ein glücklicher moment

ich bin heute in dieses untersuchungszimmer gegangen, die mutter hat mir tatsächlich alles erzählt, was für die erkrankung ihres kindes wichtig war, sie hatte sogar fieber gemessen (rektal!), und erst einmal nichts gegeben, weil die temperatur moderat war. trotzdem kam sie jetzt am dritten fiebertag vorbei, und nicht etwa, weil wochenende ist, oder morgen die oma kommt, sondern einfach, weil sie mal schauen lassen wollte, ob das kind einen roten hals oder eine bronchitis hat. die kleine liess sich toll untersuchen, hat mir alle fragen beantwortet, wir haben sogar miteinander gelacht, am anfang und am ende hat sie mir sogar die hand geschüttelt (darauf lege ich echt total viel wert!!). die mutter war zufrieden mit meiner einschätzung und fand es auch richtig gut, dass ich nichts auf rezept aufschreiben musste. auch sonst hatte sie keine fragen mehr, im kindergarten geht alles prima, die trotzanfälle ihrer tochter dort bespricht sie mit den pädagogen und die krakelige schrift des grossen bruders in der ersten klasse bekommt sie mit häkelarbeiten und flötespielen in den griff. der war übrigens auch erkältet, sie hat ihn aber nicht unangemeldet mitgebracht, er macht heute mal einen tag schulfrei, die oma schaut nach ihm. achja: die kleine kranke tochter hat sich alleine angezogen und mama und ich konnten uns in ruhe unterhalten. am ende haben wir uns umarmt.

81 Antworten auf „ein glücklicher moment“

  1. ..und es sind genau diese Momente die unser Leben Lebenswert machen. Auf einer Wellenlänge zu sein, die gleiche Sprache zu sprechen – es zu schätzen zu wissen.. genau das ist eine Umarmung wert 😀

    Herzlichen Dank für diese tolle Seite

  2. Na das klingt ja wirklich richtig entspannt. Wenn ich mich manchmal mit unserer Kinderärztin unterhalte (privat), könnte ich bei manchen Episoden auch nur die Hände über dem Kopf zusammen schlagen. Aus welchen nichtigen Gründen dort stundenlang das Wartezimmer und die Nerven der Ärztin strapaziert werden, ist enorm. Da klingt diese Geschichte wie eine Wohltat.

    Liebe Grüße
    Anna

  3. Toll =)
    Warum wird hier denn so über das Händeschütteln diskutiert? Meine Güte… es handelt sich dabei nicht um das Innere des Mauls eines Komodowaran!

  4. Ich gebe sogar fast allen meinen Patienten die Hand, es sei denn sie riechen schon 5 Meter gegen die Wind. Für mich ist es auch viel höflicher, ich baue eine Art Vertrauensverhältniss auf und das ist wichtig.

    @Kinderdoc.

    So solls sein, über sowas freut man sich immer wieder.

  5. @annette

    Finden Sie das nicht auch ein bissl überzogen? Nicht alle Kinder in einer Kinderarztpraxis haben ansteckende Krankheiten und nicht alle Kinder sabbern sich die Hände voll. Unser Kinderarzt weiß zudem ganz genau, nach welcher Untersuchung bzw. Diagnose für das untersuchte Kind, er sich die Hände zu waschen hat oder gar ein Handdesinfektionsmittel angezeigt ist. Dem Kinderdoc hier, traue ich mindestens einen ebensolchen verantwortungsvollen Umgang mit den Alltäglichkeiten seines Berufes zu.

    Ansonsten ist ja nun hinreichend bekannt, was die Hygienewut überspannter Mütter – die am liebsten alles, was ihr Liebling anfasst, vorher mit einer Sagrotandusche versehen würden – bei der Entwicklung und Kräftigung des kindlichen Imunsystems anrichtet.

    Mal ganz abgesehen davon, wird ihnen auch jeder Psychologe bestätigen können, wie wichtig eine direkte Ansprache, mit Augen- und Handkontakt, für den Aufbau eines Vertrauensverhältnisses zwischen Patient und Arzt ist. Schließlich ist genau dieser Arzt ja auch derjenige, der nötigenfalls dem kindlichen Patienten auf dem Bauch herumdrückt, ihm mit einem Spatel in der Mundhöhle auf die Zunge drückt, ihn mit Nadeln sticht, und was dergleichen Unananehmlichkeiten sonst noch so vorkommen.
    Da ist dann ein freundlicher Händedruck ein sehr wichtiger Auftakt und versöhnlicher Abschluß.

  6. Aber was ist denn jetzt richtig? Den ganzen Winter lang haben die Kinder in der Schule durch Plakate (vom Gesundheitsministerium oder woher auch immer) gelernt, dass sie niemandem die Hand geben sollen, wie sie husten sollen, dass sie sich ganz oft die Hände waschen sollen, damit sie nur ja nicht die böse Schweinegrippe bekommen,

    und dann kommt ein ARZT und legt großen Wert darauf, dass ihm jedes Kind die Hand gibt??

    ICH frage dann ja mal gerne nach, ob der Arzt sich auch jedesmal die Hände wäscht, bevor er mein Kind (und mich) anfasst, also nicht nur, nachdem er andere Kinder untersucht hat, sondern auch, nachdem er z.B. Türklinken in seiner Praxis angefasst hat, die vorher von (ansteckend?) kranken Kindern mit vollgesabberten Händen angefasst wurden….

  7. Tja, der eine so, die andere so. Unsere KiÄ gibt selbst nie die Hand und hat bisweilen beim Abschlussgespräch schon die Klinke der Ausgangstür in selbiger…
    Da findet zur Abwechslung mal eine Patientenmutter die Kinderärztin unhöflich.

  8. Für mich geht es nicht darum, dass Handeschütteln Missbrauch wäre (behauptet das irgendjemand ernsthaft???), sondern darum, dass mein Kind selber entscheiden darf/soll/muss, wen es anfassen möchte- und wen nicht. Das ist sozusgaen Missbrauchsprävention. Mein Kind ist noch recht klein(3 Jahre), aber ich Rabenmutter lasse sie in der näheren Umgebung draussen „alleine“ (also mit Freunden, aber ohne Erwachsenen) spielen. Deswegen will ich, dass sie auf ihren Instinkt vertraut. Und wenn der ihr sagt „das will ich nicht“, dann soll/muss/darf sie darauf hören. Mei, der liebe Onkel Doktor sagt es wäre aber nett wenn sie seine Hand schüttelt, und der nächste liebe Onkel sagt es sei aber schön, wenn sie was anderes anfasst,… Mir ist es lieber mein Kind hört auf seinen Instinkt und stößt damit vielleicht andere Leute auch mal vor den Kopf, als dass sie meint andere Leute dürften darüber entscheiden wen sie anfasst. War das irgendwie verständlich formuliert??? Sie wird die Regeln der Höflichkeit schon noch lernen wenn sie älter ist.

  9. .. na ausgerechnet in Kliniken 🙂
    da gibt’s doch weitaus gefährlichere Infektionsquellen – und die funktionieren sogar (bedauerlicherweise!)

    1. Hab ich im Allgemeinmed Praktikum auch so gelernt, hab da nur geschüttelt, wenn die Patienten mir die Hand gegeben haben. Nervt auch, nach dem Gespräch immer zum Sterilium zu rennen, obwohl man nur beim Gespräch daneben gesessen und nix gemacht hat!^^

  10. Eben !

    Hand geben ist eben eine gesellschaftliche Höflichkeitsfloskel an der man nicht seine Seele vergibt, es tut nicht weh und geht ganz einfach.

    Hand geben ist keine erzwunge sexuelle Handlung, sondern eine Art der Begrüssung.

    Wir reden hier ja nicht von Schlägen die Kinder bekamen, weil sie nicht das „richtige Händchen“ gaben und auch nicht von Omas feuchttriefenden fiesen Kindverschlingenden Küssen, auch nicht vom Berühren des Intimbereiches und ebensowenig von mit Spucke angefeuchteten Tempos mit denen Müttern Kindern Flecken aus dem Gesicht wischen *brrrschüttel*

    Es ist nur ein Hände geben !

    Mich macht das ganz ärgerlich, wenn ich diese Problemverlagerung sehe, liebe Leute Missbrauch ist was ganz anderes und kein Kind wird Schaden nehmen, wenn es aus Höflichkeit die Hand gibt !

    Nenene…

  11. Händedrücke erzwingen ist nicht toll. Das weiß ich noch aus der eigenen Kindheit.
    Händedrücke für total überflüssig erklären ist auch nicht toll.

    Aber wenn das Umfeld ohne viel Gedöns sich gegenseitig die Hände gibt, und wenn dann von (zumindest beliebten) Erwachsenen einfach nur die Hand angeboten wird, dann erwidern Kinder diese Geste normalerweise.
    Soweit jedenfalls meine Erfahrung.

    Ansonsten bin auch ich der Meinung, dass Erwachsene nicht gleich traumatisiert sind, wenn ein Kind an einem schlechten Tag einmal nicht „Pfötchen geben“ will.

  12. Na, aber zwischen ’nem unverbindlichen Händedruck und Küsschen auf die Wangen ist aber doch ein Unterschied, finde ich. Letzteres kann ich persönlich auch nicht leiden, aber beim Handgeben bricht man sich ja nun wirklich nichts ab. Und wer das als körperlichen Übergriff sehen mag, übertreibt meiner bescheidenen Meinung schon sehr stark. Schon Wahnsinn, wie man sowas doch aufbauschen kann. (;

  13. Also ich finde ja, gewisse Anstandsregeln gibt es. Dazu gehört das Bitte und Danke sagen genauso wie das Hallo und Auf Wiedersehen sagen. Wie genau das nun gemacht wird (vor allem letzteres) sollte man schon jedem selbst überlassen.

    Gerade bei (mehr oder weniger) Fremden sehe ich gar nicht ein, wieso man da jetzt ungewollt auf Tuchfühlung gehen sollte. Mach und möchte ich nämlich auch nicht.

    Oder wie würden sich die Leute, die hier das Händchen geben einfordern, fühlen, wenn ich sie (in dieser Gegend hier sehr verbreitet) links und rechts abknutschen würde? Evtl. mit Knobimundgeruch vom Mittag, schwitzigen Achseln, nach dem Klogang nicht gewaschenen Händen, fettem entzündetem Pickel an der Wange und Herpes an der Lippe? Den dicken, Milch kleckernden Stillbusen an euch drückend? Ha?

    Da möcht ich echt sehen, wer da noch „hier!“ schreit… Und wieso sollen (eure) Kinder dann sowas über sich ergehen lassen???

  14. Ahja komm gibts zu, das ist ein „Gefälligkeitspost“ damit diejenigen die noch grellig wegen des abgewiesenen “ Isch brauch ne Krankschreibung für mein Gesundeskind weil meine Frau einen Kaiserschnitt hatte…“ besänftigt werden sollen (nich hauen.. 😉 )

    Im Ernst, ich hoffe, das Kinderdoc mehr solcher Patienten hat, ansonsten würd ich an seiner Stelle resigniert aufgeben…

    Desweitern wollt ich noch anführen, das ich die Diskussionen um „Händchengeben ist ein körperlicher Übergriff“ totalst lächerlich finde !

    LG
    Frau Zwölfe

  15. Stimme mit Ihnen da voll überein, mit dem Begrüßen und Verabschieden. Aber umarmen Sie auch öfters Mütter von PatientInnen?
    Liebe Grüße.
    Mir gefallen Ihre Texte ausgesprochen gut.., Weiter so…

  16. Ich fände es schön, wenn MEIN Kinder-Arzt mir mal das Gefühl geben würde, daß ihn die krakelige Schrift meines Kindes interessiert. Ich habe oft das Gefühl, er nicht zuhört…
    Aber die HAnd gibt er (inzwischen), seit dem sich Mütter beschwert haben, daß er nur mit Ihnen aber nicht mit den Kindern reden würde…

    Zum Schuljahresbeginn war aber Hände schütteln in Schule und Kiga verboten – Schweine-Grippe. Das hat meinen Jüngsten dann doch sehr verwirrt (und auch die Mama fühlte sich da irgendwie „unsicher“)

  17. Besonders schön finde ich die Idee, mit Häkelarbeiten und Flötespielen eine krakelige Schrift beeinflussen zu wollen!
    😀

    1. @jene: warum denn nicht? Das übt alles die Feinmotorik und wenn das altersentsprechend (meine Güte was für ein Wort…) klappt, kann doch auch die Schrift besser werden…
      (OT: Hätt ich wohl mal machen sollen *gg* bei mir beschwert sich jeder, ich würde unleserlich schreiben 😉 /ironiemodus on/ ich weiß gar nicht was die wollen, ICH kann´s lesen…. *GG* /ironiemodus aus)

      Noch viel mehr solche Patienten damit es ein schöner Tag wird 🙂

      LG Elawen

      1. Das muss nicht zwangsläufig funktionieren… Ich war von kleinauf fingerfertig am Klavier, kann ordentlich basteln und stundenlang mit der Pinzette kleine Gegenstände manipulieren. Sobald ich einen Stift halte, geht die Schmiererei los; meine Handschrift würde jedem Rezept gut stehen…

  18. ehrlich gesagt, um auf die hände-druck-post noch kurz einzugehen: ich mag im prinzip weder die weit verbreiteten küsschen auf die wange noch alternative umarmungen noch händedrücken. schweissige, schwielige hände und sehr oft einen kurzen schmerz, wenn die haut beim ehering eingeklemmt wird, weil einer nicht den richtigen druck hatte – nein, dann verzichte ich lieber. und werd auch meine kinder nicht dazu zwingen. mein bald fünfjähriger gibt sie in der regel, wenn man sie ihm hinhält, es sei denn, es kommt ihm ein trotzanfall dazwischen. viel mehr mag er aber «give me five». ich finde, das ist zu respektieren, wenn ein kind nicht will.

    1. …selber schuld, wenn man den Ehering rechts trägt — ausser natürlich, man ist Linkshänder, dann verstehe ich das. Mit einem Schweizer an meiner Seite fiel mir die Entscheidung, den Ring an die linke Hand zu stecken, zugegebenermassen leichter als den Durchschnittsdeutschen.

    2. ich bin geigenspielerin, ich trage alles rechts, auch die uhr 🙂
      hab aber, zu meiner verteidigung, auch links einen ring :-))

      (und ob das wirklich so schweiz-typisch ist, weiss ich als schweizerin nicht wirklich :-D)

    1. Oh, ich fühle mich ernsthaft geehrt. Ich habe gerade erst deinen wunderbaren Blog entdeckt und bin ganz, ganz begeistert davon!

  19. Also ich hätt’s ja fast geglaubt! Aber das mit der Umarmung? Hmm. 😉 *g*

    Schön zu lesen, dass es auch Momente der Freude gibt!!! Und davon wünsche ich dem kinderdoc noch viele viele viele! 😀

  20. Ich kenne Kindergärtnerinnen (so heissen in der Schweiz die Erzieherinnen immer noch), bei denen wird täglich die Hand gegeben. Und LehrerInnen auch.

  21. Kann ich auch zu Ihnen kommen, allerdings kann sich meine Tochter nicht allein anziehen. Ist das schlimm? Die ist erst 5 einhalb Monate 🙂 Aber umarmen dürfte Sie uns auch.

  22. Dok, lass Dich nicht beirren: das mit dem Hand-geben hat schon seine Berechtigung.
    Im späteren (Berufs-)Leben kann es durchaus hilfreich sein (oder das Unterlassen kann Türen wieder schliessen).
    Das hat nichts mit Kinderschänder zu tun!
    Viel wichtiger ist es den Kinden den RICHTIGEN Umgang mit dem Händeschütteln zu erklären.
    .. dazu gehört allerdings – ausser in einigen Regionen dieser Erde – nicht, auf das „schöne Händchen“ zu bestehen 😉

  23. Tschakka!
    Man soll sich über jeden noch so kleinen Glücksmoment freuen. Und geteilte Freude ist eben doppelte Freude, @ Tatjana!

    🙂

    1. Klar. Aber ich naives Ding gehe davon aus, dass solche Momente doch eigentlich die Mehrzahl bilden sollten, und die hier sonst immer beschriebenen Fälle die Ausnahme sind.

      1. Hofft man … man weiß es nicht genau.
        Wenn ich von meiner heutigen Kundschaft darauf schließen sollte … Nee, nur Irre heute. Muss am vergangenen Vollmond liegen 😉

      1. Der Hausarzt meines Vaters meine Mutter, z.B. – die mit seiner Frau gut befreundet war.
        Persönlich erlebt, und ich fand das (damals, so ca. mit 20) zwar befremdlich, aber mei… hätt sie ihn angeekelt die Treppe runterschubsen sollen?

      2. Mein Frauenarzt hat mich damals umarmt und gratuliert, als ich nach der Geburt meiner Tochter bei der Kontrolle war.
        Hab ich nicht mit gerechnet, fand ich aber ganz ok. Er hat die ganze Schwangerschaft über auch mit gefiebert 🙂

  24. gerade das hand geben ist heutzutage für die kinder [laut der eltern!] fast eine zumutung!!1elf ich finde das auch total verkehrte welt, wenn sich wieder mal so ein schüchterchen zwischen den beinen und unter mamas rock verkriecht und sie so tut, als ob das völlig in ordnung wäre… ts.

    1. Tja, beim Händegeben gibt es mittlerweile zwei Schulen:
      – die „das gehört sich so“-Schule
      – die Missbrauchspräventions-Schule.

      Nur mal als Beispiel:

      „Wo fängt Missbrauch an?
      Es wird viel darüber diskutiert, welche Berührungen oder Handlungen überhaupt zum Missbrauch zugeordnet werden. Unzweifelhaft ist der Geschlechtsverkehr, doch Missbrauch beginnt bereits viel früher:
      * Alle körperlichen Berührungen, die ein Kind nicht möchte, ein Erwachsener aber einfordert“
      (http://infokanal.zdf.de/ZDFde/inhalt/14/0,1872,7937934,00.html?dr=1)

      Das lernen meine Kinder auch im Kindergarten so – und nein, ich erziehe ihnen das nicht wieder ab.

      Mal abgesehen davon, dass es in unserem Umfeld kaum Händegeb-Situationen für die Kinder gibt:
      – Erzieherinnen geben gar keine Hände
      – Pfarrer gibt den Erwachsenen die Hand, streichelt Kindern den Kopf (außer denen, die das nicht mögen)
      – Kinderärztin gibt den Erwachsenen die Hand, begrüßt die Kinder mit Worten
      – Verwandte und Freunde in unserem Alter und ältere weibliche Verwandte und Freunde sagen Hallo oder umarmen (Typsache). Kinder, die keine Umarmungen mögen, werden nicht umarmt.
      – Einzig und allein die Opas, die möchten eine Hand bekommen. Die sehen die Kinder aber nur 1-2mal im Jahr.
      Resultat: bevor der Opa anrückt, werden die Kinder instruiert, was es mit dem Händegeben auf sich hat. Und wenn sie das nicht wollen, wird das dem Opa vorher mitgeteilt, damit er nicht beleidigt ist.

      So ist das nun mal. Die Opas wären übrigens gleichermaßen entsetzt über eine schriftliche Botschaft ohne Großbuchstaben und mit Grammatikfehlern 😉

      1. Gott, wofür es mittlerweile alles eine „Schule“ braucht…

        Ich habe den Eindruck, es gibt auch eine „Kaiserschnitt“- und eine „Spontangeburt“-Schule, eine „Impf“- bzw. „Nicht-Impf“-Schule usw…

        Kein Kind stirbt, wenn es lernt, jemand anderem zur Begrüßung und Verabschiedung die Hand zu geben. Bums, aus, Nikolaus. Wenn es ein Dreijähriger nicht kann – Schwamm drüber. Aber ab Schulalter sollte das schon langsam klappen, wie ich finde.

      2. Kein Erwachsener stirbt, wenn er zur Begrüßung und zur Verabschiedung nur Worte und nicht die Hand bekommt. Bums, aus, Nikolaus. Wenn da alte Leute aus einer ganz anderen Generation nicht mehr umdenken können – Schwamm drüber. Aber im normalen Erwachsenenalter sollte man das verkraften können, wie ich finde.

      3. DAS habe ich auch nie behauptet. Was ich meinte, bezog sich auf die Aussage von ’ne mama „Es gibt zwei Schulen…“.

        Ich wollte damit sagen, dass man nicht aus allem eine Staatsaffäre machen muss. Man muss nicht erstmal seine Weltanschauung überprüfen, bevor man entscheidet, ob man seinem Kind Händeschütteln beibringt oder nicht. „Hu, ist das jetzt schon ein beginnender Missbrauch oder ist es ethisch noch vertretbar?“ Ich finde das Thema einfach nicht wichtig genug, um zwei „Schulen“ daraus zu entwickeln. Mit etwas gesundem Menschenverstand klappt’s auch.

        Im Übrigen hast du meinen Beitrag ja wundervoll parodiert, Respekt!

      4. Ob nun „unhöflich“ oder nicht, ich mag auch nicht jedem Menschen meine Hand geben, da bin ich eigen. Und das gestehe ich auch meinen Kindern zu. ABER ich verlange von meinen beiden, das sie auf jeden Fall mit Worten begrüßen. Ich finde, das reicht.

    1. wie mans macht, ist es falsch. in den kommentare zu „dochdoch“ wurde bemängelt, ich würde immer nur die doofen sachen bloggen. das hier ist häufiger, als man denkt, deswegen ja auch so langweilig fürs blog.

      1. Genau, wir freuen uns mit Dir, dass es auch vernünftige, unpanische, besonnene Eltern gibt und Kinder, die nicht wild um sich treten oder sich bis ins späte Grundschulalter alles hinterhertragen lassen. 🙂

      2. Hihi, ich wusste dass diese Reaktion kommen würde. Aber es beruhigt mich immens, dass solche Momente dann doch häufiger sind, als man denkt, und kann mich nun auch ungetrübt mitfreuen 😉

        @NK: Ich gehöre sehr wohl zur Stammleserschaft!

  25. Im Vergleich zu dem, was man sonst hier liest: Herr Kinderdoc hat sich verklickt und vergessen als Veröffentlichungsdatum den 01.04. anzugeben 🙂

    (Just kidding.)

Kommentar verfassen

%d Bloggern gefällt das: