Mein Corona-Senf VIII

Nun sind wir in der verrückten Situation angekommen, dass die Maßnahmen zur Eindämmung der Coronainfektionen in Deutschland weiter gelockert werden, also die kleinen Geschäfte, Friseure, Buchläden usw. öffnen, aber dafür seit heute eine Maskenpflicht gilt. Beim Blick in die klassischen Medien oder die, welche sich sozial nennen, habe ich aber den Eindruck, das Tragen der Masken exkulpiert die Leute von allen Auflagen. Bilder vom englischen Garten in München oder den Flussauen in Großstädten zeigen Menschentrauben, die vielleicht in der Familie unterwegs sind, aber sicher in der Summe keinen ausreichenden Abstand zur nächsten Gruppe halten. Ich hoffe, dass das nicht nach hinten losgeht. Richtig toll finde ich die Demonstrationen der einschlägig verdächtigen Verschwörungstheoretikern, die ohne Maske und ohne Abstand durch die Innenstädte watscheln. Können wir die mittels der neuen Handy-Apps tracken, damit die Leute direkt in eine COVID-Isolierstation umleiten können? Danke.

Das Schöne an der Maskenpflicht? Im Gegensatz zu den ganzen anderen Maßnahmen ist sie unmittelbar sichtbar. Je mehr Menschen eine Maske in der Öffentlichkeit tragen, desto mehr bleibt das weiterhin bestehende Risiko einer Infektion mit COVID-19 in den Köpfen der Menschen. Außerdem ist es eine sehr soziale Maßnahme, denn die einfachen Community-Masken schützen ja insbesondere die/den Gegenüber und nicht eine/n selbst, das ist doch sehr sympathisch. Insofern: Maskenpflicht ist (wie das Impfen) eine sozial verantwortliche Aufgabe. Nehmen wir sie als solche wahr und nicht als lästige Pflichtübung.

Maskenpflicht:

  • Erlaubt sind einfache Mund-Nase-Masken, so genannte OP-Masken, aber auch selbst genähte Masken, die inzwischen den hippen Namen „Community-Maske“ bekommen.
  • Schals, Buffs usw. sind auch ok.
  • Gilt in Öffentlichen Verkehrsmitteln und beim Einkauf, in manchen Bundesländer gibt es strengere Vorgaben
  • Gilt nicht für Kinder unter 6 Jahren (das hatten wir uns alle erhofft)
  • Alle anderen Maßnahmen, vor allem die Abstandsregelung sind *nicht* ausgesetzt.
Video: Alltagsmaske, Wissenswertes rund um den MNS

Nadine Roßa hat zur Reinigung der Masken ein wunderbares Sketchnote gemalt:

Nadine Roßa: Selbst genähte Masken richtig benutzen

Die Woche war geprägt von den Empfehlungen des amerikanischen Präsidenten. Glücklicherweise gibt es noch Vernünftige unter den Beratern, die diese richtig interpretieren. Hier Dr. Fauci:

Saturday Night Live

Sind wir doch mal ehrlich: Wie immer, wenn es um eine neue Entwicklung in unserem Leben geht, springen Experten aus allen Löchern hervor, um irgendetwas von sich zu geben. Noch mehr Pseudoexperten finden sich darunter. Da ist es egal, ob es um de Corona-Pandemie geht, den Klimawandel oder, wer die nicht stattfindende Fussball-EM gewinnen wird, oder wen Jogi Löw am besten im Sturm einsetzt. Jeder, der nur ansatzweise etwas mit dem Thema zu tun hat, muss seinen Senf äußern. Und bei der C-Pandemie hat jeder mit dem Thema zu tun, deshalb muss sich auch jeder äußern. Ich ja auch.

Ich gehöre aber der paternalistischen Lebensansicht an. Ich könnte auch sagen: Ich habe mehr Vertrauen. Vertrauen in Herrn Drosten, Vertrauen in die WHO, Vertrauen in die Bundesregierung (und ich bin – Outing! – ganz sicher kein CDU/CSU-Sympathisant). VirologInnen, EpidemiologInnen, auch KlinikerInnen dürfen ihre ExpertInnenmeinung äußern, sollen sie auf wissenschaftliche Fakten basieren und sollen eine Empfehlung abgeben. Die Politik muss abwägen: Können wir das umsetzen? Können wir das den Menschen zumuten? Passt das zu unserer Gesellschaft, zu unserer Struktur? Wenn es dann eine Empfehlung gibt, werde ich diese auch umsetzen. Vielleicht bin ich da zu sehr Schaf. Aber wie soll sonst eine Gesellschaft funktionieren? Wir sind ja nicht in einer Diktatur oder werden von einem durchgeknallten Pseudoexperten mit orangenen Haaren regiert. Soviel Vertrauen muss sein. Ich glaube nicht, dass gerade unsere Wirtschaft den Bach hinunter geht.

„There is no glory in prevention.“ Diese Satz hat „Klausi“ in seinem Podcast vor ein paar Wochen zitiert (unbekannter Herkunft), als er von den zu erwartenden Ausgangsbeschränkungen sprach, und dass sich, wenn sich die Kurve der Neuansteckungen abflacht, alle plötzlich rufen werden: „Her mit den Lockerungen! Ist alles doch gar nicht so schlimm!“ Ich finde es sehr risky, aus der Bevölkerung (oder Kindergartenkindern oder Schulkindern) eine große Testkohorte zu machen. Und wenn die Zahlen der Infektionen wieder anziehen, ach, naja, dann schließen wir eben die Geschäfte wieder.

Sehr interessant übrigens: Die Kinderklinik Heidelberg (alma mater meine) möchte eine Studie erarbeiten, inwieweit Kinder überhaupt das COVID-19 weitergeben an ihre Eltern. Gesucht werden vor allem Kleinkinder aus Notbetreuungen, ungefähr 2000 (zusammen mit ihren Eltern). Die Rekrutierungsphase läuft, zusammen mit den anderen Unikliniken Baden-Württembergs Freiburg, Tübingen und Ulm. Leider gibt es eine Blutabnahme für die Kleinen und natürlich einen Nasenabstrich. Aber es ist ja für das Ganze. Das wird sicher eine sehr interessante Veröffentlichung. Und auch dann – egal, wie das Ergebnis sein wird – werden solche sagen, wir haben es ja gleich gesagt und andere, wir haben es genauso anders gesagt. So ist eben Wissenschaft und so ist eben Politik, die nach der Wissenschaft entscheidet.

Wichtigstes Update: Die Lieferung der Kassenärztlichen Vereinigung ist letzten Donnerstag gekommen. Immerhin 10 FFP, 40 OP-Masken, 2 Kittel und eine Packung Handschuhe. Dankeschön. Damit hast Du, liebe KV, leider nur die Bronzemedaille errungen. Ein Akutlieferant konnte Anfang der Woche innerhalb von drei Tagen Material in ausreichender Stückzahl liefern, ebenso die hiesige Apotheke.

Bleibt gesund!

(c) Bild bei publicdomainpictures.net/Piotr Siedlecki (CC0 Lizenz) – „Corona“ 😉 – (c) bei Nadine Roßa

29 Gedanken zu “Mein Corona-Senf VIII

  1. Ich glaube nicht, dass gerade unsere Wirtschaft den Bach hinunter geht.

    Nicht dass das dein Spezialgebiet wäre, aber wie kommst du zu dieser Einschätzung? Wenn unsere Wirtschaft nicht einmal unter diesen Einschränkungen leidet, dann ist sie unkaputtbar?

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    1. Vielleicht weil es einen Unterschied gibt zwischen:
      – den Bach hinunter gehen
      – leiden
      Natürlich leidet die Wirtschaft, aber sie geht eben nicht den Bach hinunter.
      Sieht man daran, dass z. B. VW und Co. wieder anfangen zu produzieren, …

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    2. Nein, ich bin kein Experte. Und ja, ich widerspreche mich da, weil ich im Blogposts über die selbst ernannten Experte lästere.
      Unkaputtbar ist unsere Wirtschaft nicht, klar, aber so, wie es momentan läuft, bekommt die deutsche Wirtschaft sicherlich schneller die Kurve als manch andere gebeutelte (Italien). Oder siehst Du unsere Wirtschaft am Ende?

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      1. Wenn man die aktuellen Prognosen zu den anstehenden Entlassungen der deutschen Unternehmen sieht, denke ich, wird es für die Leute, die demnächst auf der Straße stehen werden, keinen Unterschied machen, ob die Wirtschaft (auf unabsehbare Zeit) „leidet“ oder schon am (Anfang des) Endes ist.

        Da haben es Leute wie Sie und ich in einem ähnlich risikosicherem Beruf leicht, da ein paar Haare zu spalten (leiden am Ende sein). Ich denke, dass die Zahlen der Wirtschaft noch gar nicht wirklich absehbar sind und damit auch noch lange nicht feststehen. Und selbst wenn die Zahlen feststehen würden, würde ein Großteil der Leute (noch) gar nicht realisieren, was das finanziell noch alles für direkte wie indirekte Folgen für sie selbst haben werden.

        Und auch die Tatsache, ob man Demonstrationen momentan gut findet oder nicht, ändert nichts daran, dass eine Demonstration nach unserem Grundgesetz ein Grundrecht ist. Das komplett auf unbestimmte Zeit zu negieren ist mir persönlich zu einfach. Alles komplett freizugeben aber auch! Ich halte das – auch entgegen meiner sonstigen parteipolitischen Anschauung – wie es Herr Schäuble gestern oder vorgestern thematisiert hat: Das Grundrecht auf Leben alleine rechtfertigt nicht, sämtliche anderen Grundrechte außer Kraft zu setzen.

        Lieber kinderdok, Sie sehen die Pandemie (zu Recht – denn dafür sind wir Leser schließlich auch hier!) aus Ihrer Sicht als Mediziner, der aufgrund seines Eids JEDES Leben retten will und muss. Dabei haben Sie aber auch ein anderes Wissen als der Großteil der Leute, die nicht Medizin studiert haben und sehen vieles auch aus Ihrer beruflichen Perspektive. Diese Ansichten sehe ich bei meinem befreundeten Ärzten ebenfalls ziemlich identisch. Aber auch ich sehe in meinem Beruf (ganz, ganz anderes Fachgebiet) manches viel enger, als es der Großteil derer sieht, die nicht meinen Beruf studiert haben. Man ist halt eben ein bißchen ein „Fachidiot“ auf seinem Gebiet 😉

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        1. „Wenn man die aktuellen Prognosen zu den anstehenden Entlassungen der deutschen Unternehmen sieht, denke ich, wird es für die Leute, die demnächst auf der Straße stehen werden, keinen Unterschied machen, ob die Wirtschaft (auf unabsehbare Zeit) „leidet“ oder schon am (Anfang des) Endes ist.“

          Die Politik ist eine Hure und die Wirtschaft ist der Zuhälter
          Die Wirtschaftsbosse werden viele Menschen feuern damit sie den Aktionären ihre Kohle in den Rachen werfen können und da spart man halt bei den Personalkosten.Ist genau so ein Witz wie das dem Pflegepersonal ab 2022 mehr Lohn zustehen soll,dann müssen zukünftig halt 5 die Arbeit von 10 erledigen damit die Rendite weiterhin stimmt.
          Die einzigen die mir in der derzeitigen Lage wirklich leid tun sind die kleinen Betriebe aber sicherlich nicht diese großen Steuervermeidungsunternehmen

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        2. Genau das denke ich mir auch. Ich habe ein gesellschaftswissenschaftliches Fach studiert und betrachte die Pandemie daher natürlich aus dieser Richtung – und daher mit anderem „Expertenwissen.“ Da fallen mir dann so Sachen ein wie das erstarken rechter Parteien in Zeiten wirtschaftlicher Not – und da sieht man die Corona-Situation plötzlich aus einem neuen/weiteren Blickwinkel. Und das macht es so schwer: Wenn wir „nur“ auf die Virologen hören und andere Wissenschaften außen vor lassen, die aber genauso gut etwas mit der Krise zu tun haben, dann befinden wir uns nicht zwangsweise in einer guten, wissenschaftlichen Welt, sondern in einer, die nur auf ein Fachgebiet zielt.

          Und da denke ich eben auch an die Ökonomen: Die sehen die Krise gerade aus Ihrer Sicht und da sind die Wirtschaftszahlen dramatisch. Wenn der Virologe ausmalt, wie viele Tote es geben kann, dann malt der Ökonom aus, wie viele Betriebe pleite gehen und wie sich das langfristig auf die wirtschaftliche Leistung und damit den Wohlstand auswirkt. Und beide Erkenntnisse können dramatisch sein. Daher ist mein Ansatz, verschiedene Professionen, vom Ökonom, über den Psychologen und den Soziologen bis hin zum Virologen verschiedene wissenschaftliche Bereiche mit einzubeziehen.

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  2. Es sind nicht überall 6 Jahre. Sachsen-Anhalt hat die Grenze z. B. bei 2 Jahren. Und zu Berlin und Sachsen konnte ich gar nichts finden (außer dass es die Pflicht gibt).

    Eigentlich hatte ich primär Ausnahmen recherchiert, wenn Menschen wegen einer Erkrankung oder Behinderung keine Masken tragen können, aber dabei bin ich natürlich auch über die Angaben zum Alter gestolpert.
    Falls es jemanden interessiert, in meinem Blog gibt es einen Artikel dazu.

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  3. Hallo,
    Ich war heute mit meiner Tochter in Heidelberg, um an der Studie teilzunehmen. Ich muss traurigerweise zugeben, dass ich mich mit Ende 30 mehr angestellt habe beim Nasenabstrich als meine 6-jährige Tochter. 🤷‍♀️
    Die ganze Familie wäre gerne gegangen, da wirklich alle Kids (von 5-10 Jahren) gerne sich hätten Blutabnehmen lassen, wenn dafür vielleicht der Kindergarten und die Schulen etwas früher öffnen.
    Laut den Ärzten sind sie ganz überwältigt von der Bereitschaft der Familien an dieser Studie teilzunehmen. Eigentlich waren in Heidelberg 500 Familien angedacht, aber aufgrund des Ansturms wurden anscheinend über 1000 Familien Blut abgezapft und mit dem Wattestäbchen in der Nase gepoppelt. Die Ärzte waren super nett, haben alles kindergerecht erklärt und die Organisation war 1a. Wir hatten einen Termin um 10:30 und waren 10:50 Uhr wieder draußen. Echt toll.
    Übrigens haben meine Kinder die Theorie, dass der Nasenabstrich für Erwachsene nur deshalb schlimmer ist als für die Kinder, da sie es ja nicht mehr gewöhnt sind, so „richtig schön zu popeln!“
    Für mich macht das Sinn 😂

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  4. Ehrlich gesagt glaube ich nicht, dass es die Kinder sind, die Ansteckungskaskaden in Gang gesetzt haben. Alle großen Ausbrüche gehen auf Vergnügungen für Erwachsene zurück (Karneval Heinsberg, Starkbierfest in Bayern, Apres Ski in Ischgl), bei denen reichlich Alkohol floss und die Erwachsenen zu zwanglosen Körperkontakt verleitet haben… dort waren zumindest nicht vorrangig Kinder zu gegen. Dagegen sind mir keine Ausbrüche aus Schulen oder Kitas in dieser Dimension bewusst. Und ehrlich gesagt denke ich daher auch, dass Bildung vor der Öffnung von Bars und Kneipen und Biergärten favorisiert werden sollte. Zumal niemand langfristig Schaden nimmt, wenn er mal ein paar Monate nicht ausgelassen feiert, aber sehr wohl eine ganze Bevölkerungsgruppe großen Schaden nimmt, wenn ihnen Bildung vorenthalten wird! Und Kindern damit Ängste einpflanzt, in dem man sie monatelang einsperrt und ihnen einredet, dass sie eine tödliche Krankheit verbreiten. Was soll aus dieser Generation dann werden? Wenn man nur die ganzen abgesperrten Spielplätze sieht und dem gegenüber schon wieder geöffnete Shoppingcenter stehen. Am Ende wird es dann wohl eine Menge Psychologen brauchen…

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  5. Kinderdok, du bist Akademiker und Praktiker….
    Mal wirklich neutral : Es sterben keine Leute unterhalb des fortgeschrittenen Rentenalters daran und auch sonst wirkt es sich in Deutschland halt wie eine schwere Grippewelle aus. So ist es eben. Ja in anderen Ländern ist es schlimmer, dort wo eben auch sonst schneller Leute sterben die in Deutschland nicht gestorben wären.
    Wir fahren Wirtschaft und öffentliches Leben halt vorsorglich an die Wand. Das ist der einzige Unterschied zur Grippewelle.
    Warum akzeptierst du dieses ganze Brimborium das veranstaltet wird so einfach unhinterfragt?

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    1. Es sind bisher in Deutschland 754 Menschen im Alter von 1 Jahr bis 69 Jahren (das ist wohl fortgeschrittenes Rentenalter?) gestorben. 754 Menschen sind wohl nicht „keine“. Wären diese Toten für Sie auch nicht so schlimm, wenn Ihre Kinder betroffen wären? Enkelkinder? Geschwister? Eltern? Großeltern? Oder lässt es sich nur einfach so schön herunterspielen, solange die eigene Familie nicht betroffen ist?

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      1. Was ist das für eine merkwürdige Art der Argumentation die so komplett an allem vorbei geht…..
        Gegen SARS gibt’s seit 20 Jahren keinen Impfstoff, also was heißt das…. Kompletter Lockdown bis 2030 und Schießbefehl für die Bundeswehr gegen jeden der ohne Maske zum Bäcker geht oder was…
        Und ja, es ist objektiv eben alles wie bei einer schweren Grippewelle.
        Sorry für den Doppelpost unten.

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  6. Kinderdok, du bist Akademiker und Praktiker…….
    Es sterben Menschen im fortgeschrittenen Rentenalter und mit schlimmsten Vorerkrankungen wie bei einer schweren Grippewelle. Alles ist wie bei einer schweren Grippewelle.
    In anderen Ländern ist es schlimmer, da wo auch sonst Menschen sterben die in Deutschland nicht gestorben wären.
    Wir fahren halt vorsorglich Wirtschaft und öffentliches Leben gegen die Wand.
    Warum akzeptierst du dieses Brimborium so unhinterfragt?

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    1. @ Klabund:
      Ein Arbeitskollege einer westeuropäischen Niederlassung meines Arbeitgebers ist an Covid gestorben. Ein weiterer in einem anderen Land war auf der Intensivstation.
      Also sterben auch Menschen vor dem Rentenalter in Ländern mit guter medizinischer Versorgung.
      Lass es mich so ausdrücken: Hör mit deinem Blödsinn auf.

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  7. Übrigens nützt ’ne Maske wenig, wenn sie am Kinn baumelt, sobald man einen Fuß aus dem Aldi gesetzt hat 🙄 (gestern gesehen). Daher finde ich diese Sketchnote-Maskenanleitung ausgesprochen hilfreich! Ich fand das Einkaufen bei 20 Grad mit Maske auch nicht gerade vergnügungssteuerpflichtig und werde mich daher wie die letzten Wochen auch auf einmal pro Woche (Lebensmittel) beschränken.

    Im Übrigen teile ich deine Schlafschafattitüde voll und ganz.

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    1. „Übrigens nützt ’ne Maske wenig, wenn sie am Kinn baumelt, sobald man einen Fuß aus dem Aldi gesetzt hat 🙄 (gestern gesehen). “

      Natürlich könnte man im vorauseilendem Gehorsam rund um die Uhr Masken tragen. Aber irgendwann mag man halt auch nicht mehr. Ich z.B. bin Brillenträger und musste erstmal ein paar verschiedene Masken durchprobieren, bis ich endlich ein Modell hatte, mit dem mir nicht durchgängig die Brille beschlagen ist. Anfangs musste ich daher ohne Brille durch den Supermarkt fahren, damit ich überhaupt eine Chance hatte, etwas zu erahnen. Puh…Einkaufswagen, enge vollgestellte Gänge, die feste Absicht, niemanden zu nahe zu kommen und 3-5 Dioptrien, da kommt Freude auf!

      Ich war jetzt nicht bei Ihrem Aldi-Besuch dabei, aber die Aufregung , um eine gleich nach dem Ausgang „am Kinn baumelnden Maske“- falls sich nicht gerade 20 Kunden im Ausgangsbereich tümmelten und die Maske während des restlichen Einkaufs getragen worden ist, wirkt auf mich ein wenig übertrieben.

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  8. Seit Wochen frikkele ich an den Community-Masken rum und weiß schon sehr genau, wie man es nicht macht. Und nun habe ich 2.0, aber arbeite an 3.0. So. Samstag ruft mich eine Bekannte an, die die ganze Zeit über mich gelacht hat, weil ich so frikkel und kämpfe, damit die Dinger ordentlich sitzen, gut tragbar sind, weil wenn es rutscht, sind die Finger im Gesicht, ist doch klar. Jedenfalls fragt sie nach zwei von denen. Also habe ich ihr das Bastelset aus Forderteil und Gummi gebracht. Akkerat in den Briefkasten. Heute sagt sie mir: „Die fusseln.“ -„Hä?“ und ich überlege und überlege und überlege….bis mir einfällt: Sie hat sie vor dem ersten Tragen nicht gewaschen. Boah! Ich sag nix mehr.

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  9. Ich bin nicht so überzeugt von den Masken. Mir ist völlig klar, dass die ein zusätzlicher Schutz (anderer vor meinen Viren) sein sollen und nicht mich vor anderen Viren schützen – trotzdem merke ich auch an mir selbst, dass ich mich im Supermarkt plötzlich viel sicherer fühle und weniger nervös reagiere, wenn ich nahe an anderen vorbei muss. Das Gefühl halte ich für sehr bedenklich. Mir wäre es lieber, alle hielten sich weiterhin an die Abstandsregeln als dass alle Masken tragen und Abstand und Händehygiene vergessen.

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  10. Dein ach so toller Dr. Fauci, hat in der Regierungszeit, das Labor in Wuhan mit über 3 Millionen Dollar unterstützt! Wacht endlich mal auf ihr Schnarchnasen, dieser Virus ist nicht vom Tiermarkt, sondern von Menschen erschaffen, die Sequenzen vom Virus sind sogar mit dem HIV angereichert!!
    Oder schläft weiter und lasst euch und eure unschuldigen Kinder vom Psychopathen Gates impfen 👍🏻

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    1. Türi, bei solchen Kommentaren bin ich immer versucht, mit einem Wort zu antworten.
      Aber da das ja nichts bringt ausführlicher:
      – Es ist in der Wissenschaft nichts ungewöhnliches, das nationenübergreifend Gelder fließen. Eines der Bekanntesten Beispiele: die ESA, die mit der NASA und auch Japan, China, … kooperiert.
      – Teile deiner DNS stimmen mit der einer Banane überein, das gilt für alle Menschen. Trotzdem wurdest du nicht unter Verwendung von Bananen geklont. Lange Evolution hat zu einer deutlichen Durchmischung von DNS gesorgt, sowohl Spezienübergreifend als auch innerhalb.
      – Impfungen schützen dich und andere. Bill Gates ist da relativ irrelevant und hat damit nichts zu tun. Ich wüsste auch nicht, das er einen Spritzenschein hat und impft.

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  11. Der Name Bill Gates taucht in letzter Zeit öfter bei Impfgegner-Propaganda auf. Das war früher nicht so. Offenbar habe ich neuesten Entwicklungen im Impfgegner-Milieu versäumt…

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  12. Ich verstehe nicht warum das Reinigen der MN-Bedeckung so kompliziert gemacht wird. Warum bei 60°C oder 90°C waschen. SARS-CoV-2 ist ein behülltes Virus. Eigentlich sollte Seifenlösung, egal welcher Temperatur ausreichend zur Virusinaktivierung sein. Beim Händewaschen kommt es ja auch nicht auf die Wassertemperatur an. Oder sehe ich das so falsch?

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    1. Es gibt ja auch noch andere fiese Dinger, die sich an so einer Maske festsetzen können, sonstige Viren, Bakterien, Pilze. Manches davon braucht etwas mehr als nur Seifenwasser.
      Aber ich denke, dass viele Leute ihre Masken einfach nur trocknen und wieder verwenden, weil sie sie nicht einzeln in die Waschmaschine schmeissen wollen oder nur dafür den Backofen laufen lassen. Da kann man noch so viele hübsche Bildchen veröffentlichen, die Leute werden trotzdem weiterhin die Masken mittig greifen und runterziehen, gern mit den Einweghandschuhen an, mit denen sie sich eben noch an der Haltestange in der Strassenbahn festgehalten haben.
      Ich glaube, dass man sich ohne Masken deutlich weniger im Gesicht rumgegrabbelt hat.
      Daher bin ich froh, dass hier in der Schweiz vorläufig keine Pflicht besteht, ausser bei „körpernahen Dienstleistungen“ wie Friseur.

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  13. Zum „mal schnell zwischendurch abtöten“ gibt es auch eine Möglichkeit, die anscheinend in Vergessenheit geraten ist: bügeln. Wird ordentlich heiß und geht schneller als den Ofen hochzuheizen. Am besten vorher anfeuchten und dann trockenbügeln, viele Viehcher kommen mit feuchter Hitze schlechter zurecht als mit trockener.

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