prinzessin

doch, frau müller-meyer-schulze, wenn joanna-alyna-susana mit ihren drei jahren noch 24/7 eine windel trägt, in gleicher häufung den schnuller, wenn sie sie noch 2/3 der mahlzeiten füttern müssen, und ihre tochter nur mit ihnen und der oma spricht, und ansonsten weder mit mir, noch den erzieherinnen, noch den anderen kindern im kindergarten, wenn sie sie hier komplett an- und ausziehen müssen, und in die ecke zur waage tragen müssen, sie am ende aber einen tobsuchtsanfall bekommt, weil ich zu joanna-alyna-susana auf wiedersehen sage und mir dabei ihre hand zum schütteln schnappe, sie aber dennoch von ihnen als „schüchtern“ bezeichnet wird – doch, dann darf ich ihre tochter als prinzessin bezeichnen. dass sie sich darüber entrüsten, macht nur deutlich, dass sie sich nicht wie die königin, sondern wie die leibeigene ihrer tochter geben.

68 Antworten auf „prinzessin“

  1. Also, wenn ich das so lese krieg ich wieder Angst, zum Kinderarzt zu gehen…
    Nicht wegen den ganzen Selbständigkeitssachen, die hat mein Sohn mit gerade 3 alle drauf (anziehen, Klo gehen, Essen, Schnuller hat er eh nie gewollt), aber er spricht auch mit keinem außer der engsten Familie. Ist auch noch nicht im Kindergarten. Aber wenn ein Arzt ihm die Hand schütteln wollte würd er wahrscheinlich weglaufen 🙁

    1. Ich denke mal, dass es nicht schlimm ist wenn ein Kid schüchtern ist, aber wenn es wie in diesem Falle nichts alleine machen kann/will/darf, damm müssen sich die Erziehungberechtigten schon fragen lassen, ob bei ihnen alles richtig läuft oder ob sie sich vor auftretenden Konflikzen mit dem Kind wegducken.

      1. Grmpf… beim Einhandtippen mit schlafendem Baby über der Schulter sollte man besser korrekturlesen vor dem Abschicken…

  2. Leid tut mir vor allem das Kind. Denn mit 3 Jahren ist es ja vielleicht noch ganz niedlich so „verwöhnt“ zu werden, aber spätestens im Kiga wird es doch schon zum Ausenseiter wenn es nichts kann. Und spätestens dort macht es dann die Erfahrung, dass es nicht immer die Prinzessin ist.

    Ich frage mich warum lassen die Eltern ihr Kind nichts allein machen? Denn die können meist viel mehr als man denkt und nur aus Fehlern lernen sie doch. Das Problem haben meiner Meinung nach die Eltern, die nicht loslassen können und ihr Kind künstlich an sich binden/abhängig machen.

    Auf der anderen Seite wird man als Eltern auch oft schief angeschaut, wenn man seinen Kids nicht alles nachträgt und ihnen zumutet auch mal Dinge allein zu machen.

    Und ja ich oute mich, manchmal mache ich auch Dinge für meine Kinder, einfach weil es schnell gehen muss, oder ich einfach keinen Nerv auf einen Tobsuchtsanfall in der Öffentlichkeit habe. Aber ich versuche diese Ausnahmen möglichst gering zu halten. Und bisher gibt mir der Erfolg recht. Unsere Kinder sind offen, selbstständig und in der Lage sich selbst zu helfen.

    Und das trotz(oder vielleicht gerade weil) wir sie schon sehr früh „fremdbetreut zurückgelassen“ haben und sie immer ermutigt haben ihre eigenen Erfahrungen zu machen. Aber vielleicht hatten wir auch einfach Glück.

    1. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es gerade die Momente sind, wo ich etwas schnell selbst machen will, die die Tobsuchtsanfälle auslösen. Sohnemann will sich eben selber anziehen, und wenn es Stunden dauert. Entweder man plant die Zeit ein, oder es gibt eben Drama.
      Vielleicht haben andere Kinder nicht diesen Durchsetzungswillen. Vielleicht geben sie es auch irgendwann auf, weil ihre Eltern doch lieber pünktlich sind als die Geduld aufbringen, bis das Kind alles verkehrt herum, aber alleine angezogen hat. Vielleicht wechseln die Eltern auch lieber noch ein Jahr oder zwei weiter Windeln als den Fleck im Teppich zu riskieren. Oder füttern lieber noch drei Mahlzeiten statt wochenlang regelmäßig 3x täglich Kind und Esstisch zu putzen. Und irgendwann geben die Kinder eben die Versuche auf, weil Mami kanns ja eh besser, und ohne Übung seitens des Kindes wird sich das auch nicht ändern.

    1. Das weißt du aber nie vorher.
      Darüber hinaus finde ich die „die sollten keine Kinder haben“-Aussagen extrem grenzwertig – und sie treten einfach zu oft auf, als dass ich mich damit wohlfühlen könnte.

      Zu meiner Mutter haben auch alle immer gesagt „5 Kinder, wie asozial, manche Leute sollten einfach keine Kinder kriegen…“ blablabla.
      Heute sind wie alle 5 erwachsen und jeder auf seine Art das, was man gemeinhin „Stütze der Gesellschaft“ nennt. Aber wenn es nach Leuten wie dir gegangen wäre, hätte es keinen von uns je gegeben.
      Denk mal drüber nach.

      1. ach Benedicta, trollst Du auch hier mit Minderwertigkeitskomplexen etc.?
        Aber in einem hast Du Recht: Es ist doch kein Grund, etwas, was nun mal da ist, zu bejammern.
        Nur sollte man schon ein wenig vorbereitet sein, wenn man sich Nachwuchs „anschafft“, also doch ein Elternführerschein? 😉
        Quatsch: in den meisten Fällen geht’s doch gut, auch wenn es hin und wieder hakt.
        Allerdings verstehe ich unseren lieben Dok sehr gut: wie soll er seinen Job machen, wenn dem Kind nicht beigebracht wird, einigermassen mitzuspielen.

      2. @hajo: Ich denke nicht, dass man sich auf ein Kind wirklich vorbereiten kann. Die Großfamilien, wo man schon als Kind auf die kleinen Geschwister, Cousins und Cousinen aufzupassen lernt sind Geschichte, also muss man seine Erfahrungen wohl oder übel am eigenen Kind machen.
        Der Vorteil ist, dass das in den meisten Fällen auch gut klappt. Es gibt wohl wenig Fälle, wo sich das die Eltern nicht erst ganz anders vorgestellt haben und erstmal rätselnd dastehen, wenn die nächste Entwicklungsstufe kommt. Aber in den allermeisten Fällen kriegen es die Eltern irgendwie gebacken, auch ohne Theoriekurs und nur mit rudimentärer Unterstützung des Baby-Ratgebers ihrer Wahl…

      3. Ach Hajo, ist ja ok, wenn du mich nicht leiden magst (damit kann ich problemlos leben), aber vielleicht schaffst du es ja, über die Hürde deiner Selbstgerechtigkeit hinaus mal über die SACHE nachzudenken, die ich vertrete. Die ist nämlich ganz unabhängig von meinen oder deinen Erfahrungen:
        KEIN KIND hat es verdient, dass ihm jemand sagt „du bist nicht erwünscht“. EGAL in welchen Worten das geschieht – „manche Eltern sollten keine Kinder kriegen“ ist nur eine Variante von vielen.

    2. Stimmt genau. Manche Leute sollten keine Kinder kriegen. Was macht es da auch für einen Unterschied, ob sie sie in die Tiefkühltruhe stecken, mit dem Kopf gegen die Wand schlagen oder sie mit 3 Jahren immer noch mit Windel rumlaufen lassen :roll:.

  3. Das ist sicher ein extremer Fall, keine Frage. Und alles in Kombination (Dauerschnuller, Windel, Unselbständigkeit) lässt schon auf eine gewisse „Schuld“ bzw. Erziehungsunfähigkeit der Eltern schließen.

    Allerdings: Mein (noch nicht dreijähriger) Sohn hat auch noch 24/7 eine Windel. Wenn ich ihn ließe, hätte er auch 24/7 einen Schnuller im Mund. Er weigert sich, auf dem Klo oder Topf auch nur zur Probe Platz zu nehmen. Was soll ich denn da nun machen?! Soll ich die Windel weglassen und ihn alle 10 Minuten mit Gewalt zum Klo zerren?

    Ich finde, dass man die oben genannten Punkte nicht alles vermischen kann: Die Windelsache (meiner Meinung nach auch die Schnullersache) sind doch mehr oder weniger Entwicklungsschritte eines Kindes, wo Eltern höchstens anbieten und lenkend eingreifen können, aber keinen großen Einfluss darauf haben, wann das Kind nun endlich trocken ist.

    Das mit dem Füttern und Anziehen dagegen und dass die Mutter das Kind vehement verteidigt, wenn es nicht mal Tschüß sagen kann – das ist doch Erziehungssache und darüber schüttele ich auch den Kopf.

  4. Ich finde es auch immer etwas bedenklich wenn kinden alles abgenommen wird. Die kleine schwester meines freundes ist jetzt 11 und kann sich nicht mal alleine frühstück machen. wenn sie um 16 uhr sport aus hat muss mein freund sie von der sporthalle abholen (3 ubahnstationen entfernt, die schule ist etwa doppelt so weit weg und da schafft sie es ja auch alleine hin).
    das kind darf nichtmal den mikrowellen ofen alleine bedienen. in ihrem alter konnte ich schon die brotschneide maschine bedinen (übrigens verletzungsfrei im gegensatz zu meinen eltern), mir sachen im ofen aufbacken, muffins machen, auflauf, eier in der pfanne. halt so grundlegende dinge.
    sie darf es nicht mal probieren denn „sie kanns ja nicht“.

  5. Ist es für einen Kinderarzt mit seinen doch sehr kurzen Kontakten zum Kind in solchen Fällen eigentlich möglich, zwischen Verwöhnungsfolgen und Autismusspektrum zu unterscheiden?

    1. ich denk mal, dass ein erfahrener Kinderarzt schon erkennen kann, ob hier Autismus vorliegt, schliesslich muss er nur mal die begleitenden Elternteile beobachten, das sagt das Meiste.
      Man nennt das übrigens Lebenserfahrung 😉

      1. also ’ne mama, ich geh‘ meistens zum Arzt, WEIL ich krank bin oder vorsorglich sein will :-). Dabei ist es mir schon recht, WENN der Arzt über eine gewisse Lebenserfahrung verfügt
        .. aber „Geschmäcker“ sind hat verschieden 😉

  6. Hallo,
    ich war über den Schluss der geschichte erstaunt. Ich dachte, sie schreiben, dass sie das kind zu einem Kinderpsychologen überweisen wollten und nicht als „Prinzessin“ betiteln.
    Und dass sie dem Kind gegen seinen Willen die Hand schütteln wollen finde ich auch blöd. Jeder darf selbst entscheiden, ob er angefasst werden möchte oder nicht- find ich.

    Mir tut das Mädchen leid. Vielleicht sind es „erziehungsfehler“ der Eltern- aber genauso gut könnten alle beschriebenen Sachen auch auf sexuellen Missbrauch oder dergleichen hinweisen.

    Ich finde sie haben doof reagiert.

    Ola

    1. Also ich fand diese Geschichte lustig. Man findet sich da manchmal wieder in Problemvermeidung 🙂
      Aber es kann natürlich auch sein, dass das eine Ausnahmesituation beim Doc ist, das Kind ist sehr krank und deshalb braucht man den Nuckel noch zum Trösten und hilft beim An- und Ausziehen mehr.
      Einen Hinweis vom Doc, wo man dran arbeiten kann, würde ich immer hilfreich finden, schon als Denkansatz.
      sg

  7. Ui, das sind genau die Art Kinder, die es in jeder KiGa-Gruppe, in jeder Klasse gibt. Immer eine/einen davon.

    Und es sind immer die, die über kurz oder lang ausgegrenzt werden und wo die Eltern dann gerne von „Mobbing“ sprechen,

    Und es sind immer die, bei denen ich als Mutter bete, meine Kinder mögen sie bitte nicht als Freund/Freundin auswählen – was sie bisher nicht tun – weil ich gewisses Verhalten hier nicht dulde, autoritäre Rabenmutter, die ich bin.

    Und im übrigen bin ich schon der Meinung, daß die Vermittlung gewisser gesellschaftlicher Konventionen durchaus angebracht sind. Meine Kinder müssen niemanden küssen oder sich von irgendwem küssen lassen. Aber ich denke, es ist von keinem Kind zuviel verlangt, jemandem die Hand zu geben. Es sei denn, es ist Grippezeit und selbst da kann man es dann zu einer Übung machen, in der man Ausnahmen übt und begründet.

  8. Hmm find ich jetzt auch komisch, wie sarkastisch Sie reagieren Doc.
    Unsere Tochter ist auch 3 und trägt noch oft Windel. *zumGlücksinddieZeitendesStundenlangenaufdemKlositzenZwangvorbei!* 😛

    Zum Thema Selbständigkeit Anziehen, und gewisse Umgangsformen geb ich Ihnen Recht.
    Aber wenn meine Tochter in dem Moment niemandem die Hand reichen möchte find ich das oki. Eventl. beruht die Symphatie hier auf Gegenseitigkeit 😉
    Kinder heucheln zum Glück noch nicht 😀

    1. ich denke dabei geht es eher um die Anzahl der Dinke die da zusammenkommen. Also windel, schnuller, nicht anziehen, nicht alleine essen usw. Also wenn ein Kind eines der Ding nicht kann/nicht macht bzw. den Schnuller noch hat, aber sich alleine anzieht usw. dann isses ja ok, aber einfach sich mit 3 noch benehmen wie ein 1jähriges Baby, das ist zuviel des Guten.

      Also Handgeben werde ich von meinem Kind schon verlangen, das ist eine Sache der Höflichkeit, jeder andere Körperkontakt erfolgt freiwillig , aber Begrüßung und Verabschiedung sollte es schon draufhaben.

      1. Klas ist das zuviel des Guten. Wesentlich zuviel. Aber wenn ein Kind so wenig Selbständigkeit hat und dazu noch mit keinem Aussenstehenden spricht – würde ich doch wenigstens abklären (lassen) wollen, ob das wirklich nur Folgen von Verwöhnung sind. (Mal abgesehen von der Frage, warum man den Dreijährigen das brave Handgeben antrainiert, um es ihnen dann im Kindergarten in Sozialkompetenztrainingsprogrammen wieder abzutrainieren, weil man Angst hat, dass sie potentielle Vergewaltigungsopfer sind.)

        Es ist nicht wirklich nett, z.B., wie es gerade einer guten Freundin von mir passiert ist, mit einem 6jährigen, kurz vor der Einschulung stehenden Kind mit frischer Autismus-Diagnose hören zu müssen, warum man die Diagnostik so spät in Angriff genommen habe, das Kind müsse doch schon bei sämtlichen U’s massive Auffälligkeiten gezeigt haben. Ja, hatte es. Es war bockig, verwöhnt, faul und „eben ein Junge, die sind immer später dran“ gewesen. Es gibt für sämtliche U’s knappe, kurze Screening-Fragebögen zum Thema Autismus – der Junge wäre, hätte die Mutter die gekannt, schon ab der U4 ein klarer Fall für weitergehende Diagnostik gewesen.

        Deshalb oben meine Frage, ob das Kinderärzten bewusst ist. Auch die Ausbildung eines Arztes ist ja zeitlich begrenzt, irgendwo müssen Lücken sein – vermutlich bei den selteneren Störungen.

      2. doch, da gibt es noch unterschiede zwischen autistisch und prinzessin. aber es wird immer kinder geben, die so „durchrutschen“, absolut. genau die sorge macht sich immer in den vorsorgen breit, vor allem, wenn die kinder nicht mitmachen können oder wollen. aber die interaktion zwischen mutter und kind ist doch in der regel sehr aufschlossreich, ganz anders als bei autistischen kindern.

  9. das arme kind. die arme mutter. das theater der leibeigenschaft wird wahrscheinlich noch lange fortdauern. ich kann Ihre reaktion verstehen. die mutter braucht ein klärendes gespräch bzw. einen spiegel, das kind braucht einen kindergarten.

    1. Das Kind geht ja in einen Kindergarten. Und spricht vor lauter Verwöhntheit nicht mit den Erzieherinnen und mit den anderen Kindern. Ist aber kerngesund, zweifellos.

  10. Aber wie bringt man ein 3 Jähriges Kind dazu, dass es das alles nicht selber machen will? Das ist doch das alter des ’selber machen wollens‘ soweit ich mich erinnere. Zumindest bei meinen Kindern wäre es wirklich mühsam gewesen sie so zu behandeln und hätte eine extrem konsequente Erziehung meinerseits gebraucht um ihnen diesen Drang auszutreiben.

    1. Es soll ja auch Kinder geben, die stinkfaul sind und sich nur nach mehrfacher Aufforderung dazu bewegen lassen, zumindest den Reissverschluss der Jacke selbst zu oeffnen ;-).

      1. Klar, wenn sie sollten können sie manchmal überhaupt nichts. Aber wenn sie dann mal wollen was sie nicht sollten entwickeln sie erstaunliche Fähigkeiten 😀
        (Meine Kinder können sich ein komplettes (ungesundes) Menu aus dem Kühlschrank zusammenstellen, aber wenn sie mal durst haben, soll ich ihnen ein Glas Wasser bringen weil sie das noch nicht selber können…)

  11. Ich kenne diese Kinder und ihre Eltern zur Genüge. An unserer Schule gibt es immer wieder mal „beeindruckende“ Exemplare dieser Spezies. Ich finde, Prinzessin ist nett ausgedrückt. Ich werde oft an Michi Mittermaier und seine AK´s erinnert. Da schleppt die schwangere Mutter eines gut gebauten 5. Klässerls seine Mappe, da erscheint ein Schüler der 6. Klasse zu einem ganz normalem Gespräch ( wir reden Morgen noch einmal darüber) mit seiner Mutter-nein eigentlich erscheint die Mutter und Sohnemann folgt………
    Und dann kommen mir doch manchmal so kleine gehässige Gedanken: In spätestens 5 Jahren merkt ihr, dass ihr in eurer Erziehung was falsch gemacht habt.

  12. Jetzt muß ich meinen Senf auch nochmal dazu geben. Mein Kind, 4 Jahre, kann sich auch noch nicht alleine an- und ausziehen. Wir haben es ein paarmal probiert, aber es klappt einfach nicht. Ich glaube ja, daß es daran liegt, daß es einfach zu faul ist es öfter als einmal zu probieren. Es hat beim 1. und 2. mal Probieren nicht geklappt, danach hat es es NIE wieder probiert!!! Ich würde das auch gerne ändern…

    1. Schrittweise üben. Beine in die Hose einfädeln, Hose selbst hochziehen lassen (ggf. noch über den Po helfen), zumachen. Und dann nach und nach weniger helfen. Bei Kindern, die sowas mögen: mit Sprüchlein, Reimen, Liedchen begleiten.
      Wird schon 🙂

    2. mein Söhnchen 3 jährig war auch stinkefaul, wenn es ums an und ausziehen geht. Das Töchterchen zog sich mit 2 bis auf Socken komplett alleine an, manchmal mit einer merkwürdigen Kleiderkombination.
      Als ich einmal sah, wie er im Kiga weinte, weil er seine Hose nicht recht zu bekam, habe ich beschlossen, die Zeit muss sein, er zieht sich jetzt alleine an, helfen tue ich nur im Notfall- es hat exakt 3 Tage gedauert, jetzt kann er es locker und ist stolz darauf. Es war kein Zwang, sondern eher als Wettspiel aufgemacht am anfang. Da kriegt man sie dann meistens, die kurzen.

  13. Auch wenn sie eine Prinzessin ist, die Kleine kann ja dafür nichts. Zur Prinzessin wird man erzogen. Verzogen paßt wohl besser. Hoffen wir, dass ihre Mutter irgendwann einsieht, dass sie ihrem Kind damit nichts Gutes tut.

    BTW: Danke für diesen Blog!

  14. Wenn ich mir den Blogbeitrag so ansehe, dann mache ich nach Kinderdocs Ansicht also bei meiner Tochter so ziemlich alles falsch.

    Denn genau die Verhaltensweisen dieses Kindes hätten bei einem Arztbesuch mit meiner Tochter so kumuliert auftreten KÖNNEN. Meine Tochter wird im Oktober 3, ist also im gleichen Alter, trägt noch 24/7 Windeln, sehr gerne Schnuller, besonders bei Stress, will ab und an noch gefüttert und bei Stress auf den Arm und ist obendrein auch ziemlich schüchtern, so dass sie bei nicht so oft besuchten Verwandten bis zu einer Stunde zum Auftauen braucht.

    Und während ich beim Thema Höflichkeit eigentlich recht streng bin, nehme ich es bei der verbreiteten Unsitte des Händeschüttelns nicht so ganz genau und bin eigentlich froh für jeden, der sie nicht ungefragt anfasst. Keime fürs Immunsystem kriegt sie auch so genug und wie mein Hausarzt mal sagte: „Nur Blutsbrüderschaft und Zungenküsse sind NOCH besser zum Verbreiten von Krankheiten als dieses idiotische Händeschütteln.“ Recht hat er.

    Übrigens ging ich nach Information aus mehr als nur einer Quelle bisher davon aus, dass JEDES gesunde Kind zu gegebener Zeit von sich aus anfängt zu laufen, im eigenen Bett zu schlafen, aufs Klo zu wollen, sich selber anziehen zu wollen etc., man also gar nicht selber darauf hinarbeiten muss. Hat sich bis auf Klo bei uns auch bestätigt. Ist unser Kind nun so erziehungsfehlertolerant oder ist an diesen Aussagen vielleicht doch was dran?

    1. Naja ich glaub es gibt einen Unterschied zwischen ’nimmt sehr gern den Schnuller‘ und ‚hat immer einen Schnuller‘
      Genauso wie ab und an gefüttert werden und 2/3 der Mahlzeiten gefüttert sicherlich auch einen reichlichen Unterschied ausmachen.

      Ich denke mal, was dem Kinderdok hier Kopfschmerzen macht ist einfach die Häufung von mehreren Faktoren. Auch das Weigern, mit Erzieherinnen und Kindern im Kindergarten zu reden kann bedenklich sein. Denn das hat fürchte ich dann nichts mehr mit Auftauen zu tun. Die Leute da sieht das Kind im Normalfall täglich.

      Fühl dich also durch den Blogbeitrag bitte nicht gleich angegriffen. 😉

    2. ja, klar, mit 18 jahren schlafen alle ohne schnuller und selbst-gegessen im eigenen bette ein.
      alles eine frage der zeit. und vermutlich alles auch eine frage der einstellung zur erziehung. ich halte von kuschelpädagogik nicht sonderlich viel. händeschütteln ist natürlich kein muss, aber man kann auch sonst guten tag und auf wiedersehen sagen.
      kinder müssen soziale regeln erlernen. und das geht nur durch vorleben und durch die eltern bewerten, was richtig und was falsch ist.
      laufen lernen ist ein instinkt des menschen. das kommt von alleine (außer man trägt sein kind immer mit sich und sagt ihm, laufen sei des teufels), im eigenen bett schlafen, aufs klo gehen, sich anziehen usw. sind zivilationsriten, die man erlernen muss, und lernen kann man nur vom „beibringen“. es geht auch ohne diese riten, klar, auch ohne das „beibringen“, aber es dauert länger und erhält die zeit des „kleinkindseins“ – für manche kinder ein genuss. aber keine entwicklung.

    3. „Wird im Oktober 3“ und „ist schon (wer weiß wie lange)3“ sind in dem Alter Welten.
      Das Alter, alles selber können zu wollen, der Drang „groß“ zu sein, der kommt bei deiner Tochter schon noch. Bei meinem Sohn fing das auch erst ein paar Monate vor dem 3. Geburtstag an. Die Frage, wie man dann damit umgeht ist es, was die Weichen stellt. Man braucht auf einmal eben eine Engelsgeduld, ne Menge Putzmittel und gute Nerven, um die Kombination „selber an und ausziehen und rechtzeitig auf dem Töpfchen landen und wenns blöd läuft das ganze noch auf einer Familienfeier“ trickreich zu meistern. Oder man überredet sein Kind eben, heute mal doch eine Windel anzuziehen, dann braucht man sich aber irgendwann nicht wundern, wenn der Drang, es „ohnewinnel“ zu schaffen irgendwann nachlässt. Nur, diesen Drang erstmal hervorzurufen ist eine Mischung aus aktivem Heranführen an die Thematik und abwarten, bis das Kind dazu bereit ist.

      Was die Zivilisationsriten wie Begrüßung und Verabschiedung angeht: Mein Sohn ist wahnsinnig schüchtern. Er konnte schon mit 2 dankeschön und bitteschön sagen, einfach, weil wir es ihm vorgelebt haben, aber das selbe an der Wursttheke zu sagen, wenn er eine Scheibe Lyoner bekommt, das bringt er einfach nicht fertig. Er macht nur bei Leuten, die er sehr gut kennt überhaupt den Mund auf. Ich denke nicht, dass es hilft, ihn den Leuten entgegenzuschubsen und die seine Hand grabschen. Lieber lernt er jetzt eben zu winken, und wenn ihm dann mal ein „Hallo“ rausrutscht ist schon viel erreicht.

    4. Oha, jetzt muss ich ein bisschen „aufräumen“.

      Zunächst mal: Ich fühlte mich nicht angegriffen, nur „verunsichert“.

      Des weiteren bin auch ich keineswegs ein Freund von Kuschelpädagogik, sondern darf mir eher mal des öfteren anhören, ich sei zu streng. Beides weise ich von mir. Ich bin dort, wo ich es für sinnvoll halte, streng und ansonsten lasse ich es laufen.

      Grüßen und Bittedanke ist dabei so ein Dilemma-Ding: Es ist mir wichtig und ich lebe es entsprechend vor. Was mich selbst angeht, mache ich es auch schon mal zur K.O.-Bedingung (=sagst Du nicht bitte, gebe ich Dir nicht, was Du willst und wenn Du schreist bis Du kotzt), aber vor Publikum (Fleischfachverkäuferin mit Wurstscheibe in der Hand, wartende Kunden) halte ich einen solchen Affentanz für nicht opportun. Ich mahne das einmal an und wenn es dann immer noch nicht kommt, bedanke ICH mich halt bei der Wurstfrau und kläre das nachher mit Zoe-Shakira-Ashanti intern.

      Praktischerweise war ich ja auch mal Kind und erinnere mich noch allzu genau daran, dass ich gewisse Verhaltensweisen am Ende nur noch deswegen verweigert habe, weil es in JEDEM Fall einen Riesenaufriss darum gab, also auch im Erfolgsfall eine ausdrückliche Belobigung im oberlehrerhaften „Siehste, geht doch“-Tonfall, die im krassen Widerspruch dazu stand, dass das doch ach so selbstverständlich sein sollte. Man wurde also so oder so als Kind vorgeführt und machte folgerichtig „dicht“. Das erspare ich meiner Tochter.

      Dass die Zivilisationsriten ohne Beibringen länger dauern, kann ich nicht bestätigen. Meine Tochter will ohne Zutun unsererseits bereits von sich aus selbst essen, sich an- ausziehen und wollte irgendwann auch von sich aus in ihr eigenes Bett. Sie will sogar Dinge, die wir nicht/nur zum Teil erlauben können, wie selbst bügeln, Maschinen bedienen, kochen. Sie ist nicht mal 2,5. Wie früh bitte hätte sie diese Dinge können/wollen sollen, wenn wir sie aktiv draufgestoßen hätten? Und warum sollte ich angesichts dessen nicht davon ausgehen, dass sie irgendwann auch von sich aus aufs Klo will? Ich bin da ziemlich zuversichtlich.

      Natürlich ist das individuell und manche Kinder können da einen Anstoß vertragen. Manche brauchen ihn aber eben auch nicht.

      Und trotz alledem wäre es keineswegs unrealistisch, dass sie unter dem Stress eines Kinderdoc-Besuches genau dasselbe verhalten zeigt wie Joana-Alyna-Susana

  15. Ich sehe es so, das man bei diesem Fall wohl eher bei der Mutter ansetzen sollte.

    Klar sind Kinder gerne faul und lassen sich bedienen, aber so geschildert klingt es total ungesund für mich.

    Selber Mutter kann ich nur sagen, leitet man nicht an und wartet man drauf, das Kinder von selber einen Schritt weiter in Richtung Entwicklung gehen, wartet man ewig. ( Das jetzige Thema betreffend )

    Eltern sind dazu da die Kinder anzuleiten und ggf. durchzugreifen, zieht das Kind sich morgens nicht an, fährt man halt im Schlafanzug in den Kiga…

    Schnuller beim dreijährigen abends im Bett ist denk ich da schon akzeptabler als 24/7, genauso verhält sich das mit der Windel.

    Füttern und Anziehen aber ist in dem Alter ganz klar vom Kind selber durchzuführen, auch bei Jungs, die Mütter ja gerne etwas verhätscheln.

    Je eher Kinder diese Dinge im Griff haben, desto selbständiger fühlen sie sich auch im Umgang mit anderen, im Kindergarten und oder der freien Wildbahn 😉

    „Händchen geben“ finde ich persönlich, muss in dem Alter noch nicht sein, Hallo und Auf wieder sehen sagen, jedoch schon.

    Mütter die ihre Kinder so verhätscheln, haben aber meist ein Problem mit der Selbständigkeit ihrer Kinder, so bleibt sie ja dringend notwendig, weil das Kind ja total hilflos ohne sie ist…

  16. hätt´s nicht auch ein freundliches Winken zum Abschied getan, statt des erzwungenen Händeschüttelns? ? ?

    Meine Kids sind das genaue Gegenteil. Selbst der 2jährige würde am liebsten alleine einkaufen gehen, aber da er noch nicht mit Geld umgehen kann (ich hab´s dummerweise noch nicht geschafft, ihm den Umgang mit Geld beizubringen, wird aber langsam mal Zeit!), muss die grosse Schwester laufen. 😛

  17. @hajo Ich habe nichts gegen Lebenserfahrung, wünsche mir von einem Arzt aber doch eher medizinische Praxis. Lebenserfahrung kommt gerne in der Form „Wissen Sie, ich hab‘ ja auch zwei Kinder, und da…“ – das hör‘ ich vom Arzt nicht so gerne. 😉

  18. Nur kurz zum Thema Windel, da bin ich nämlich folgender Überzeugung:
    würdenheutzutage nicht alle Kinder mit diesen supertollen, alles aufsaugenden, extrem sich anpassenden Windeln, die sich auch vollgeschissen noch wie eine zweite Haut anfühlen müssen, gewickelt und verwöhnt werden, sondern – so wie früher- mit Windeln rumrennen müssen, aus denen die Hälfte von der Suppe rausquillt, oder gar mit kratzigen Stoffwindeln am Hintern existieren, DANN würden sicher
    mehr Kinder viel eher trocken / sauber werden.

    :-/

    1. Ich glaube eher, wenn die Eltern nach wie vor vollgeschissene Windeln waschen müssten, wären sie – wie früher – sehr hinterher, die Windel früh loszuwerden. Wobei es meiner Meinung nach kein Trockensein ist, wenn man das Kind alle 10 Minuten hektisch fragt: „Musst du mal? Musst du mal?“ und es dann auf den Topf zerrt.

      Und ganz ehrlich? Topf ausleeren ist noch ekliger als Kacke vom Hintern kratzen.

      1. …darum gibt es Treppchen fürs normale Klo, die haben wir in der Kita, und die Kids sind stolz sich da hoczuklettern und dann in die Toilette zu machen, umd dann abzuziehen und sich anziehen zu lassen, wo ihnen die merkwürdigsten Dinge einfallen, die sie einem dann brühwarm erzählen.

  19. Mein Sohn ist 2 Jahre und 8 Monate und hey, er begrüßt jeden, ist tagsüber seit er 22 Monate alt ist trocken und kann sich alleine an- und ausziehen. Schüchtern kann er auch sein, aber er kann „Hallo“ sagen.

    Nun stehe ich sicher als „Angeber“ oder „Über-Mutter“ da. Aber ganz ehrlich: Ich hätte es so satt, meinem 3 jährigen Kind noch die Kacke vom Hintern abzukratzen. Aber wem es Spaß macht, bitte. Kenne genug Leute, deren 3 jährige noch in die Windel machen.

    Übrigens das Trocken werden hat bei uns ohne Zwang oder auf dem Klo sitzen müssen geklappt. Unser Sohn ist einfach schon so oft mitgekommen, wenn wir Eltern auf der Toilette waren. Irgendwann siegte die Neugier und das schöne Gefühl nicht immer so nen Plastezeug am Po zu haben (war zumindest unser Eindruck).

    1. Warum solltest du ’ne Übermutter sein? Es ist doch, wie du selbst schriebst, nicht dein Verdienst, dass dein Kind schon mit 22 Monaten trocken war. Du hast eben einfach Glück gehabt, auch damit, dass er sich schon alleine an- oder auszieht.

      Und wenn man „Pech“ hat, bekommt man dann eben ein Kind, welches sich weigert, auch nur zur Probe auf dem Topf oder Klo zu sitzen. Aber ich bin mir sicher, auch dieses Kind wird irgendwann trocken sein.

  20. hallo,

    mag ja alles richtig sein, aber selbst mein sechsjaehriges kind muss keinem die hand geben, wenn es nicht will. das ist fuer mich koerperliche selbstbestimmung und abgrenzung, die kein kind frueh genug lernen kann. wenn mein kind die hand geben will, prima, aber es muss keinerlei physischen kontakt mit jemandem aufnehmen, wenn es nicht will. anders: guten tag, danke, bitte, auf wiedersehen kann und sollte selbstverstaendlich sein.

    beste gruesse

    h.

  21. Ich glaube schon, dass dem Kinerdoc das wurscht ist (mir übrigens auch) ob ein Kind nun die Hand gibt oder nicht (er kann nun sicher auch nicht alle Eventualitäten für jeden Krümelkacker in einem Beitrag aufzählen). Aber man kann „Guten Tag“ und „Auf Wiedersehen“ sagen (traurig genug, dass es viele Eltern gibt, die nichtmal die Zähne auseinander kriegen). Ich finde, das gehört genauso dazu wie „bitte“ und „danke“. Und sowas kann ein Kind nicht früh genug lernen. Das nennt man Anstand.

    1. Das sehe ich genauso. Gut, bei einem dreijährigen Kind muss das nicht auf Anhieb klappen, aber wenn ich hier unsere Nachbarsgören sehe, die mit 10 und fast 9 Jahren nicht den Mund aufbekommen und einen, wenn man sie freundlich grüßt, anschauen, als hätte man gerade ihrer Lieblingsbarbie den Kopf abgebissen, kriege ich einen zuviel.

      „Hallo“ und „Tschüß“, „Bitte“ und „Danke“ muss drin sein.

  22. „weil ich zu joanna-alyna-susana auf wiedersehen sage und mir dabei ihre hand zum schütteln schnappe“

    sorry, da steht ganz explizit, dass das kind eigentlich die hand geben sollte, der doc sie sich aber „geschnappt“ hat. klar, beim arzt muessen sich kinder das eine oder andere gefallen lassen, was sonst kein fremder mensch tun darf. aber wenn die behandlung vorbei ist, halte ich das erzwingen von handgeben nicht fuer richtig. genauso wie ein kind lernen soll, mitmenschen zu begruessen und sich zu verabschieden, muss ein kind lernen, dass es ein recht auf koerperliche selbstbestimmung hat.

    beste gruesse

    h.

    1. ohje. da habe ich die nonverbalen vorplänkeleien gar nicht geschrieben:
      edit: “weil ich zu joanna-alyna-susana auf wiedersehen sage, ihr freundlich lachend zuwinke (aus drei metern entfernung), sie mir etwas – nicht schüchtern – sondern arrogant die kalte schulter zeigt, ich es noch zweimal versuche, dann zu ihr gehe, mich niederknie, ein bisschen blödsinn mache, ein wenig utzidutzi, und nochmal tschüssi und ade versuche, schließlich aber mir dabei ihre hand zum schütteln schnappe”

      leute leute. ist es so besser? habt ihr wirklich die vorstellung, ich sei ein grober holzklotz, der die nuancen einer kinder-kinderarzt-beziehung nicht durchschaut, und ich bräsig mit meiner schwielenhand nach dem zarten kinderhändchen grapsche und damit womöglich die intimsphäre des armen prinzesschen für die nächsten jahre zerstöre?

  23. stimmt, so entspannt ich bei ganz ganz vielen anderen dingen bin, so nehme ich es in diesem punkt sehr genau. wenn kinder wissen, dass sie naehe nicht zulassen muessen, sind sie meiner ansicht nach ein kleines bisschen mehr gegen diejenigen geschuetzt, die mit der naehe zum kind unlautere absichten verbinden.

    beste gruesse

    h.

  24. Ich denk immer, es hakt, wenn ich Kinder sehe, die mit 3 noch Windel, Schnuller bekommen und mit 5 noch nen Buggy benötigen. In der Klasse meiner Tochter, gab es ein Mädchen, die trug mit 7 noch nachts Windeln (und bekam Globuli gegens nächtliche Einpullern) und eine andere hatte noch Nuckel für die Nacht (in der ersten Klasse, wohlgemerkt).

    Yikes.

    1. naja das mit der windel nachts kann auch mal reifungsgründe habe, nicht jeder hat ein sattes adh zu bieteten (da helfen dann aber auch keine glaubuli).
      nuckel oder buggy lässt sich aber vielleicht mit latex/peg perego c60 therapieren …

    2. …es gibt Mütter, die haben schlechtweg keine Lust und keine Zeit, um Kindern das abzugewöhnen, was siie ihnen zur Erleichterung ihrerseits angewöhnt haben. LG Seelenbalsam

  25. Zum Thema Buggy – ich musste ja mal herzlich lachen, als eine neben dem Kindergarten wohnende Mutter, die immer sehr komisch guckte, wenn ich meine Jungs per Buggy in den Kindergarten kutschierte (nach Hause dürfen sie laufen, aber der Kindergarten ist 25 min entfernt – 25 min schneller Erwachsenenschritt – und ich muss pünktlich bei der Arbeit sein, da ist, wenn kein Radelwetter ist, Buggyzwang), erklärte, ihr Sohn könne leider nicht zu uns zu Besuch kommen, weil sie nicht wisse, wie sie ihn abholen solle.
    Zum Kindergeburtstag kam der dann echt mit Taxi. Ich find‘ Buggy billiger 😉

  26. …naja, da arbeite ich also in einer Kita und lese die ‚Schandtaten‘ von Eltern, denen ich so manches Mal begegne und denke mir, ‚Sie sind gut’….vielleicht sollten wir Sie mal einladen, so als Mitdenker….LG Seelenbalsam

  27. Ich bewundere „Prinzessinen“, die es schaffen, dass die Umwelt ständig „Rücksicht“ auf sie nimmt. Früh übt sich, wer das später mal zur Perfektion entwickeln will. Dumm nur, wenn nicht immer alle mitspielen.

  28. Mir graut schon vor meiner nächsten Untersuchung mit meiner 3 jährigen Prinzessin. 24/7 Windel, Abendflasche, kann sich alleine an-und ausziehen. Aber ich bezweifle, daß sie sich freiwillig auszieht, weil sie will nicht untersucht werden. Die einzige Gelegenheit bei der sie getragen wird: zum Kinderarzt hinein, weil sie vorher schon sagt, sie will da nicht hingehen. Ob sie diesmal mit dem Kinderarzt spricht?
    Also alles mit Gezeter.
    Für konstruktive Vorschläge bin ich offen. OK, vielleicht nehme ich ihr zuviel ab und spreche in ihrem Namen. Soviel hab ich schon herausgelesen.
    Ich hab unserem Kinderarzt schon einige Male angedeutet, daß Hörtest- und Pricktestverweigerer keine Süßigkeiten verdient haben. Ich hab mich bisher noch nicht getraut sie zurückzuweisen um Geschrei zu vermeiden. Vielleicht würde das etwas weiterbringen. Wer sich nicht ordentlich untersuchen läßt, kriegt auch keine Süßigkeiten.

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