowie die restlichen normalen begriffe.

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  • Ahahahaha, hab erst nach der fünften Zeile verstanden, dass die reingeschriebenen Antworten nicht richtig sind =’D Wollte mich schon beschweren, Blümelein sei vielleicht etwas schwierig ^^ Quackquack!

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  • Früher fand ich solche Test bei den Kindern immer etwas überbewertet, so von wegen, alle gleichzeitig schalten zu wollen.
    Seit ich aber einmal erlebte, wie ein Mann lispend 100 Projektleitern und einigen Projektleiterinnen erzählen wollte was wir besser machen sollten, denke ich anders…den nahm wirklich niemand ernst, der tat mir fast leid.
    Dem hätte als Kind etwas Logopädie gut getan 😉

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    • Diese Tests werden durch den Arzt angeboten, durch die Kasse bezahlt. Wieso sollte man diese Chance also nicht nutzen? Es ist ein freundliches Angebot, kein Angriff und mit Gleichschalten hat das doch wirklich nichts zu tun.

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    • Ich nehme einfach mal an, das ist um die Kinder zum Sprechen zu animieren? Du sagst das Falsche, und sie fühlen sich genötigt, dich zu verbessern 😉

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  • „Unser“ Kinderarzt scheint einen etwas anderen Bilderbogen zu haben,denn da ist immer noch eine Kirche mit drauf. Die alle meine drei Kinder nicht erkennen konnten….. Heidenkinder halt 😉 Alle anderen Begriffe waren dann aber super.

    Äh,und eine Frage habe ich auch zu den geänderten Begriffen: Was würde denn eigentlich bei „Eis“ stehen? Da würde ich auch Eis sagen… und das steht ja da, und ist garnicht so lustig wie „Wauwau Leckerli“… 😉 Vielleicht „Kinder Leckerli“? 😉

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  • Meine Tochter musste damals… vor Urzeiten… eine Nadel benennen.
    Sie sprach perfekt und hatte einen gigantischen Wortschatz. Aber eine Nadel war dem armen Kinde noch nie begegnet und so verstummte es beschämt… 🙂

    shame on me.

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  • Hä? Nee, ich blicke es auch nicht: Warum stehen da falsche Wörter? Und wer soll diesen Topf erkennen? Wer oder was ist ein „Säger“? UNd wer isst mit Schaufeln? 😉
    Nee, ehrlich: Ich blick`s net!

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  • Also meine Vermutung wäre, dass die falschen Begriffe oben drüber der mögliche Hinweis sein soll, falls das Kind nicht von allein auf die Bezeichnung kommt. So nach dem Motto „Das ist so etwas ähnliches wie eine Birne“ für „Apfel“ und „Nachts scheint der Mond und tagsüber?“ die „Sonne“…

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  • Ich vermute das sind nicht die am häufigsten genannten Begriffe, sondern die lustigsten der genannten Begriffe für Kinder. Eis scheinen aber alle zu kennen. 😀

    Mein Kind hat übrigens auch lange Oh Tannenbaum zum Tannenbaum gesagt und lies es sich auch nicht ausreden. 😀

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  • Grade mit dem „richtigen“ Sprechen wird unheimlich viel Panik gemacht….. nur etwas weniger als bei der Frage „Läuft er noch nicht?“.
    Ich muss gestehen dass ich meine Tochter, die perfekt alles mögliche sprechen kann, und mit keinem Laut Probleme hat, ganz pädagogisch-unkorrekt bei einigen Sachen gar nicht korrigiere, weil ich es soooo niedlich finde wenn sie sagt „Da fliegt ein Metterbling“ oder „Meine Hände sind kleblig“.
    Sollte niemals vorbei gehen.

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  • das erinnert mich an die untersuchung, als kind plus minus wohl vier jahre alt war… da gab es unter anderem das bild einer flasche. und was sagte kind: wein…. ok, zum glueck hatten wir vorher schon das eine oder andere glas wein mit der kinderaerztin unseres vertrauens geleert….

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  • „pullover“ sagt auch keins der kinder, da sie nur langarmshirts besitzen und somit mit knapp 3 jahren nicht wussten, was ein pullover ist.
    war auch interessant, als sie nur „shirt“ gesagt haben und das natürlich absolut falsch war.

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  • Der älteste Sohn meiner Freunde ging damals in einen konfessionellen Kindergarten, wo auch wöchentlicher Gottesdienst mit dazu gehörte. Er hatte auch Freundin namesn julia. Und die wurde dann eben statt mit „Hallo Julia“ mit „Hallelujah“ begrüßt.

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  • LOL dachte zunächst, der Bogen ist je nach Dialekt anders, darum steht für die Kinder aus dem Süden der Republik dort „Blümelein“. Bei „das schwimmt“ wurde ich nachdenklich und „Hase“ hat dann die Erkenntnis gebracht.( Die Apfelbirne habe ich übersehen)

    Sehr schön, sehr, sehr schön. Hier auch „Weihnachtsbaum“ statt Tanne. Jedes Mal. So ist das bei U im Dezember/ Januar

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  • Ich glaube, das einzige Wort, mit dem die kleinere Tochter je Schwierigkeiten hatte, war der Name vom Nachbarssohn. Ihre Variante hängt dem Kerl noch heute als Spitzname an. Vincent und Winzling sind aber auch sehr ähnlich …

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  • Das sieht ein wenig aus wie nach dem Scannen „verwischt“ und vom Doc „verbessert“ 🙂
    Aber mein Bruder sagte früher(TM) immer „Pikapaka“: „Pack‘ in den Papierkorb“ 🙂

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  • Mit Namensverwechslungen….. meine Schwester hat mit 3 das erste Mal jemanden mit Namen Susanne getroffen….. irgendwie ist bei ihr aber Lasagne angekommen…. 😉

    Bei mir sind zwei „Fehler“ erst im Schulalter aufgefallen… als ich „Mistverständnis“ und „Umfall“ geschrieben habe… beim Sprechen sind die kleinen Abweichungen einfach nicht aufgefallen

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  • Ich konnte es mir nicht verkneifen und hab meinen bald 3-Jährigen Junior mal „getestet“ (unser Kinderdoc hat andere Karten). Ich bin echt erstaunt wie viele ähnliche Begriffe er verwendet hat: die Puppe war ein Kind, die Maus eine Katze, die Tasse ein Kaffee, bei der Dose kam die Frage „Was ist da drin?“, beim Nest „Das kenn ich aber nicht“ und die Sonne war tatsächlich auch ein Mond 😀

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  • Wenigstens wissen die Kinder heute wieder, was ein Roller ist…
    Ich unterrichte nämlich Square Dance, bei dem eine Figur vom Bewegungsablauf eine Art „Rollerfahren“ beinhaltet. Und zwischenzeitlich hatte ich mal eine Generation von Tänzern, die tatsächlich noch nie Roller gefahren waren.

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  • Kommen gerade von der U7a. Da wurde die Sprache nicht untersucht. Messen, wiegen, hin und herrennen, körperliche Unterduchung, Wackelbild. Elternfragebogen. Das war’s.

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    • Gehört eigentlich dazu. Hinterher hat man nur Ärger, weil die Eltern die Sprache beklagen, Angst haben etwas zu verpassen, der Kiga Logo empfielt usw. Also lieber 1x selbst testen und Sicherheit für alle Beteiligten schaffen!

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      • Erledigt. Klingt in meinen Ohren alles normal. Sch ist manchmal ch. Hat auch gleich überall den bestimmten Artikel mitgenannt. Die Puppe war auch „das Mädchen“.

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  • Wir hatten letztens Logopäden im Kindergarten, die meinten wir sollten uns bloß nicht stressen. Erstes logopädisches eingreifen ist frühestens mit 4,5 Jahren anzuraten. Das kommt alles… Wir lieben auch die kleinen Sprachfehler unserer Maus und sind immer schon fast etwas traurig, wenn der Pinguin kein Pingupik, oder der Schmetterling kein Mellerleck mehr ist…

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  • An dem „Oh Tannenbaum“ haben wir uns auch lange (und stillschweigend) erfreut, ebenso am „Feuersamdalamda“. Manches ist einfach zu schön zum Korrigieren – und verliert sich „leider“ irgendwann von ganz allein.

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  • Es ist ja süss, wenn es so Kreationen wie „Meckerling“ sind (so heisst ein Schmetterling noch heute bei mir, wenn auch nur in Gedanken *g*).
    Schlimm finde ich eher, wenn ein siebenjähriges Kind noch immer „Hü-go-go“ zum Pferd sagt, weil seine Eltern ihm nie erklärt haben, dass das Tier eben „Pferd“ heisst.

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    • Es ist schon etwas komplett anderes ob man dem Kind den richtigen Begriff beibringt, den es einfach nicht richtig aussprechen kann und dann eine Eigenkreation draus macht, oder ob man dem Kind „Babysprache“ beibringt. Letzteres fand ich immer doof. Warum bringet man dem Kind absichtlich ein falsches Wort bei? Da braucht man doch irgendwann ein eigenes Wörterbuch um sich zu erinneren was das Kind mit „Bubu“ oder „Wawa“ meint, und außer mit den Eltern kann es sich dann überhaupt nicht verständlich machen.

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