was ich niemals verstehen werde

während einer vorsorge entspann sich folgender dialog – nachdem ich nochmals in die kartei geschaut hatte:

ich: „ach, ich seh grad, sie waren ja auch vor drei wochen bei meinem kollegen, da hatte ihr bobele eine bronchitis – ist das denn besser geworden?“
mutti: „jaja, alles wieder in ordnung.“
ich: „wie lange mussten sie denn das medikament geben, was ihnen der kollege aufgeschrieben hat?“ (btw – salbubronch, ein bronchiendilatator)
mutti: „haben wir gar nicht gegeben, ich habs mit globuli wegbekommen.“
ich: „achso. und warum haben sie nicht das medikament gegeben?“
mutti: „naja. ich wollte nicht gleich mit solchen hammern reinpumpen.“
ich (ich habs endlich mal gefragt): „und warum sind sie dann überhaupt zum arzt gegangen?“
mutti: „ich dachte, vielleicht ist es was schlimmes.“
ich: „nun gut. es war wohl schlimm genug, sonst hätte der kollege wohl nicht das medikament aufgeschrieben. vielleicht sollten man doch die medikamente geben, die einem der arzt aufschreibt, den man aufsucht, um hilfe zu bekommen. sonst kann man doch gleich alleine behandeln.“
mutti: „es war ja nicht so schlimm.“

hier muss man eine solche diskussion dann abbrechen und zu anderen dingen übergehen, alleine fürs eigene seelenheil. sonst dreht man sich nur im kreis.
aber ich kann das wirklich nicht verstehen: ich habe doch einen ansatz, wenn ich den arzt aufsuche, oder? einfach ausgedrückt: mein kind ist krank, ich weiß nicht, was es hat, komme zu hause nicht weiter (sonst muss ich ja nicht zu einem experten), also gehe ich in die praxis. warum nehme ich dann den rat, das medikament, nicht an? in diesem fall gings ja gut, aber ein kind (btw mit vierzehn monaten) kann von einer bronchitis ratzfatz in die pneumonie rutschen. der kollege denkt sich ja etwas bei seinem rezept. „was schlimmes.“ eine bronchitis – zumal obstruktiv, sonst nicht dieses medikament – ist etwas schlimmes. wenn nach drei tagen die lungenentzündung da gewesen wäre – dann wär´s bestimmt der böse herr doktor gewesen, der das übersehen habe.
*kopfschüttel.*

58 Antworten auf „was ich niemals verstehen werde“

  1. Ich habe nie an Globuli geglaubt, bis ich von meinem Kinderdoc bei einem l Schnupfen und einem dauernden Kampf wegen der Nasentropfen bzw. Spray auf ein Mittel hingewiesen wurde. Ich war skeptisch, aber seitdem sparen wir uns das Kämpfchen zuverlässig. Ich bin dankbar, das unser Arzt sehr genau abwägt, was für eine Medikamentation es braucht und ob überhaupt. Ich muss nicht zwangsläufig mit einem Rezept aus der Praxis laufen. Mein zweiter Sohn hat, wohl auch wegen seiner Lippen-Kiefer-Gaumenspalte schon häufiger eine obstruktive Bronchitis gehabt, immer behandelt mit Salbutamol und Inhalieren. Ein befreundeter Heilpraktiker hat mir dann geraten, schon beim ersten Husten Globuli zu geben und siehe da, wir sind nicht wieder bis zum Pfeifen und damit zum Inhalieren gekommen – wir biegen es vorher ab. Ich kann es mir nicht erklären, es scheint aber offensichtlich zu funktionieren. Und selbst nach seiner ersten Spalt-OP haben mir die Krankenschwestern im KH zu Globuli geraten, um die Wundheilung zu beeinflußen. In meinem Umfeld schließen sich schulmedizinische und homöopathische Behandlung nicht aus und stehen sich auch nicht gegensätzlich gegenüber. Ich vertraue aber meinem Kinderarzt, wann es was braucht.

  2. früher bin ich zum kinderarzt und hab eine Diagnose erstellen lassen.
    Seide Medikamente konnte er behalten.
    Ich hab dann nur noch die passenden homöopatischen Mittel augesucht.

    Heute haben wir einen sehr guten Homöopatischen Privatarzt.
    Zum Kassenarzt gehen wir nur, weil wir wg der Vorsorge U’s müssen.
    Behandeln würde ich meine Kinder niemals von so jemanden lassen.

    Sehe zur genüge im Bekanntenkreis die Dauernkranken Kassenarztpatienten.

    Aber davon leben Kassenärzte nun mal: Von Kranken.

    Zu einem Privatarut, der einen Krank therapiert würde niemand gehen.

      1. Ach, lass sie mal, der „sehr gute homöopathische Privatarzt“ (=Scharlatan und Halsabschneider) will ja auch leben ;).

        Außerdem würde sie sich von „so jemandem“ (= schulmedizinisch behandelnder Kinderarzt) ohnehin nix sagen lassen.

        1. natürlich muß der arzt von was leben.
          Davon, dass er tatsächlich heilt und nicht ein bißchen Kosmetik betreibt wie die Kassenärzte. Verschieben wir die Neurodermits auf die Lunge und freuen uns dass der Geldhahn weiter fließt..
          Tja, damit kann der Homöopatische Arzt nicht dienen.
          Die Neuro wird behandelt, geht weg und es kommt NIX neues nach.

          Und ja, du hast recht. Von Schulmedizinischen Kassenärzten lasse ich mir tatsächlich nichts erzählen. Bei dem Unsinn, den ich schon aus solchen Mündern gehört habe. Da wird einem echt anders.
          Wie hat sich eine Ärztin mal selber bezeichnet:
          Als besser angesehene Kosmetikerin.

      2. Ganz im Gegenteil lieber Kinderdok! Ich hab sehr viel Vertrauen!
        Aber sicher nicht in die Pharmavertreter im weißen Kittel.
        Ich vertrau lieber darauf, dass meine Kinder und ich ohne den ganzen Klimbimm auskommen. Und fahre sehr gut damit!
        Ganz anders als die ganzen gutgläubigen Muttis, die sich alles aufschwatzen lassen und sich wundern warum ein Infekt den nächsten jagt.

      1. fehlt nur noch der Button, wo du mir die Zunge rausstreckst und „Bäääääääääh! machst!
        Im Gegensatz zu dir verstehe ich ein bißchen was von Homöopathie und weiß das sehr gut zu kombinieren.

  3. Ich habe auch schon Sachen nicht genommen, die der Arzt mit verschrieben hat. Einmal war ich wegen Kopfschmerzen beim Arzt (im Normalfall wäre ich da nie hingegangen, aber da an dem Tag eine Klausur war, habe ich ein Attest gebraucht). Die Ärztin war neu, ich hab nämlich irgendiwe gar keinen Hausarzt mehr, seitdem ich nicht mehr zum Kinderarzt gehe … Die hat mir sofort irgendwelche kranken Tabletten verschrieben (ich weiß leider den Namen nicht mehr), wollte dass ich am nächsten Tag zum Blutabnehmen komme, ne Computertomographie mache … Naja, ich war wahrscheinlich die erste Privatpatientin bei ihr seit Praxiseröffnung (Praxis ist eher in einem sozialschwachen Bezirk) und die hat mal gehofft Geld zu kriegen, mich dann aber auch nie wieder gesehen. „Lustig“ war dann auch noch, dass ich mich mit ihr streiten musste, ob ich kurzsichtig oder weitsichtig bin. Ihre Logik war – sie haben eine Brille zum Autofahren, also sehen sie Sachen in der Ferne nicht – also sind sie weitsichtig … Meine Kopfschmerzen waren übrigens nach 2 Tagen Ruhe und Erholung auch wieder weg – im Normalfall wäre ich wie gesagt nie im Leben zum Arzt gegangen, das hab ich ihr auch gesagt, es ging nur um dieses Attest.

    2. Fall war mit meinem Hautarzt, der mir aufgrund meiner Hautprobleme unbedingt Isotretinoin verschreiben wollte, wo ich auch gestreikt habe und dann den Hautarzt gewechselt habe und die Probleme inzwischen auch gut im Griff habe.

  4. Ich gestehe, daß unser Kinderdoc und ich auch nicht immer einer Meinung sind. Aber ich stehe dann auch dazu und wir diskutieren es freundlich aus.

    Natürlich macht ein Kinderarzt seinen Job und natürlich sollte ein gewisses Vertrauen da sein.
    Und doch ist auch ein Arzt nur ein Mensch und macht Fehler. Auch Ärzte untereinander haben verschiedene Meinungen, verschiedene Behandlungstechniken. Der Arzt selbst hält seine Behandlung natürlich für die sinnvollste. Ein anderer Arzt würde das schon wieder ganz anders sehen.

    Als mein erstes Kind noch ganz klein war, begann sein Problem mit der Lunge. Ich war damals noch auf Arztsuche, da wir frisch in die neue Umgebung gezogen waren. In 6 Monaten hatte ich 5 Ärzte und ein Krankenhaus durch, da wir zwischendurch noch 600km entfernt bei der Familie waren und dort dringend ärztliche Hilfe brauchten. 5 Ärzte und mindestens 7 Meinungen. Jeder sagte etwas anderes, jeder hielt die Angehensweise seines Kollegen für nicht korrekt und seine war natürlich viel hilfreicher und besser.
    Durch unser häufiges pendeln zwischen Wohnort und Heimat habe ich immer mindestens zwei Kinderärzte. Da muß ich meine eigene Meinung entwickeln und schauen, welchem Arzt ich mehr vertrau oder welche Behandlung mir sinnvoller erscheint.

    Da wir nun aber viel Kummer mit der Lunge meines kleines Sohnes haben, schüttel ich über soviel Blauäugigkeit auch nur den Kopf. Ich habe mein Sohn schon mit Lungenentzündung erlebt und es bereitet mir oft kopfzerbrechen, warum er so oft an Bronchitis erkrankt, der Kidoc aber nicht weiß, woran es liegt.

    Von Globuli halte ich persönlich auch nichts. Für mich ist das nicht mehr als Zuckerperlen. Und dieses ständige einwerfen von 5 Globuli hier und 5 Globuli da und zwischendrin vielleicht nochmal Bachblüten,….da bekomme ich eine Krise. Und doch kann es ja sein, daß ich flasch liege und diese kleinen, doofen Dinger doch helfen. Also schüttel ich nur innerlich den Kopf und versuche niemanden deswegen zu verurteilen.

  5. Man muss auch mal bei all dem bedenken, was man so alles über die „Rezeptverteilung“ liest. Es ist grade bei Vertretungen für einen Patienten schwer einzuschätzen ob es sich dabei um einen „Ich greif mal lieber gleich zum Rezeptblock“-Doc handelt oder einem der wirklich abwägt. Und Rezepte sind da noch das harmloseste! Wahre Geschichte:

    Ein Orthopäde in Köln wollte unbedingt, das ich meinen Ellenbogen wegen eines chronischen Tennisarms von einem ihm bekannten Chirurgen operieren lasse. Glücklicherweise hab ich aber darauf bestanden mir den Chirurgen selbst auszusuchen und dieser lehnte eine OP kathegorisch ab weil die Heilungschance nicht bewiesen ist. Ein paar Jahre später stellte sich heraus, das ich als Kind eine Yersinien-Infektion und daraus resultierend eine Arthrose habe. Diese „Fehldiagnose“ mit meinen Gelenkproblemen hatte ich seit meinem 10. Lebensjahr bei ca. 12 verschiedenen Ärzten, erst mit 33 hat sich ein Arzt mal die Mühe gemacht genauer nachzuschauen was da los ist.

    Vielleicht sind genau solche Erfahrungen mit ein Grund warum manche Patienten noch lang nicht alles glauben bzw. einfach so schlucken was ein Doc ihnen sagt bzw. verschreibt 😉

  6. Was gibts da zum Kopf schütteln? Wenn Du Dich im MediaMarkt umsiehst oder Dir etwas empfehlen lässt, wird das ja auch nicht heißen, dass Du nicht vielleicht doch beim Conrad einkaufst …
    Und außerdem ist bekannt, dass Professionisten zum Überdosieren neigen. Das gilt durchgehend von Autowerkstätten bis zu den Ärzten. Frag mal Deinen Elektrohändler ob Du Deinen 1 Jahr alten Kühlschrank schon ersetzen sollst! Der hat sich ein neues Modell, das viiiiel besser ist 😉

  7. aaaalso, wenn ich zum arzt gehe, mit kind oder weil ich was hab, und der will mir was verschreiben, und ich moechte gern mehr zu dieser verschreibung wissen, dann frag ich. und wenn es ein „hammermedikament“ ist, dann frag ich vielleicht auch nach alternativen medikamenten (nein, keine globuli, aber vielleicht einen beipackzettel, der nur einen halben und keinen ganzen kilometer lang ist…). wenn der arzt meines vertrauens dann aber sagt: muss sein, dann mach ich’s auch, sonst kann ich mir den arztbesuch sparen. aber es ist keiner dran gehindert, bevor das medikament gekauft und von der allgemeinheit der versicherten bezahlt worden ist, mit dem arzt ueber die verschreibung zu reden.
    und notfallmedikamente etwa bei zahnextraktion o.ae. koennen durchaus sinnvoll sein, werden ja so schnell nicht schlecht bei nichtbenutzung und der naechste schmerz kommt bestimmt….
    beste gruesse

    h.

    und nochmal kurz zu bluete rueberwink!

  8. (ät) KinderDok,

    warum ist die mutti trotzdem zum arzt?

    Naja, da fallen mir allerhand, zumeist unqualifizierte Antworten ein, aber das ist alles spekulativ. Schlussendlich kann ich diese Frage natürlich nicht beantworten, denn ich kenne die Situation lediglich aus der hier vorliegenden Schilderung.

    Ich wollte nur mal vorsichtig anmerken, dass es Fälle gibt, bei denen ich nachvollziehen kann, dass man sich über ärztliche Empfehlungen hinwegsetzen kann und trotzdem weder besonders blöd noch besonders verantwortungslos ist.

    Bobele-Bronchitis hätte ich, wie bereits geschrieben, schulmedizinisch behandelt und gut.

    Schönes WE wünscht

    Bridd

  9. Aber sach mal, Salbutamol kann man doch nicht gerade als „Hammermedikation“ bezeichnen, oder? Es wirkt schnell, man muss es unter Umständen gar nicht lange geben und die Krise ist vorbei.

    Und was Antibiotika angeht, was meine Kinder selten verschrieben bekamen: mein Kinderdok verzog schon immer schmerzhaft das Gesicht und ich dachte , jetzt kommt bestimmt eine gaaanz schlimme Sache, Krebsdiagnose, Einweisung ins KH, Amputation…. Nein, er wollte mir nur vorsichtig beibringen, dass Junior nun mal ein Antibiotika nehmen müsste. Wahrscheinlich schlägt dem Dok zu oft eine Welle von Einwänden entgegen. Man möchte ihn in den Arm nehmen, so gestresst wirkt er.

    1. „Wahrscheinlich schlägt dem Dok zu oft eine Welle von Einwänden entgegen.“

      Ja wahrscheinlich. Und wahrscheinlich auch zu Recht. Sonst hätten wir das Problem mit den resistenten Bakterien auch wahrscheinlich schon länger und ausgeprägter.

  10. Also, ich mache auch viel mit Globuli und glaube daran auch – allerdings wenn mir MEIN Kinderarzt (bzw. der meines Sohnes ;)), dass es dieses Mal wirklich AB sein muss, dann bekommt er es auch. Schreibt er mir es vorsichtshalber auf (z.B. vor dem Wochenende), dann warte ich ab. Notfalls hole ich es mir abends / nachts in der Apotheke – aber prophylaktisch bekommt mein Sohn kein AB. Ich weiß aber auch, wie ich Kinderarzt und auch Hausarzt einschätzen muss – bevor einer der beiden AB-Gabe anordnet, muss es schon echt nötig sein (und eine Bronchitis gehört für mich eigentlich dazu). Dass es bei dem Bobele dieses Mal gut gegangen ist – Glückwunsch!

    Zum Thema Fieber senken: Sohnemann ist ein Warmblüter – Standardtemperatur seit der Geburt 37,5 – 37,7. Ich senke frühestens ab 39,5, eher 40 Fieber oder wenn er wirklich sehr matschig ist… (manchmal „helfen“ auch Globuli gegen das Matschigsein) 😉

  11. Das wichtigste beim Kinderarztbesuch ist auch für mich die Diagnose, denn die Krankheit und ihre Schwere kann nur der Arzt feststellen und beurteilen. Handelt es sich um die üblichen Erkrankungen (Mittelohr, Bronchitis etc.) entscheide ich, ob ich die Medikamente (leider Standard: Antibiotikum) dann gebe. So sehr sich die Ärzte bemühen, können sie sich nicht viel Zeit für das einzelne Kind nehmen und oftmals werden die immer gleichen, schnell wirkenden und bestimmt nicht immer nötigen Medikamente verschrieben. Wie man an dem Beispiel sieht, geht es auch sanfter.

    1. Hmm, wusstest du, dass eine simple, nicht auskurierte Erkältung sich u.U. aufs Herz schlagen kann? Und wie oft werden Erkältungen heutzutage nicht auskuriert (ja, es geht auch oft nicht so, wie es nötig wäre, ich weiß)? Dann mag ich mir überhaupt nicht vorstellen, was eine, nennen wir es Spätfolge, nicht richtig behandelter Bronchitis ist. Dann geb ich lieber eine Woche oder was Antibiotikum. Und meinem Kind geht es rasch besser. Und wozu wär ich denn sonst beim Arzt gewesen? Meine Güte, die zeit im Wartezimmer hätte ich dann auch wo anders verbringen können. Echtmal. Eigenen Kopf benutzen ist schon ok, aber nicht um jeden Preis. Irgendwann muss ich auch mal den Rat (hier: das verordnete Medikament) annehmen. Sonst kann sich der Arzt seine Arbeit auch schenken. Tolle Welt.

    2. Und wenn der Arzt festestellt, dass das Kind eine Mittelohrentzündung hat, die er für schwer genug hält Antibiotika zu verschreiben – warum gibst du dann eventuell doch keine? Irgendwo muss da dann doch der Punkt sein, wo du der Diagnose nicht vertraust.

    3. Zitat:

      „Das wichtigste […] ist […]für mich die Diagnose, denn die Krankheit und ihre Schwere kann nur der Arzt feststellen und beurteilen.
      Handelt es sich um die üblichen Erkrankungen (Mittelohr, Bronchitis etc.) entscheide ich, ob ich die Medikamente (leider Standard: Antibiotikum) dann gebe.“

      Dann können Sie also die Schwere derErkrankung doch feststellen und die Therapie daraufhin festlegen? Denn genau das sagte der Arzt mit seiner Diagnosestellung/Rezeptverordnung: Eine Bronchitis, die so schwer ist, dass sie mit einem Medikament behandelt werden muss.

      Wenn Sie daraufhin entscheiden, dass das Kind das Medikament nicht benötigt, haben Sie eine Entscheidung über die Schwere der Erkrankung getroffen.

      Und richtig, Mittelohrentzündungen benötigen keine Antibiotika. Es muss ja nicht jeder hören können. *sarkasmus off

  12. lieber kinderdoc,

    danke für diesen blog. ich erlebe solche und ähnliche dinge auch in meiner praxis. nur habe ich dann nicht mehr die kraft, lust und nerven die gegebenheiten nieder zu schreiben. bei der aktuellen story könnten sich mir die fußnägel kräuseln.

  13. Nein, das kann und will ich auch nicht verstehen, warum man bei einer Bronchitis so handelt. Es gibt Situationen mit eigenem Ermessensspielraum (manche geben bei 38, 5 Zäpfchen, andere eben erst bei höherer Temperatur), aber bei einer Bronchitis? Was ich dann auch nicht verstehe: wenn man sowieso die „harten Dinger“ nicht will, warum geht man zum Kinderarzt und nicht zum Heilpraktiker? Irgendwie ist das Vertrauen in den scheinbar doch nicht so groß oder wie?

    1. Das ist für mich auch der Knackpunkt. Man kann sich seinen Arzt doch aussuchen, dann nehme man eben einen, der auf einer ähnlichen Linie liegt wie man selbst. Ich hab auch nach einiger Suche einen Hausarzt für mich gefunden, der mir lieber nen Tag Bettruhe und viel Knoblauch empfiehlt als mir irgendwelche Mittelchen aus der Apotheke aufzuschreiben. Aber wenn der mal sagt, da braucht es aber Mittelchen, dann glaub ich ihm das auch und nehme die.
      Sicher ist es nicht immer einfach, einen Arzt zu finden der auf der selben Wellenlänge ist, aber dafür brauch ich mir dann im Krankheitsfall nicht erst alles in mein eigenes Denkmuster übersetzen, sondern kann den rat einfach so annehmen, wie er kommt.

  14. Lieber KinderDoc,

    ich schreib mal, warum ich den Ansatz der Mutter nachvollziehen kann:

    Unser KinderDoc kennt die Kinder von Geburt an, das ältere Kind also seit 12 Jahren und als Anhängerin der Schulmedizin in Kombination mit gesundem Menschenverstand und Hausmitteln nehme ich seine Empfehlungen durchaus an – deswegen bin ich ja auch da.
    Und, ja, ich verabreiche den Kindern auch Antibiotika, wenn’s sein muss und dann auch richtig und lang genug.
    Die letzte Gabe diese Art liegt aber einige Jahre zurück *auf Holz klopf*, denn wir sind aus verschiedenen Gründen offenbar alle einigermaßen fit.

    Dennoch habe ich in den 12 Jahren einige Male des KinderDocs Ratschläge in den Wind geschossen, weil ich mich des Eindrucks nicht erwehren konnte, dass wirklich zuviel Bohei gemacht wurde – z.B. wurde nach der letzten Impfung auf mögliches Fieber als Folgereaktion hingewiesen und darauf, dass man ab 38,5 ruhig gerne mal Fieber senkende Mittel verabreichen solle und ob ich denn welche im Haus hätte? (Nee, denn die werden immer schlecht hier und nein, ich brauche kein Rezept, im Bedarfsfall finde ich die Apotheke dann schon…)

    38,5 ???

    Nee, nicht wirklich, oder ?
    In dem Fall habe ich milde gelächelt, darauf verwiesen, dass Impfungen bisher gut vertragen wurden, mir den Kommentar gespart, dass ich Fieber in erster Linie als Reaktion des Körpers und nicht als Feind Nr. 1 betrachte und mir vorbehalten, im Zweifelsfall nochmal neu zu entscheiden.

    Es gibt und gab also Situationen, in denen ich den Eindruck hatte, man traut den Eltern nichts mehr zu und müsse gleichzeitig sich selbst absichern, dass man wirklich alles getan hat – selbst, wenn dabei übers Ziel hinausgeschossen wird. (=>Ich betone, das ist nur mein ganz persönlicher Eindruck, der für _unseren_ KinderDoc gilt) – und aus dieser Warte kann ich nachvollziehen, dass Eltern sich manches Mal anders erscheinen.

    In dem oben beschriebenen Fall allerdings wäre ich selbst zu nervös gewesen, um mich, bzw. das Bobele mit Globuli zu behandeln, aber das nur am Rande.

    Gerne weiter liest mit vielen Grüßen

    Bridd

    1. Ich fang schon unter 38,5 an zu senken, Kindele hatte schon mal einen Fieberkrampf mit (Gottseidank nur kurzer) Ohnmacht wo ich dachte, sie sei tot –> das will ich nicht nochmal erleben.

      Bei Kindern ohne derartige Vorgeschichte ist das aber wohl wirklich etwas übertrieben.

    2. @ bridd … schön und gut. auch deine meinung zu fieberzäpfchen (die ich genau so unterschreibe und auch vermittle) – aber:
      warum ist die mutti trotzdem zum arzt? warum wirklich? das ist doch letztendlich wirklich eine absolute basic-frage in der arzt-patienten-beziehung. ich sag meinem automechaniker (ja, dieser vergleich muss mal wieder dran glauben) doch auch nicht „lass das mal mit den bremsen, das wird schon gut gehen, hat die letzten male doch auch gehalten.“ ich muss dem experten doch vertrauen, nicht blind, sicher, aber eine bronchtitis ist eben keine alltäglichkeit, wie eine milde impfreaktion mit bissel fieber.

      1. Die Mutti ist zum Arzt weil sie eine Diagnose brauchte um dann in ihrer Liste nach den geeigneten Globuli zu suchen 😉
        Ich gehe mal davon aus, dass sie eigentlich gar kein Medikament verschrieben bekommen wollte sondern wie gesagt nur wissen wollte was es Bobele denn hat. Als Globuli-Anhängerin wird sie entweder reichlich Bücher oder die passenden Seiten im Internet abgespeichert haben und da gibt’s bestimmt auch irgendwo Globuli gegen Bronchitis – und das ist ja alles viel besser als der Schulmedizin-Kram.

  15. Mit rationalem Großhirndenken kommt Du dem Phänomen nicht bei. Da wirst Du Dich wohl mal auf emotionales Stammhirnniveau herablassen müssen, nur mal so temporär zum Nachvollziehen.

    Ach ja: viva la evolucion!

  16. Dass hier immer alle sagen: „Och wie doof sind die denn!“ aber sich niemand dazu bekennt, dass man selber so ist.
    Okay, das mit der Bronchitis ist hart und übertrieben von der Mutter aber bei Husten, geben wir das Mittelauch nur im Notfall, hauptsache wir haben was da, wenn es gar nicht mehr geht.

    1. Liebe Isabella,

      aber genau das ist es doch. Es war definitiv nicht „nur ein Husten“.

      Mir sträuben sich einfach die Haare, denn ich habe mit meinem Kind den letzten Herbst / Winter / Frühling ständig beim Kinderarzt verbracht und eine obstruktive Bronchitis-Diagnose jagte die nächste. Und wenn man sein Kind derart keuchen und würgen und leiden, ja leiden, sieht, ist es mir komplett unverständlich, warum man dann nicht die entsprechenden Medikamente gibt. Und ja, ich zucke auch zusammen, wenn ich den Salbutamol-Beipackzettel lese und würde deutlich lieber Globuli reichen, aber was sein muss, muss sein. Leider.

      Blüte

  17. Sorry Kinderdoc, aber Ihre Schlußbemerkung finde ich sehr abschwächend und moderat nachdem das Handeln dieser Mutter so fahrlässig war. Warum nicht: „Sie haben Riesenglück gehabt, daß es so ausgegangen ist. Was wäre gewesen, wenn Ihr Kind nach drei Tagen in eine Pneumonie gerutscht wäre?“ So wenig wie ich die Globuli-Gläubigkeit der Mutter verstehe, verstehe ich diese schwache Reaktion – und zwar um des Kindes willen. Wenn ein Erwachsener für sich nach einer Bronchitisdiagnose globuli-gläubig ist, ist das eine Sache, aber bei einem so kleinem Kind …

    1. diese ansage gab es am ende schon. das lasse ich nicht so stehen. schließlich darf ich erwarten, dass auch meine medikamente nach meinen empfehlungen umgesetzt werden – sonst kann man das ganze arzt-patienten-ding doch gleich lassen.
      aber wie ich schon geschrieben habe – eine diskussion bringt hier nichts – viele eltern sind hier in ihrer argumentationsschleife gefangen.

  18. 🙂
    und wieder so ein ärztliches dejavu 😉

    ich mag ja auch folgende dialog-version:
    „mein kind ist gestürzt/hat sich angeschlagen/hat weh… vielleicht ist ja was gebrochen.“
    „… machen wir mal ein Röntgen“
    „ist das wirklich nötig? wegen den strahlen und so…?“
    „… nur so können wir wirklich sicher sein, ob‘ gebrochen ist oder nicht ….“
    „… ja, aber meinen sie wirklich, dass der knochen gebrochen ist??….“

    *seufz*

  19. Ich weiß nicht, ob Sie, Kinderdoc den Kollegen kennen. Dann können Sie bestimmt einschätzen, mit welcher Absicht das Mittel verschrieben wurde. Ich selbst habe neben meinem Kinderarzt des Vertrauens schon soo viele Vertretungsärzte erlebt, die mein Kind zwei Minuten anschauen, irgendwelche Schema F-Rezepte aufschreiben (siehe Medizynicus) und einen wieder rausschieben. Und ja, dann erlaube ich mir als Mutter manchmal, auch ein Rezept in Frage zu stellen. Denn manchmal geht man auch zum Arzt wegen einer Krankschreibung und um abzuklären (dass es sich nicht um eine Pneumonie handelt z.B.). Man muss doch nicht, nur weil man sich Rat von einem Fachmann holt, das eigene Denken komplett ausschalten und blind vertrauen, oder? Und schlechte Ärzte gibt es genauso viele wie schlechte Klempner, Lehrer, Erzieher etc.pp. Den Eltern rätst du, Kinderdoc, doch auch, kritisch mit den Fachempfehlungen der Kindergärtnerinnen umzugehen. Sind Ärzte unfehlbar, alle anderen nicht? Werde ich nie verstehen…

    1. klar kenne ich solche kollegen auch. dieser ist aber nicht so einer, sondern verordnet nur, wenns auch nötig ist. daher auch meine reaktion. sonst gehe ich über diese dinge schon mal hinweg (kommt ja doch häufiger vor).

  20. Ich gehe 1. zum Arzt wegen der Diagnose, die ich alleine nicht stellen kann. Dann gibt es 2.verschiedene therapeutische Ansätze. Die Intoleranz, die mir hier entgegen schlägt, finde ich sehr erschreckend, Globolie = Glauben, Religion, blabla… Das ist doch keine Diskussion. Es ist das alte Schema, von sich irgendwo drüber stellen müssen, damit man sich selber größer fühlt. Ich bin nicht sehr gläubig, aber ich sammele Erfahrungen und ein Arzt /Heilpraktiker, der sich wirklich gut mit Homöopathie und Globolis auskennt, ist ebenso gut, wie der, der Medikamente mit Verstand und Können einsetzt. Beides ist nicht selbstverständlich. Aber diese plumpe : Nur das ist toll und alle anderen sind bescheuert, finde ich auf beiden Seiten sehr peinlich!

          1. Hm, aus bisheriger Erfahrung würde ich die homöopathischen Gobuli aber als [i]plurale tantum[/i] einstufen, eine Verwendung im Singular habe ich noch nirgends gesehen…

            Klugscheißerei beiseite, weiß da jemand näheres?

          2. wow. jetzt wirds philologisch. ich dachte, das plurale tantum geht nur bei deutschen worten. globuli als lateinisches wort lässt sich sicher vereinzeln. außerdem machts mehr spass 😉

    1. Weißt D, frausieben, ich beispielsweise habe einfach keine Lust, zum hundertausendsten Mal zu sachlich begründen, warum die Dinger objektiv betrachtet eben nicht besser wirken als ein Placebo, zumal diejenigen, denen man das begründen muß, eh nicht bereit sind, auf meine Argumente einzugehen, denn Tante Ernas Hund hat es ja neulich auch so gut geholfen.

  21. Hm… ich kann es z.B. bei Schmrzmitteln durchaus verstehen, dass ich das Medikament zwar aus der Apotheke hole, aber nur dann nehme, wenn ich die Schmerzen so wirklich nicht aushalte. Nachdem der Zahnarzt die Weisheitszähne entfernt gibt ja z.B. so ein Schmerzmittelrezept. Da man, solange man in der Stadt ist, noch betäubt ist und nicht beurteilen kann, wie weh es wirklich tut, macht es da für mich Sinn das Medikament aus der Apotheke mitzunehmen, bevor man später nochmal jemanden finden muss, der für einen losfährt und dieses nachholt.
    Ähnlich ging es mir bei einer starken Überbelastung meines Handgelenks, die mir am Freitag so viel Sorge bereitete, dass ich vor dem Wochenende lieber den Experten nachgucken lassen wollte. Der Arzt verordnete ruhig halten, viel kühlen und gab mir ein Rezept für ein Schmerzmittel, das ich ebenfalls aus der Stadt mitnahm, das aber noch heute in der Schublade liegt, weil ich das Wochenende auch mit ruhighalten und dem Kühlpack gut überstanden habe und Montag alles fast wieder gut war.

    Es kommt also vielleicht auch noch darauf an, was für ein Medikament der Arzt verordnet. Vollkommen unverständlich finde ich die Menschen, die ihre Antibotika eigenständig absetzen, damit sie am Wochenende auf der Party wieder trinken können, wenn die Erkältung abklingt.

    Doch gerade bei Kindern, wo Eltern ja gar nicht wissen können, wie sich die Krankheit für das Kind anfühlt, würde ich immer das geben, was der Arzt für richtig hält. Der wird da nämlich sicher besser bescheid wissen, was meinem Kind gut tut, als ich.

    1. Im Prinzip macht das ja Sinn, wenn es ein Medikament ist, das der Arzt als „Notlösung fürs Wochenende“ aufschreibt – immerhin reagiert jeder Mensch verschieden, der eine kommt gut mit kühlen klar, der anderer stirbt 1000 Tode vor Schmerzen. Aber wenn man auf jeden Fall Schmerzen haben wird (gebrochener Knochen & co.) macht es mehr Sinn, dass Schmerzmittel regelmäßig einzunehmen, um dann nicht erst Schmerzen zu bekommen. Denn Schmerzspitzen „merkt“ der Körper sich und die Mittel helfen besser (können also niedriger dosiert werden), wenn sich ein Wirkspiegel einpendelt. Dadrum bekommt man im KH etwas „festes“ (z.B. Tropfen morgens – mittags – abends) und falls es nich reicht für den Bedarf noch etwas zusätzlich.
      Das Konzept der Notlösung funktioniert aber eben gar nicht bei Antibiotika oder eben einem Brochodilatator – der Infekt und die Obstruktion sind da, ob Mama die nun schlimm findet oder nicht! Und mit 14 Monaten kann das Kind sich schlecht artikulieren, ob es dies nun unangenehm findet oder nicht. Kinder stecken viel weg, aber muss man das Kind leiden lassen??? Nur weil der Kleine nicht lethargisch ist oder nur weint, bedeutet das ja nicht, dass es ihm super geht! Wie Kinderdoc schreibt, der Arzt denkt sich was dabei – und das nicht als Option für die Eltern…

      1. Mein Sohn hatte schon zweimal eine obstruktive Bronchitis, und glaube mir, man merkte, dass er leidet. Ich wollte ihn gar nicht allein lassen, so erbärmlich hat er geröchelt, mein Mann hat bei ihm geschlafen und nachts mehrfach mit ihm inhaliert. Ich bin kein Fan von Medikamenten, nehme selber praktisch nie etwas, aber da haben wir alles aufgefahren, was die Kinderärztin uns gegeben hat. Wie man sowas guten Gewissens nur mit Globuli behandeln kann ist mir ein Rätsel.

  22. da geh ich am Stock. Wie kann man nur so dämlich sein, gerade mit Atenwegserkrankungen sollte man wirklich nicht rumspielen. Wenn sie ne Warze hätte besprechen lassen anstatt sie zu vereisen, wäre es okay gewesen. Aber Bronchitis – nein, ich fass es nicht

  23. ne muss man nicht verstehn… und die Allgemeinheit zahlt mal wieder. Entweder ich geh zum Arzt und nehm dann die Medikamente auch (werden wohl ihren Sinn haben, sonst würd er es nicht aufschreiben) oder ich lass es bleiben (dann is es auch nicht soooo schlimm)

  24. Soviel zum Thema Compliance… Red mer net drübber, sonst krisch ich grau Haare… Das sind dann wahrscheinlich die gleichen Leute, die Kontaktlinsen noch und nöcher haben, aber kein Geld für die Pflege investieren wollen. Weil daran will der doofe Optiker ja was verdienen, und das kostet Geld, und sowas braucht man ja nicht. Reicht ja auch Spüli. Oder Spucke. Ohne Witz. Real erlebt. KOPF–>TISCHKANTE–>WAND (das hat alles schon mächtig Dellen..)
    Und dann wundern die sich, wenn besagter Optiker Linsenverbot erteilt (weil die Augen aussehen wie S…) und den armen, armen Kunden dann auch noch zum Augenarzt schickt. Und dann nehmense Kügelsche..
    Muss man nicht verstehen.

  25. Ich werde sie auch nie verstehen, die Glaubuli-Gläubigen. Glauben darf man allenfalls in der Religion, aber doch nicht wenns um Gesundheit geht.

  26. Über das Thema sind schon mehrere kluge Studien geschrieben worden.
    Frage 1: Was also erwarten die Patienten von ihrem Arzt?
    Antwort: Bestätigung darüber, dass es nichts Schlimmes ist
    Frage 2: Was glauben die Ärzte, was die Patienten von ihnen erwarten?
    Antwort: ein Rezept
    Ist zwar etwas verkürzt, aber ich glaube, ungefähr so war es.

    1. @kinderdoc: Hier (oben) hast Du Deine Antwort.

      Gerade Vertretungsärzte oder auch Notärzte müssen doch auf Nummer sicher gehen, weil sie die Patienten nicht kennen und einschätzen können und greifen deshalb gerne mal zu den, ich sag mal, Kanonen, um auf die Spatzen zu schießen. Für mich klingt das schwer nach: Husten, VIELLEICHT Bronchitis.

      1. salbubronch ist kein medikament, das man mal eben so bei husten verschreibt. da muss es über der lunge schon wirklich pfeifen.

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