Kinderkrankschreibung und HPV-Impfung – es bewegt sich was

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Die Praxis ist voll, die Zeit knapp – und trotzdem sollen wir bei jeder banalen Kinderkrankheit zwischendurch Atteste ausstellen. Dieser Irrsinn muss ein Ende haben. Und das ist nicht das Einzige, worüber wir gerade streiten.

Zwei aktuelle Nachrichten aus der Gesundheitspolitik betreffen unmittelbar unseren Fachbereich als Pädiater. Zum einen schlägt der neue Vorsitzende der Ständigen Impfkommission Prof. Klaus Überla (Virologe aus Erlangen) vor, man solle die HPV-Impfung für Jugendliche doch in den Schulen umsetzen, damit die Impfquoten gesteigert werden. Zum anderen plädiert der (ebenfalls neue) Präsident des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte Michael Hubmann für die Abschaffung der Kinderkrankschreibungen bei einfachen Erkrankungen, um die Praxen zu entlasten. Was ist davon zu halten?

(c) Pic bei pxhere (CC0-Lizenz)

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(c) Bild bei Flickr/Nathan Reading (CC BY-NC-ND 2.0 DEED)

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2 Antworten auf „Kinderkrankschreibung und HPV-Impfung – es bewegt sich was“

  1. Danke für diesen Beitrag. Allerdings bleibt ein kleines Trauma von den Kommentaren auf doccheck, wird da nicht moderiert?

  2. Ich brauche die Krankschreibung für den AG, und damit ich KiKra-Geld von der KK bekommen kann. Wenn es da eine einfachere Lösung gäbe, die mich als Elter nicht über Gebühr belastet, wär ich dabei. Telefonische Krankschreibung geht ja schonmal.

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